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Bewusstlos: Thriller Taschenbuch – 14. Juli 2014


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Produktinformation

Zusatzinformation Jetzt reinlesen [294kb PDF]
  • Taschenbuch: 528 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (14. Juli 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453415310
  • ISBN-13: 978-3453415317
  • Größe und/oder Gewicht: 11,8 x 4,2 x 18,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (106 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 9.353 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Sabine Thiesler, geboren und aufgewachsen in Berlin, studierte Germanistik und Theaterwissenschaften. Sie arbeitete einige Jahre als Schauspielerin im Fernsehen und auf der Bühne und schrieb außerdem erfolgreich Theaterstücke und zahlreiche Drehbücher fürs Fernsehen (u.a. Das Haus am Watt, Der Mörder und sein Kind, Stich ins Herz und mehrere Folgen für die Reihen Tatort und Polizeiruf 110). Bereits mit ihrem ersten Roman Der Kindersammler stand sie monatelang auf der Bestsellerliste. Ebenso mit den beiden folgenden Büchern Hexenkind und Die Totengräberin.

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Sabine Thiesler, geboren und aufgewachsen in Berlin, studierte Germanistik und Theaterwissenschaften. Sie arbeitete einige Jahre als Schauspielerin im Fernsehen und auf der Bühne und schrieb außerdem erfolgreich Theaterstücke und zahlreiche Drehbücher fürs Fernsehen (u.a. Das Haus am Watt, Der Mörder und sein Kind, Stich ins Herz und mehrere Folgen für die Reihen Tatort und Polizeiruf 110). Bereits mit ihrem ersten Roman Der Kindersammler stand sie monatelang auf den Bestsellerlisten. Ebenso mit den folgenden Büchern Hexenkind, Die Totengräberin, Der Menschenräuber, Nachtprinzessin und Bewusstlos.

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31 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Sarah O. TOP 500 REZENSENT am 26. Februar 2013
Format: Gebundene Ausgabe
‟Bewusstlos“ ist der erste Thriller, den ich von der deutschen Autorin Sabine Thiesler gelesen habe. Leider bin ich enttäuscht. Das soll ein Thriller sein?

Kurz zum Inhalt: Als sie noch Kinder waren, kam Raffaels Zwillingsschwester ums Leben. Jetzt ist er erwachsen und lebt als Untermieterin einer alten Dame in Berlin und lebt von Gelegenheitsjobs. Eines Morgens erwacht er mit Blut auf der Kleidung, ohne zu wissen, woher es kommt. Sein Messer, das er für gewöhnlich in der Hosentasche bei sich trägt, ist verschwunden. Was ist passiert? Warum erinnert er sich nicht?

Dem Inhalt nach klingt ‟Bewusstlos“ vielleicht noch nach einem Thriller – und am Anfang liest es sich auch so. Es beginnt mit Christine, die offenbar einem Psychologen berichtet, was sich vor rund zwanzig Jahren ereignet hat: Der Tod ihrer Tochter Svenja, Raffaels Zwillingsschwester. Hier war das Buch noch spannend, man fieberte richtig mit Christine mit. Diese kursiv-gedruckten, fast vollständigen Monologe von Christine kommen noch einige weitere Male innerhalb dieses Thrillers vor und sind tatsächlich die einzigen Passagen, die ich gelungen fand. Spannend, aber auch etwas subtil, mit viel Gefühl erzählt. Das hinterlässt Eindruck beim Leser und sorgt für Thriller-typische Anspannung beim Lesen.

Ansonsten stehen verschiedene Personen im Mittelpunkt der Handlung. Die Perspektive springt oft, bleibt aber leider auch während eines Abschnittes manchmal nicht konsequent bei einer Figur, sondern wechselt recht willkürlich, wodurch der Schreibstil und Aufbau des Romans bei mir nicht punkten konnten. Zudem ist die Sprache recht unspektakulär gehalten. Eher einfach und ohne jeden Anspruch wird die Geschichte erzählt.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Laribo am 6. Februar 2013
Format: Gebundene Ausgabe
Die ersten Thiesler-Bände habe ich förmlich verschlungen, so spannend fand ich sie. Bei diesem Band jedoch hat man ständig das Gefühl des Deja-vues. Nicht nur Figuren aus vorigen Bänden tauchen wieder auf, sondern auch die Szenarien sind dieselben - das mag vielleicht für eine interessante literarische Konstante gehalten werden und als die Spannung erhaltend gelten.... Es wurde ja seit Stieg Larssen auch zu einem Erfolgsrezept....Mir selber wird jedoch eher langweilig ,wenn ich die ein oder andere Naturbeschreibung (Italien) oder Stadtszenerie (Berlin) schon ganz ähnlich in einem früheren Band gelesen habe. Viele Stellen scheinen richtige Füllsel zu sein, die man einfach einfügt, um die Spannung noch ein wenig zu steigern. Irgendwie wird mir dieses Schreibprinzip hier überstrapaziert.
Auch der Psychopath, um den es - auch hier wieder wie in den vorigen Büchern auch schon - geht, ist ziemlich schnell durchschaut und man wird es müde, immer schaurigere Szenarien lesen zu müssen, weil der Autorin alles nicht ganz so Geschmacklose vielleicht schon genug erzählt worden ist. Wird es im nächsten Band vielleicht um die unglückliche Kindheit der Mutter gehen, die jetzt mit dem abrupten Schlusssatz den Psychologen düpiert? Oder hatte die Autorin einfach keine Lust mehr zum Schreiben? Irgendwie öde....
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Hamlet TOP 1000 REZENSENT am 23. Februar 2013
Format: Gebundene Ausgabe
Berlin und Toskana - die Schauplätze in Sabine Thieslers neuem Thriller Bewusstlos" sind uns bereits aus ihren vorherigen Büchern bekannt. Ebenso die Tatsache, dass ihre Hauptfigur hochgradig gestört ist. Vielleicht hat es sich ja nur zufällig ergeben, aber genau in der Mitte des Buches wird der Handlungsort gewechselt und ändert sich von Berlin nach Italien, was auf mich doch recht kalkuliert gewirkt hat.

