MAJESTIC VANGUARD setzen auf Ihrem Debut : BEYOND THE MOON
(haben bereits unter DIVINE DISCIPLES ein Album veröffentlicht )
auf einen appetitlichen Mix aus Melodic Rock und dezent neoklassisch angehauchten Heavy Metal ( also echter Sverige - Melodic- Metal
Zartes, leicht folk beeinflusstes Geflöte und eine simple, düstere Keyboardmelodie läuten das Album ein , bevor es in den typischen Double-Bass opener track
The Great Eternity übergeht.
Das Keyboard gehört in seinem massiven Auftreten ebenso zum Soundbild wie die sauberen Gitarrenriffs , obwohl ein etwas satterer Klang mit mehr Bass und giftigeren Gitarren nicht hätte schaden können und besser zum Material gepasst hätte.
Nach ein paar schnelleren Stücken wird es beim Titeltrack erstmals ruhiger, ja sogar fast doomig und teilweise auch nachdenklicher.
Die Gesangsarbeit ( mit sehr klarem, allerdings nicht allzu hohem Gesang )
ist aus meiner Sicht ein großes Plus, das MAJESTIC VANGUARD von den zahllosen austauschbaren Trällerstimmen des Genres abgrenzt.
Musikalisch lassen sich gewisse Parallelen zu STRATOVARIUS ausmachen , aber auch Freunde des Genres Communic oder Beyond Twilight
(der progressive Part !) werden hier ihre wahre Freude haben und wer auf melodischen Power Metal a la Freedom Call oder Narnia , sowie mit leichten Rhapsody Einflüssen steht , kommt hier voll auf seine Kosten..
Zu den Songs selber , da müssen in erster Linie das stampfende
'I Don't Wanna Be An Actor' und die dynamische Midtempo-Hymne Take me Home
sowie der kompositorisch satt bestückte Rausschmeißer 'Mystic Eye'
erwähnt werden.
Es ist zwar nicht alles Gold, was auf Beyond The Moon glänzt ,
aber für ein Debut und ganz besonders
für christliche Melodic Metaller ( Top Text Niveau )
ist dieses Album mehr als eine Kaufempfehlung wert.
Da ich nicht 4,5 Sterne geben kann , runde ich halt auf