Pressestimmen
19.09.2009 / Frankfurter Rundschau: Selbstvermarktung "Der Ratgeber geht besonders auf die Stellensuche in der Wirtschaftskrise ein."
01.10.2009 / WISU - Das Wirtschaftsstudium: Buchtipps für Bewerber "Ein lesenswerter Ratgeber, der Mut macht und einen auf neue Ideen bringt."
06.11.2009 / Format: Bewerben in schwierigen Zeit "Nützlicher Ratgeber, mit Personalchefstimmen aus der Praxis, die erzählen, worauf es im Recruiting wirklich ankommt."
01.10.2009 / WISU - Das Wirtschaftsstudium: Buchtipps für Bewerber "Ein lesenswerter Ratgeber, der Mut macht und einen auf neue Ideen bringt."
06.11.2009 / Format: Bewerben in schwierigen Zeit "Nützlicher Ratgeber, mit Personalchefstimmen aus der Praxis, die erzählen, worauf es im Recruiting wirklich ankommt."
Kurzbeschreibung
Die Wirtschaftskrise weitet sich aus, die Arbeitslosenzahlen steigen – also schlechte Zeiten, um sich zu bewerben? Keinesfalls! Offene Stellen gibt es weiterhin – es kommt nur darauf an, bei der Bewerbung die richtige Strategie anzuwenden! Die Autoren zeigen, wie man in wirtschaftlich schwierigen Zeiten herausfindet, wo noch Stellen zu besetzen sind, wie man seine Stärken optimal herausarbeitet und den Wunscharbeitgeber davon überzeugt, dass man gerade jetzt der oder die Richtige ist.
Über den Autor
Anne Jacoby ist freie Wirtschaftsjournalistin in Frankfurt und schreibt u. a. zu den Themen Management, Karrierestrategien und Persönlichkeitsentwicklung. Florian Vollmers ist freier Wirtschaftsjournalist in Bremen und schreibt u. a. zu den Themen Bewerbung, Berufseinstieg und Mittelstand.
Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
Einleitung Täglich lesen wir in der Zeitung neue Schreckensmeldungen: Kündigungen, Stellenabbau, Kurzarbeit. Aber bedeutet das auch, dass eine Bewerbung momentan keine Chance hat? Unser erster Rat, den wir Ihnen gleich zu Beginn dieses Ratgebers geben wollen: Lassen Sie sich nicht verunsichern! Ja, die Wirtschaft kriselt. Aber denken Sie daran, was Sie persönlich suchen und was der Arbeitsmarkt immer noch bietet: einen Job. Deswegen wollen wir nicht auf die Krise schimpfen, die Zahl der vergangenen Krisen nicht beschwören und auch nicht auf die Krisen hinweisen, die mit Sicherheit noch kommen werden. Wir wollen Ihnen Mut machen und Ihnen zeigen, wie Sie auch in diesen Zeiten einen Job finden können - egal, ob Sie wegen der Krise Ihre Anstellung verloren haben oder ob Sie sich einfach gerade jetzt beruflich neu orientieren wollen. Wenn Sie jetzt einen Job suchen, dann suchen Sie einen für sich - und nicht Millionen Jobs für Millionen Arbeitslose in Deutschland. Sie haben es auch gar nicht mit dem abstrakten Arbeitsmarkt zu tun, sondern mit einzelnen Personalverantwortlichen in einzelnen, ganz unterschiedlichen Unternehmen, die vielleicht heilfroh sind, dass gerade Sie sich bewerben, weil sie genau Sie suchen. Ignorieren Sie also die fetten Schlagzeilen auf Deutschlands Revolverblättern, lassen Sie Moderatoren im Fernsehen und im Radio die Krise besingen, und hören Sie einfach nicht zu. Lassen Sie sich nicht herunterziehen, pfeifen Sie auf die Krise. Die Zeiten sind schwierig, das wollen wir gar nicht abstreiten. Aber heißt das automatisch, dass die Zeiten auch für Sie schwierig sind? Nicht unbedingt, meinen wir. Wenn Sie zum Beispiel besonders gut verkaufen oder besonders gut Kosten sparen können, sind Sie jetzt in der Wirtschaft besonders gefragt. Und könnte es nicht sogar sein, dass die schwierigen Zeiten auch ganz neue Freiheiten mit sich bringen? "Oh, das ist aber zynisch!", denken Sie? "Von neuen Freiheiten zu sprechen, wenn die Industrie Tausende von Leiharbeitern auf die Straße setzt, die sich und ihre Familien dann mit Hartz IV durchbringen müssen." Diese Art der "Freisetzung" meinen wir nicht mit Freiheit. Es geht eher darum, dass auch unfreiwillige Brüche in der Biografie den Betroffenen die Chance geben zu sagen: "Jetzt mache ich mal was ganz anderes." Oder: "Jetzt mache ich das, was ich wirklich will." Das war