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Beweise, daß es böse ist: Commissario Brunettis dreizehnter Fall [Gebundene Ausgabe]

Donna Leon , Christa E. Seibicke
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (50 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

Juni 2005
Als die 83jährige Maria Grazia Battestini ermordet in ihrer Wohnung aufgefunden wird, tragen nicht nur die Gondeln keine Trauer: Familie und Freunde gibt es keine, und die Nachbarn sind regelrecht erleichtert, als der Fernseher nicht mehr durch die Calli dröhnt. Nur Brunetti gibt keine Ruhe, bis er weiß, was sich hinter dem Tod der alten Frau verbirgt.
-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 327 Seiten
  • Verlag: Diogenes; Auflage: 1., Aufl. (Juni 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3257064748
  • ISBN-13: 978-3257064742
  • Originaltitel: Doctored Evidence
  • Größe und/oder Gewicht: 18,2 x 12,6 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (50 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 291.614 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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„Jeder, der sie kannte, hat sie verabscheut.“ Viel Sympathie gibt es wahrlich nicht für die bestialisch ermordete Maria Grazia Battestini. Geizig sei die alte Xanthippe gewesen, habgierig, verrückt und „völlig übergeschnappt." Ihre rumänische Haushälterin wird kurze Zeit später am Bahnhof gestellt, kann fliehen und gerät dabei unter einen Zug. Fall geklärt, Akte zu?

Seit rund 25 Jahren lebt und arbeitet Donna Leon in Venedig und dass sie sich dort zu Hause fühlt, das strahlen ihre Romane allemal aus: das ist ein weiterer, spannender Krimi, eine gute Story, eine Handlung, der man ohne kleinste Ermüdung bis zum Schluß folgt, eingebettet in die typisch venezianische Art, in ein schillerndes Lokalkolorit, das sich erst abseits der Touristenzentren so richtig entfaltet. Mord und Totschlag, Korruption und Verbrechen werden eingefügt in diesen charaktervollen Hintergrund. Venedig, diese attraktive Stadt, in der jeder, der nicht „in Hörweite der Lagune geboren war, als Fremdling“ gilt und „unseliger Kleinstadttratsch“ auch für einen Commissario ganz schön informativ sein kann.

Commissario Guido Brunetti war im Urlaub, denn sonst hätte dieser neue und heikle Fall natürlich von vorne herein in seinen Händen gelegen. Da mag sich einer seiner Untergebenen für „eine bequeme Lösung des Verbrechens“ entscheiden, aber die Rechnung hat er ohne Brunetti gemacht, den Inspektor mit Instinkt, den Feinschmecker mit Feingefühl. Und der erkennt und ermittelt nach dem brutalen Tod der ‚alten Schreckschraube‘ höchst überraschende Aspekte. Soviel ist klar: nur weil die Battestini den Fernseher für die Nachbarschaft unerträglich laut stellte, ihren Abfall aus dem Fenster warf, wurde sie nicht ermordet. „Ihre Habgier, die kam aus tiefster Seele.“

Ein Genuss ist nicht nur der neue Fall, der sich klar entwickelt, logisch verläuft, sich in einem überschaubaren Rahmen bewegt, in dem der Leser sich nicht verliert: jedes Mosaikstückchen stimmt hier. Mit Wonne aber schleicht man sich besonders in das eingespielte Team um Brunetti, erwähnenswert allen voran die engagierte Signorina Elettra: sie ist es, die ihrem Chef ergeben jede Information besorgt, und dabei auch schon mal zu abenteuerlichen und nicht ganz legalen Mittel greift. Donna Leon, sie schreibt so herrlich normal, so ist das Leben eben, mit Schwarzarbeit, Betrug, leeren Staatskassen, Erpressung und: fehlenden Computer-Kenntnissen des Chefs. Der kennt sich dafür kulinarisch bestens aus: Ehefrau Paola hat da höchstens mit Schwertfischsteak mit Shrimps oder Kalbsbraten mit Zitrone und Rosmarin noch eine Chance. --Barbara Wegmann

