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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
So einfach lassen sich Probleme nicht umdeuten,
Von Fuchs Werner Dr (Zug Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen (#1 HALL OF FAME REZENSENT) (TOP 50 REZENSENT) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Bewerben in schwierigen Zeiten (Taschenbuch)
"Wenn Sie jetzt einen Job suchen, dann suchen Sie einen Job für sich - und nicht für Millionen Arbeitslose in Deutschland." Ob dieser Satz so motivierend ist, wie es wahrscheinlich Absicht war, bezweifeln vielleicht auch die Autoren. Jedenfalls folgt kurz danach der Rat: "Ignorieren Sie also die fetten Schlagzeilen auf Deutschlands Revolverblättern, lassen Sie Moderatoren im Fernsehen und im Radio die Krise besingen, und hören Sie einfach nicht zu. Lassen Sie sich nicht herunterziehen, pfeifen Sie auf die Krise."Ja, wenn Aufforderungen und gute Tipps die versprochene Wirkungskraft hätten, ließen sich Probleme auch tatsächlich so einfach umdeuten, wie es dreißig Seiten weiter beschrieben wird. Aber wer tagtäglich mit Arbeitslosen und Stellensuchenden zu tun hat, macht unweigerlich die Erfahrung, dass gesund beten nur selten hilft. Lediglich Bewerbungsbücher zu lesen und Interviews mit Marketing Managern oder anderen Fachleuten zu führen, reicht auch für bestandene Wirtschaftsjournalisten nicht aus, um einen Bewerbungsratgeber zu schreiben, der sich von Konkurrenzprodukten abhebt und seinen Lesern wirklich etwas nützt. Wer im Kapitel "Wie Sie Ihren Wunscharbeitgeber" finden Flop- und Top-Branchen aufzählt, die drei jeweils besten Arbeitgeber von Unternehmen mit 50 bis 500, mit 501 bis 5000 und mit über 5000 Mitarbeitern auflistet, die 25 beliebtesten Arbeitgeber Europas benennt und Schlüsselzahlen des Mittelstands in Deutschland 2007/2008 bekannt gibt, hat wenig zu sagen. Zumindest nichts Substanzielles, das weiterhelfen könnte. Und dort, wo es konkreter werden könnte, steht dann leider wieder zu wenig. Es mag witzig sein, bei der Frage "Wer bin ich?" an Robert Lembke zu erinnern, sofern man diesen 1989 verstorbene Fernsehmoderator überhaupt noch kennt, aber eher traurig ist es, welche Fragen die Autoren den Lesern stellen, um eine aussagekräftige Bilanz ziehen zu können. Klar muss man auch in schwierigen Zeiten nur für sich und nicht für Millionen andere einen Job suchen. Aber wenn die Konkurrenz größer ist, hat man mit Durchschnittbewerbungen noch schlechtere Karten. Hat der Leser dieses Buches also gegen jemanden anzutreten, der für sein Bewerbungsschreiben nicht nur die dreißig Seiten von Anne Jacoby und Florian Vollmers gelesen hat, geht der Jacoby-Vollmers-Schüler wahrscheinlich als Verlierer vom Platz. Die gleiche Behauptung wage ich bei den Themen "Der erste Kontakt mit dem Arbeitgeber" und "Das Vorstellungsgespräch". Mein Fazit: Die beiden Autoren mögen gute und erfolgreiche Wirtschaftsjournalisten sein, aber das Feld der Bewerbungsratgeber sollten sie denen überlassen, die täglich auf ihm arbeiten und daher auf Besonderheiten aufmerksam machen können, deren Beachtung im harten Konkurrenzkampf den Ausschlag geben können. Würden sich solche Experten nicht zu Wort melden, wäre meine Bewertung besser ausgefallen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein Buch, das Mut macht,
Von
Rezension bezieht sich auf: Bewerben in schwierigen Zeiten (Taschenbuch)
Eigentlich kann man das Wort "Wirtschaftskrise" ja nicht mehr hören. Aber mit der Krise umgehen müssen wir halt doch ... Das Buch "Bewerben in schwierigen Zeiten" zeigt, wie und vor allem wo man auch in Zeiten wie diesen noch Jobs findet. Das finde ich sehr ermutigend, denn schließlich hört man ja gerade momentan nur Horrormeldungen: Kurzarbeit, Entlassungen ... Vor allem haben mich die O-Töne von Personalern interessiert, denn was genau die wollen, würde man doch wirklich gerne wissen. Diese Interviews im Buch sind tatsächlich sehr erhellend. Das Buch gibt auch nicht nur Spezialtipps für schwierige Zeiten, sondern zeigt auch, wie man sich gut und richtig bewirbt. Nur eben besonders zugeschnitten auf die Krise jetzt.Ich habe meinen Job nicht verloren, wollte mich aber dennoch anderweitig bewerben und war eigentlich total skeptisch, ob ich das jetzt überhaupt wagen soll. Das Buch hat mir aber gezeigt: es geht doch! Und die ersten Reaktionen, die ich von den Personalverantwortlichen auf meine Bewerbungen erhalten habe, waren durchaus positiv. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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