für die Generation der Wirtschaftswunderkinder kaum denkbar: Sie absolvierten Schule, Ausbildung, Berufseinstieg und Aufstieg häufig so geradlinig, dass man von "Schornsteinkarrieren" sprach. Das Wort kennt heute kaum noch jemand. Denn heute ist es zunehmend normal, dass der Berufsweg eben nicht "normal" verläuft, sondern in Kurven, Umwegen, Schlaufen, Sackgassen, Auszeiten. Dies ist ein Bewerbungsratgeber für schwierige Zeiten. "Sollten denn Bewerbungen jetzt anders aussehen als sonst?", fragen Sie sich? Das haben wir uns auch gefragt und deshalb viele Fachleute um ihre Meinung gebeten. Die Antworten waren einhellig: Ja, Bewerbungen müssen in Krisenzeiten anders aussehen. Sie müssen treffender, überzeugender sein. Was sie nicht müssen: auffallen um jeden Preis, Muster brechen, völlig neue Wege gehen. "Schnickschnack!", nannten das die von uns befragten Personaler. Bei einer Bewerbung geht es um "einen Kommunikationsprozess, der nach festen Regeln abläuft", so der StepStone Bewerbungsreport 2009. "Und dabei handelt es sich um Regeln, die - Fachkräftemangel hin oder her - nach wie vor in erster Linie von den Kandidaten eingehalten werden müssen." Jetzt besteht die Kunst darin, das Portfolio der eigenen Qualifikationen gegen den Strich zu bürsten und vielleicht erstmals von einer anderen Seite anzuschauen - in vielen Fällen kann eine professionelle Beratung, die genau auf Ihren Fall zugeschnitten ist, dabei sehr hilfreich sein. Die Kunst besteht aber auch darin, für jede einzelne Bewerbung die richtige Form und den richtigen Inhalt zu finden. Denn: Die eine richtige Bewerbung an sich gibt es nicht. Es gibt keine allgemeingültige Erfolgsstrategie. Es gibt nur die im Einzelfall erfolgreiche Bewerbung, die manchmal auch ungewöhnlich aussehen kann: Zum Beispiel, wenn ein in seiner Branche sehr gefragter Spezialist für Bergsport sich handschriftlich auf einen Job in der Sportbranche bewirbt, weil er sich auf seiner aktuellen Route fernab von jedem Computer und jedem Internetanschluss befindet. Natürlich bekommt er den Job, wenn er der beste Bewerber ist. Was wollen wir mit diesem Buch? 1. Mut machen.?Ob Ihnen gekündigt wurde oder Sie Angst haben, demnächst arbeitslos zu werden, ob Sie zum ersten Mal einen Job suchen oder schon 187 Bewerbungen geschrieben haben - gehen Sie offensiv mit Ihrer Situation um. Der Erfolg Ihrer Karriere liegt nicht allein in Ihrer Hand, sondern wird von zahllosen Zufällen, Glückssträhnen und Schicksalsschlägen mitbestimmt. Wir zeigen Ihnen, was Sie trotzdem tun können, um erfolgreich zu sein. (Kapitel 1) 2. Neue Perspektiven zeigen?- vor allem auf sich selbst. Wahrscheinlich können Sie viel mehr, als Sie glauben, und vielleicht haben Sie ja sogar Lust auf einen ganz anderen Job? Wir haben Methoden gesammelt, mit denen Sie Ihr Talent entdecken. (Kapitel 2) 3. Sagen, wo es noch Jobs gibt.?Nicht alles geht überall den Bach herunter. Die Branchen entwickeln sich ganz unterschiedlich, manchen geht es immer noch richtig gut. Wir sagen, welche das sind und wo Sie darüber hinaus Stellen finden. (Kapitel 3) 4. Türen öffnen.?Kann man einfach irgendwo klingeln und fragen: "Haben Sie einen Job für mich?" Das wäre ungewöhnlich, aber nicht undenkbar. Wir beschreiben, wie Sie Kontakt zu Ihrem Wunscharbeitgeber aufnehmen können. Es gibt recht viele Möglichkeiten, die etwas eleganter sind als die, mit der Tür ins Haus zu fallen. (Kapitel 4) 5. Die Angst vor dem leeren Blatt nehmen.?Ein Anschreiben zu entwerfen ist ein Job, der einen ganzen Tag dauern kann. Strukturieren, formulieren, kürzen, feilen - das ist anspruchsvoll, aber kein Hexenwerk. Wir haben Formulierungshilfen für Sie gesammelt. (Kapitel 5) 6. Argumente liefern.?"Warum haben Sie Ihren Job verloren?" Damit Sie auf diese Frage etwas mehr als "Tja …" sagen können, haben wir die wichtigsten Fragen zusammengetragen, mit denen Sie im Vorstellungsgespräch konfrontiert werden - und Antworten gesucht, mit denen Sie sich zugleich souverän und smart präsentieren. (Kapitel 6)