Aus der Amazon.de-Redaktion
Die Autoren schildern anhand dreier Beispiele den erfolgreichen Ausstieg aus der jährlichen Budgetierungsfalle. Es geht um Svenska Handelsbanken (Schweden), um Rhodia, ein Chemie-Unternehmen aus Frankreich und um Borealis, ein petrochemisches Unternehmen aus Dänemark. Der Vorstandsvorsitzende von Porsche, Wendelin Wiedeking, befindet, dass dieses Modell Manager herausreißt "aus der jährlichen Budgetierungsroutine und den Blick öffnet für andere, bessere Möglichkeiten der Planung und Führung".
Die Autoren propagieren ein alternatives Führungsmodell. Sie nennen es eine Vision, die zum Management im 21. Jahrhundert passt. Nach ihrer Auffassung muss das Modell drei entscheidende Anforderungen erfüllen. Zunächst eine einfache, billige und relevante Alternative zur Budgetierung. Danach eine Abstimmung mit dem Wettbewerbsumfeld. Und schließlich sollte es angemessene Steuerungsregeln ermöglichen und ethisches Verhalten fördern. Der grundlegende Treiber von unethischem Verhalten, die fixierte Leistungsvereinbarung, wird beseitigt. An diese Stelle tritt eine Vereinbarung zur relativen Leistungssteigerung, die, so formulieren es die Buchautoren als Ziel, "in einer offenen, und transparenten und verantwortlichen Atmosphäre wirkt". Alles in allem könnte sich die Planungspraxis der kommenden Jahre entscheidend ändern. --Mathias Voigt
manager magazin Online
Der US-Management-Bestseller kompetent übersetzt.
Schafft die Budgets ab! Mit diesem Aufruf sorgten Jeremy Hope und Robin Frazer schon in der Mai-Ausgabe des Harvard Businessmanager für Furore, als dort ihr Aufsatz "Mehr Erfolg ohne Budgets" erschien. Pünktlich zur Bilanzierungssaison liegt das Buch der Autoren zum Thema nun auch in deutscher Sprache vor. Übersetzt hat es kein Geringerer als der Stuttgarter Controlling-Professor Péter Horvárth. Schon in seinem Vorwort bezeichnet Horvárth die Vorschläge der Amerikaner als Provokation, die aber überzeugend dargestellt seien.
Der Managementwissenschaftler Hope und der Unternehmensberater Frazer glauben, dass jährliche Zielvorgaben zu unflexibel sind. Ihre Überprüfung verschlinge Ressourcen und zwinge Firmen in ein zu enges Korsett. Die Autoren schlagen vor, den Planungsprozess radikal zu dezentralisieren. Belegt mit vielen Beispielen aus der Praxis, liefern sie Anregungen, die üblichen Vorgehensweisen einmal grundsätzlich zu überdenken.
© manager magazin - Vervielfältigung nur mit Genehmigung
Pressestimmen
"...schon die Erstellung der jährlichen Budgets ist ein echter Wertevernichter und Zeitfresser. Das schreit nach Revolution. Den Wegweiser liefern die amerikanischen Unternehmensberater Hope und Fraser , deren erhellendes und leicht lesbares Manifest Beyond Budgeting der Bewegung den Namen gibt. Die Consultants fordern radikale Abkehr von der zeitraubenden Planung." (Financial Times Deutschland)
"Performance-Management-Prozess nennen die Autoren diesen Ansatz, der in letzter Konsequenz dazu führen soll, dass die Budgetierung völlig überflüssig wird. Wie das funktionieren kann, zeigen sie an zahlreichen Fallbeispielen. Ein lesenswertes Buch für Manager und Controller, die Querdenker nicht scheuen." (Wirtschaftswoche)
"Der US-Management-Bestseller kompetent übersetzt: Der Managementwissenschaftler Hope und der Unternehmensberater Frazer glauben, dass jährliche Zielvorgaben zu unflexibel sind. Ihre Überprüfung verschlinge Ressourcen und zwinge Firmen in ein zu enges Korsett. Die Autoren schlagen vor, den Planungsprozess radikal zu dezentralisieren. Belegt mit vielen Beispielen aus der Praxis, liefern sie Anregungen, die üblichen Vorgehensweisen einmal grundsätzlich zu überdenken." (Harvard Business manager)
"Das Buch eignet sich vorwiegend für Controller. Diese können die beschriebene radikale Neubeurteilung des Unternehmensmanagements nicht allein bewältigen. Auch der Chief Executiver Officer und sein Führungsteam müssen das Modell verstehen und es aktiv vorantreiben. Für das einfache Verständnis der komplexen Strukturen und Inhalte haben die Übersetzer Peter Horvath und Ralf Sauer ganze Arbeit geleistet." (business-wissen.de)
"Knapp 15 Jahre nach dem Ende der Planwirtschaft in Osteuropa steht ein anderer Plan auf dem Prüfstand: Die Autoren äussern die provokative Idee, die in globalen Unternehmen weit verbreitete jährliche Budgetierung einfach zu streichen. Ein aufgeräumtes, sachliches Buch mit revolutionärem Inhalt - sehr zu empfehlen für alle Manager mit Budgetverantwortung und für Controller." (getAbstract.com)
"Nach einem über 20 Jahre währenden Prozess Falsch-Studien-basierter Forschung, wirft dieses anschauliche Werk die althergebrachte Regel der Budgetierung inklusive des traditionellen Budgetierungsprozesses über den Haufen." (quip, Magazin der Wirtschaftsjunioren)
Kurzbeschreibung
Die traditionelle Budgetierung als Führungsinstrument von Unternehmen ist massiv in die Kritik geraten. Sie gilt als zu langsam, zu teuer, zu inflexibel, und sie setzt die Budgeteinhaltung nicht in Verbindung zu den eigentlichen Unternehmenszielen. Doch wie sieht die Alternative aus? Internationale Experten haben das bereits vielbeachtete Beyond Budgeting-Konzept entwickelt, das die Budgets und den Budgetprozess in einen flexibles Gesamtsteuerungsmodell einbinden. Dabei werden - aufbauend auf den Prinzipien der Balanced Scorecard und der wertorientierten Führung - sowohl die strategische und operative Steuerung miteinander verbunden, als auch monetäre und nicht-monetäre Steuerungsgrößen berücksichtigt. Das Beyond Budgeting-Konzept setzt auf schnelle Anpassungsfähigkeit. Sich selbst optimierendes Handeln einzelner Unternehmenseinheiten soll sicherstellen, dass das Gesamtziel stets eingehalten, und ein starres Budget nicht wie eine Blockade wirkt. Wie der im März erschienene U!
S-Bestseller ist auch die deutsche Übersetzung von Peter Horvßth und Dr. Rolf Sauter mit vielen Beispielen versehen.