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Bewusst oder unbewusst?
 
 
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Bewusst oder unbewusst? [Gebundene Ausgabe]

Heinz Georg Schuster
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"... Wer sich aber auf das hohe fachliche Niveau einlassen kann, wird nach der Lektüre von Schusters Buch sich selbst und das eigene Verhalten anders wahrnehmen. ..."
Deutschlandradio Kultur
 
"... Der theoretische Physiker Heinz Georg Schuster präsentiert verständlich, was Forscher bislang über das Bewusstsein herausgefunden haben. ...."
Die Welt
 
"...Der Autor stellt ein hochkomplexes, für das menschliche Selbstverständnis jedoch sehr bedeutendes Thema allgemeinverständlich dar, sodass ein breiter Leserkreis angesprochen wird: Vorkenntnisse sind zur Lektüre nicht vonnöten. Zahlreiche Grafiken veranschaulichen den ohnehin gut nachvollziehbaren und an keiner Stelle "trockenen" Text. Auf diese Weise erhält der Leser einen weit gefassten Einblick in die verschiedenen Ausprägungen des Bewusstseins und deren neuronale Grundlagen..."
www.sandammeer.at, 06/2007
 
"Besonders geschätzt habe ich die Klarheit der Argumentation und die Zusammenfassung der Ergebnisse je Kapitel, weshalb ich das Buch schon oft in die Hand genommen habe. Die Ideen und Beispiele sind herrlich - prägnant und einfach."
Richard Mischak für spektrum, 11/2008
 

Am Anfang steht das Staunen
Was ist Bewusstsein? Und wie funktioniert es? Mit diesen einfachen Fragen beginnt Heinz Georg Schusters Buch "Bewusst oder unbewusst?", und mit guten Beispielen aus der Welt der Tiere sowie einigen Experimenten gelangt er schon nach wenigen Seiten zu seiner Definition: "Bewusstsein ist ein Kontrollprozess, der unser soziales Leben fortlaufend so optimiert, dass wir als Gesellschaft besser in unserer Umwelt überleben können".
Schnell werden dann auch die verschiedenen Bewusstseinskategorien vorgestellt: die der Aufmerksamkeit, des Körpers, das mitfühlende, symbol- und sprachgestützte Bewusstsein. Im 2.Kapitel führt uns der Autor in die Welt der Synapsen und zeigt unser heutiges Verständnis der "neuronalen Karten". Man staunt, wenn man erfährt, dass die Verbindungen der Neuronen in unserem Gehirn etwa 100 000 Mal größer sind als die Verbindungen unseres Gehirns mit den Sinneszellen zur Außenwelt: "Das Gehirn redet daher meistens über die durch innere Rückkoppelungsschleifen verbundenen neuronalen Karten mit sich selbst", so der Autor.
Noch im stellt er auch die biologisch unterscheidbaren funktionalen Arbeitsbereiche in unserem Gehirn vor: die Wahrnehmung (für die Eingangsdaten), das motorische System (für willkürliche und unwillkürliche Handlungen), das vegetative, limbische (zur vernünftigen Bewertung) und kognitive System (zur Handlungsplanung unterstützt durch Sprache und Gedächtnis). Sie alle tragen zum Aufbau kultureller Erfahrung bei.
Dies alles führt zu Schusters Arbeitshypothese eines globalen "Arbeitsplatzes" - und damit ergibt sich auch das erste Merkmal unseres Bewusstseins: das Selbstbildnis. Im Hierarchiespiel erkennen wir den Unterschied zwischen Selbst und nicht Selbst, ein zweites wesentliches Merkmal des Bewusstseins, so der Autor. Mit der Fähigkeit zur Metaebenenbildung ausgestattet, arbeiten wir mit einem System, das die Fähigkeit zur Selbstreflexion hat. Wir können uns selbst und unsere Umgebung immer wieder von höheren Warten - also höheren Metaebenen - aus betrachten. Wie ein Feldherr bei einer Schlacht, begeben wir uns immer wieder auf einen höheren Berg, um das Geschehen überblicken zu können.
Als nächstes folgt die Empathie, die wir heute im Alltag vielfach anwenden - unsere soziale Intelligenz wird daran gemessen. In diesem Zusammenhang werden auch die Spiegelneuronen erstmals vorgestellt. Defekte in diesem System werden autistischen Menschen zugeschrieben. Als drittes Grundelement stellt der Autor die Sprache zur Diskussion. Wir erfahren von den Bewusstseinszuständen anderer Menschen am meisten aus ihren Berichten über innere Zustände. Nichtansprechbarkeit gilt auch als eines der Zeichen der Bewusstlosigkeit. Und die Sprache ist Kitt für unsere Sozialebene und ermöglicht uns die Lösung von gemeinsamen Aufgaben. Diese Systeme verändern sich ständig durch Lernen: Wenn wir also unser Bewusstsein als Kontrollprozess beschreiben wollen, so ist er um viele Größenordnungen komplexer als alle Prozesse, die wir heute aus der Industrie kennen.
Das Kapitel schließt übrigens mit der Analyse des Betrügens ab, welches mehrere Voraussetzungen benötigt: Man muss sich in den anderen hineinversetzen können (Empathie). Man muss erkennen, was der andere nicht sehen kann (Metaebenenbildung). Und man muss aus eigener Erfahrung (Gedächtnis) wissen, welche Lücken im Wissenssystem des Anderen existieren, um diese dann zum Betrügen auszunützen. Das Buch selbst endet mit Kapiteln über den freien Willen und das Gruppenbewusstsein. sowie einer Sammlung häufig gestellter Fragen.
Besonders geschätzt habe ich die Klarheit der Argumentation und die Zusammenfassung der Ergebnisse je Kapitel, weshalb ich das Buch schon oft in die Hand genommen habe. Die Ideen und Beispiele sind herrlich - prägnant und einfach. Insgesamt sind wir jedoch wohl noch Lichtjahre von einer Theorie des Bewusstseins entfernt. Das illustriert auch der Vergeich der Anzahl der Neuronen in unserem Gehirn und der Sterne im Weltall: Beides sind hochkomplexe Systeme, beide besitzen 1011 Elemente - und beide sind noch lange nicht endgültig verstanden.
Spektrum direkt November 2008. www.wissenschaft-online.de
 