Denn um den Protagonisten Raffael so zu entwickeln, dass der Leser sein Verhalten nachvollziehen kann, benötigt man keine 250 Seiten. Das hätte man wesentlich knapper halten können. Er ist ein eindimensionaler Charakter, und auch die aus der Sicht seiner Mutter Christine erzählten Rückblenden in die Vergangenheit machen aus diesem Psychopathen keinen Sympathieträger.

Er ist eiskalt bis ins Mark, hochgradig gestört, hat null Einfühlungsvermögen und lebt ohne Skrupel seine dunklen Triebe aus. Mir war das zu überzeichnet und klischeehaft, viel zu wenig differenziert: traumatisches Kindheitserlebnis, Tierquälereien, Jugendpsychiatrie, überforderte Eltern, Internat, Alkoholiker, unterdrückte Frustrationen und Aggressionen, die er nur im Zustand der völligen Trunkenheit abreagieren kann. Fehlt etwas?

Noch größere Probleme hatte ich allerdings mit dem Sprachniveau. Das Buch ist sehr dialoglastig und ohne sprachliche Finessen. Die Wortwahl ist, um es vorsichtig auszudrücken, sehr einfach gehalten und gleitet oft in Bereich ab, die ich noch nicht einmal mehr als Alltagssprache bezeichnen würde. So wird beispielsweise wiederholt der Ausdruck Saulaune" verwendet, der für mich in diesem Kontext völlig deplatziert gewirkt hat.

Ein konstruiert wirkender Thriller ohne Eigendynamik oder Überraschungen, anspruchslos geschrieben nach Schema F und genauso eiskalt wie der Protagonist!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von allegra am 22. Februar 2013
Format: Gebundene Ausgabe
Inhalt

Der Thriller setzt ein mit einem Prolog, indem Christine im Jahr 2011 ihrem Therapeuten aus ihrem Leben berichtet: Sie lebte mit ihrem Mann Karl und ihren Zwillingen Svenja und Raffael in einem kleinen Ort in Nordfriesland. Karl war Universitätsprofessor und Christine arbeitete als Lehrerein. Wenn die Kinder mal betreut werden mussten, war immer die Oma da, die im gleichen Ort wohnte. So gesehen lebte die Familie ein Bilderbuchleben und die Kinder haben eine glückliche behütete Kindheit verlebt, bis zu dem Tag, wo ein schreckliches Unglück die Kinder traf. Raffael musste zusehen, wie seine geliebte Schwester starb und konnte dieses traumatische Erlebnis nie verarbeiten.

Mit dem ersten Kapitel wechselt die Perspektive. Man erfährt wie Raffael als junger Erwachsener in Berlin lebt. Er wohnt zu Untermiete bei einer älteren Dame, Lilo Berthold. Er ist Alkoholiker, führt ein recht unstetes Leben und hält sich dank seines Jobs als Kulissenbauer in einem Theater über Wasser.
Eines Morgens erwacht er und muss feststellen, dass seine Kleidung voller Blut ist und sein Messer fehlt. Er kann sich an den Vorabend nicht erinnern und versucht, bei Arbeitskollegen seinen Erinnerungen auf die Sprünge zu helfen.

Gleichzeitig wird eine Zeitungsausträgerin aufgefunden, die niedergestochen worden ist.

Hat Raffael etwas mit dem Mord zu tun?

Die Handlung wechselt im späteren Verlauf wiederum den Schauplatz. Aufgrund von Problemen, auf die ich jetzt nicht näher eingehen möchte, verlässt Raffael Berlin und reist in die Toskana, wo seine Eltern inzwischen ein Hotel betreiben. Sie haben noch mal eine Tochter bekommen, die in Raffael Erinnerungen an seine Schwester Svenja wachruft.
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