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3.0 von 5 Sternen
nette cd, doofes cover, 29. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: Beyond the Tomorrow (Audio CD)
Früher war der Metal dominiert von amerikanischen und europäischen Bands. Diese Bands beeinflussten viele Musiker, so kommt es, dass auch exotische Länder wie Brasilien die letzten Jahre einige Bands hervorbrachten. Thoten haben ihr Debüt " Beyond The Tomorrow" vom Angra Gitarristen Kiko Loureiro produzieren lassen, der Sound ist echt in Ordnung und Kiko spielt auch ein paar Solos auf der Platte. Noch erwähnenswert ist, das Sänger Renato Tribuzy (die haben echt putzige Namen!) mal als Angra Sänger im Gespräch war. Die 11 Songs sind qualitativer Power Metal, wobei Song 11 "Scream" ein Bonustrack der limitierten Auflage ist. Die Musiker beherrschen ihre Instrumente, es gibt keine Ausfälle, der Opener "Ashes In The Abyss" ist flott, melodisch und mit einem guten Riff unterlegt. Die Balladen "Christined By Flame" und "Wild Life" sind nicht schmalzig oder kitschig, nur angenehm ruhig, wobei Renato seine stimmlichen Qualitäten präsentieren kann. Auch versucht man durch Midtemposongs wie "Wicked Soul" Abwechslung zu schaffen. Das Instrumental "Open Fire" ist ganz nett, kommt aber an offensichtliche Vorbilder wie Dream Theater nicht heran. Mich stört, das Thoten wie fast jede neue Band Keyboards hat, das muss nicht sein! Lasst es mal krachen! Die 67 Minuten lange Platte ist für ein Debüt nicht übel, besitzt auch gute Songs, keine Ausfälle, aber ein paar durchschnittlichere (nicht schlechte!) Nummern. Das kann bei der zweiten Platte anders aussehen! Vielleicht erklärt mir dann auch jemand, was Brasilianer mit nordamerikanischen Indianern und dem Marterpfahl auf dem Cover zu tun haben?
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