 

Kurzbeschreibung

Was ist Bewusstsein? - Die große Hauptfrage die sich der Autor dieses Buches, Prof. Schuster, Spezialist auf dem Gebiet komplexer adaptiver Systeme und Evolutionsmodelle, aus naturwissenschaftlicher Perspektive stellt und dabei vor allem Antworten auf die Fragen: Wie funktioniert der Prozess? Wie ist unser Bewusstsein als evolutionärer Kontrollprozess funktional organisiert? Und was unterscheidet uns dabei von den Tieren? sucht.
 
Die für das menschliche Bewusstsein typischen Grundelemente sind das Vorhandensein eines Selbstbildes, die Fähigkeit zur Selbstreflektion und unsere Sprache. Unser Körper ist aufs Engste mit unserem Bewusstsein verbunden. Informationen, die unser Bewusstsein steuern, werden im autobiographischen Gedächtnis stabil gespeichert, und können durch Lernvorgänge verändert werden, gerade so, wie Mutationen stetig unser Erbmaterial verändern und an entsprechende Gegebenheiten anpassen. Ausgehend von der Hypothese dass das Bewusstsein des Menschen vor allem im Sozialverhalten große evolutionäre Vorteile erbringt, werden hier auf mitreißende Art die anatomischen Grundlagen, die Entwicklung des bewussten Denkens im Laufe der Evolution, die Entstehung von Selbstbild, Empathie und Sprache beleuchtet. Darüber hinaus werden mögliche Gefahren künstlichen Bewusstseins diskutiert, die uns beispielsweise in Form noch intelligenterer Computer drohen könnte.

