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Im Gehirn gibt es keine Gedanken. Bewusstsein und Wissenschaft. Phänomenologische Skizzen zu Biologie, Psychoanalyse, Yoga und Buddhismus.
 
 
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Im Gehirn gibt es keine Gedanken. Bewusstsein und Wissenschaft. Phänomenologische Skizzen zu Biologie, Psychoanalyse, Yoga und Buddhismus. [Broschiert]

Matthias Wenke
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Das Bewusstsein ist nicht im Körper, der Körper ist im Bewusstsein. Dies ist eine von vielen tief greifenden Einsichten, die Wenke in seiner grundlegenden Analyse der Zusammenhänge von Körper und Geist freilegt. Das Buch ist von hoher Relevanz für alle, die medizinisch, psychologisch, therapeutisch, pädagogisch oder wissenschaftlich mit Menschen und Menschenbildern zu tun haben. Der Autor verbindet zeitlose und aktuelle Erkenntnisse aus Philosophie, Psychologie, Hirnforschung, Biologie, Yoga und Buddhismus zu einer integrierten Theorie von Mensch und Geist. Er klärt fundiert und systematisch auf, unter anderem über Subjektivität und Objektivität, den Computermythos des Gehirns, evolutionäre Ansätze und den Materialismus der Naturwissenschaften. Dabei wird vor allem eines zweifelsfrei klar: Der Raum aller überhaupt möglicher Erfahrungen - auch wissenschaftlicher - ist immer das Bewusstsein des Erlebenden. Die Welt ist im Bewusstsein, weil das Bewusstsein nicht etwas in der Welt sein kann, denn dann wäre es ein Ding und kein Bewusstsein von Dingen.

Der Verlag über das Buch

Das hervorragend weit angelegte Buch beschäftigt sich grundlegend mit der Beziehung von Körper und Geist aus phänomenologischer Perspektive. Wenke stellt die Annahme, es gäbe kein gesicherteres Bild der Welt als das materialistische der Naturwissenschaften grundlegend in Frage. Dazu wird das ins Licht gerückt, was alle Erkenntnisse produziert: Der Geist, der Wissenschaft betreibt, der Spiegel, dem die Welt erscheint. Will man den Geist verstehen, kann man nicht Dinge der äußeren Welt betrachten - etwa Gehirne - oder abstrakte Konzepte - etwa Quanten oder Gene. Wenke zeigt überzeugend, weshalb Bewusstsein nicht etwa durch die Neurobiologie als sein eigenes Produkt erklärt werden kann und jeder naturwissenschaftliche Ansatz das erlebende Subjekt notwendig auslöscht. Das primäre Fundament für alle Wissenschaften ist immer die unmittelbar erlebte Welt. Behauptet man aber sekundäre naturwissenschaftliche Konstrukte als die „eigentliche“ Wirklichkeit, so stellt man Ursache und Wirkung auf den Kopf. Will man den Geist verstehen, muss man ihn selbst betrachten, ganz unmittelbar aus der Perspektive der ersten Person und den Bewusstseinsstrom quasi von innen heraus verstehen. Genau dies tut die Phänomenologie Edmund Husserls und Merleau-Pontys als Wissenschaft vom Bewusstsein und seinen Erscheinungen, in die Wenke lebendig und spannend einführt. Auch im Buddhismus gibt es die phänomenologische Ansicht, „nach der die wissenschaftliche Betrachtung des Bewusstseins nur dann zur Reife gelangen kann, wenn sie – aufgrund der subjektiven Natur ihres Gegenstandes – eine entwickelte und strenge Methode eines Empirismus aus der Perspektive der ersten Person einbezieht“ (Dalai Lama). Wenke zeigt die fundamentalen Folgen phänomenologischen Denkens für die Psychologie, z.B. den Verzicht auf das Konzept eines biologischen Unbewussten, wie er in der Individualpsychologie Alfred Adlers realisiert wurde. Und er enthüllt die faszinierenden Parallelen von Phänomenologie, Yoga und Buddhismus in ihrem Verständnis von Welt und Geist. Abschließend skizziert er eine praxisnahe Rahmentheorie für Anthropologie und Psychotherapie.

Autorenkommentar

"Substanz des Dinges ist nicht das, woraus es besteht. Besagt nicht in dem Sinne Inneres wie Sägemehl Inneres der Holzpuppe ist. Insofern der naive Ansatz, durch Aufbrechen eines Dinges sein Inneres als sein Eigentliches zu bekommen, vorbildlich für die naturwissenschaftliche Atomisierung ist, verfehlt der exakte Wissenschafter notwendig die Substantialität" (Helmuth Plessner: Die Stufen des Organischen und der Mensch).

Klappentext

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Über den Autor

Matthias Wenke M.A. studierte Chemie, Erziehungswissenschaft, Psychologie, Soziologie und Philosophie. Er ist Individualpsychologischer Berater & Supervisor DGIP, Heilpraktiker (Psychotherapie) und Yogalehrer.
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