Synopsis

What is consciousness? This is the main question asked by the author, Prof Schuster, a specialist in complex adaptive systems and evolution models. From a natural scientific viewpoint he seeks answers to such questions as: How does this process work? How is our consciousness functionally organized as an evolutionary control process? And what is the difference between us and animals? Based on the hypothesis that human consciousness mainly has large evolutionary benefits in social behaviour, this book investigates in a fascinating way the anatomical fundamentals, the development of conscious thought in the course of evolution, the creation of the self-image, empathy and language. Further, the possible dangers of artificial consciousness are discussed, a threat posed, for example, by even more intelligent computers.

Klappentext

Was ist Bewusstsein? - Die große Hauptfrage die sich der Autor dieses Buches, Prof. Schuster, Spezialist auf dem Gebiet komplexer adaptiver Systeme und Evolutionsmodelle, aus naturwissenschaftlicher Perspektive stellt und dabei vor allem Antworten auf die Fragen: Wie funktioniert der Prozess? Wie ist unser Bewusstsein als evolutionärer Kontrollprozess funktional organisiert? Und was unterscheidet uns dabei von den Tieren? sucht.

Die für das menschliche Bewusstsein typischen Grundelemente sind das Vorhandensein eines Selbstbildes, die Fähigkeit zur Selbstreflektion und unsere Sprache. Unser Körper ist aufs Engste mit unserem Bewusstsein verbunden. Informationen, die unser Bewusstsein steuern, werden im autobiographischen Gedächtnis stabil gespeichert, und können durch Lernvorgänge verändert werden, gerade so, wie Mutationen stetig unser Erbmaterial verändern und an entsprechende Gegebenheiten anpassen. Ausgehend von der Hypothese dass das Bewusstsein des Menschen vor allem im Sozialverhalten große evolutionäre Vorteile erbringt, werden hier auf mitreißende Art die anatomischen Grundlagen, die Entwicklung des bewussten Denkens im Laufe der Evolution, die Entstehung von Selbstbild, Empathie und Sprache beleuchtet. Darüber hinaus werden mögliche Gefahren künstlichen Bewusstseins diskutiert, die uns beispielsweise in Form noch intelligenterer Computer drohen könnte.

Buchrückseite

Was ist Bewusstsein? Wenn wir aus dem Schlaf erwachen und die Welt um uns herum wieder bewusst wahrnehmen? Wenn wir uns unter Kontrolle haben und bewusst -- weil es die Situation erfordert -- ein Lachen unterdrücken? Wenn wir uns selbst im Spiegel erkennen und wissen "Das bin ich"?
Das Bewusstsein ist ein überaus spannendes, komplexes und äußerst interdisziplinäres Forschungsgebiet. Welche anatomischen Grundlagen bringen wir Menschen mit, wie hat sich bewusstes Denken im Laufe der Evolution entwickelt und unterscheidet es uns Menschen von den Tieren? Wie hängen Empathie, Sprache, Selbstbild und auch soziales Handeln mit unserem Bewusstsein zusammen? Und welche Konsequenzen ergeben sich daraus?
Heinz Georg Schuster schafft den Brückenschlag über viele wissenschaftliche Bereiche hinweg zu einer zentralen Frage des Lebens. Fesselnd für jeden, der mehr über sich selbst und alle anderen erfahren und verstehen möchte.

Über den Autor

Heinz Georg Schuster ist Professor für Theoretische Physik an der Universität Kiel. Seine Forschungsfelder sind Nichtlineare Dynamik sowie Komplexe Adaptive Systeme und Evolutionsmodelle. Hierbei geht es um die Untersuchung von künstlichen neuronalen Netzwerken. Sowohl ihre theoretische Eigenschaften als auch die biologische Modellierung stehen im Mittelpunkt der Forschungsinteressen. Professor Schuster veröffentlichte Lehrbücher zu Chaostheorie und neuronalen Netzen, die in mehrfachen Auflagen erschienen.

Heinz Georg Schuster is Professor for Theoretical Physics at Kiel University. His research fields are nonlinear dynamics, as well as complex adaptive systems and evolution models, investigating artificial neuronal networks. Both their theoretical properties as well as biological modeling are the focus of interest. Professor Schuster has published successful textbooks on chaos theory and neuronal networks.
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