Über den Autor

Donna Leon, geb. 1942, verließ mit 23 Jahren New Jersey, um in Perugia und Siena weiterzustudieren. Seit 1965 lebt sie ständig im Ausland, arbeitet als Reiseleiterin in Rom, als Werbetexterin in London, an amerikanischen Schulen in der Schweiz, im Iran, in China und Saudi-Arabien. Seit 1981 lebt und arbeitet sie in Venedig.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
24 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen hervorragende Hörspielumsetzung 7. November 2005
Von Ein Kunde
Format:Audio CD
Diese Hörspielbearbeitung des neuesten Brunetti-Romans von Donna Leon ist wirklich eine Spitzenleistung.
Besonders gekonnt ist die Umsetzung der vielen, im Roman vorhandenen Überlegungen von Brunetti durch Einführung einer Erzählerin. Dabei ist es gerade deren Sprecherin Barbara Auer, die dieses Hörspiel durch ihre höchst angenehme Stimme und präzise Artikulation trägt. Dem stehen die anderen Sprecher in nichts nach. Noch nie habe ich auch so eine passende und die Handlung so gut illustrierende Klanguntermalung (eine Art Geräusch - Collage) gehört.
Besser kann man einen Roman nicht in ein Hörspiel umsetzen.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Getrübter Genuß 8. Juni 2006
Von imblue
Format:Gebundene Ausgabe
Leider gehört dieser Brunetti-Roman zu den schwächsten der Reihe. Mag sein, dass ich dieses Buch zu sehr durch die Brille des Brunetti-Fans sehe. Aber für mich war die Story doch recht langweilig. Man ist es gewohnt, dass Brunetti im moralischen Sumpf der italienischen oberen 10.000 ermittelt mit all seinen Verwebungen und Verwirrungen. Hier ist aber ein recht banaler Mordfall aufzuklären. Hinzu kommt, dass aufgrund der Charakterlichen Auslegung der Ermordeten keine Sympathie für sie entsteht, die ein größeres Interesse an der Aufklärung beim Leser auslösen würde. Ohnehin: Commissario Brunetti taucht erst auf Seite 50 des Romans auf, und dann auch erstmal 15 Seiten lang nur aus der Sicht einer Zeugin. Das allerdings hat auch Charme, da die sonst relativ einseitige Schilderung von Brunettis Art und Weise einmal von anderer Seite reflektiert wird.

Die sonstigen Zutaten sind natürlich die gewohnten, allerdings kommt seine Familie eindeutig zu kurz, Vice-Questore Patta taucht fast überhaupt nicht auf. Dafür werden die Animositäten zwischen Brunetti und Tenente Scarpa fast schon unerträglich hochgespielt. Die Rollenauslegung Scarpas erlaubt eben nicht, ein gleichwertiger Ersatz für Patta als Gegenpart zu sein. Einzig schön ist, dass Scarpa am Ende gehörig zusammengestaucht wird.

Natürlich wird sich jeder, der die Reihe um Brunetti so mag, wie ich, dieses Buch kaufen und es lesen. Es lässt sich auch wieder recht gut durchnehmen. Allein, es fehlt der Spannungsbogen, und auch das restliche Umfeld bleibt blass. Einige wenige helle Momente, speziell im Zusammenspiel zwischen Brunetti, seinem Ispettore Vianello und Signorina Elettra können die eindeutigen Schwächen dieses Romanes nicht aufwiegen.

So bleibt der übliche Genuß von Brunetti-Fällen hier doch leider etwas getrübt.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Über die Habgier und den Hochmut! 11. Juni 2005
Von Helga König #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Commissario Brunetti recherchiert in seinem 13. Fall in Sachen des Mordes an der dreiundachtzigjährigen Maria Grazia Battestini. Wie er ermittelt, hat es sich bei dieser alten Frau um eine höchst unbeliebte Person gehandelt. Die harmonische Kooperation mit Dritten wurde durch ihre Charakterzüge stets verhindert. Besonders verschrien war die Alte aufgrund ihrer Habgier, ihres Geizes und wegen ihrer niederträchtigen Art mit ihrem Personal umzugehen.
Brunetti trifft im Laufe seiner Ermittlungen auf eine Reihe potentieller Tatverdächtiger und lotet in der Folge ganz allmählich das Tatmotiv aus. Parallel hierzu befasst sich Brunettis Gattin Paola zu diesem Zeitpunkt intellektuell mit den sieben Todsünden, weil diese im Religionsunterricht ihrer Tochter gerade behandelt werden. Paola diskutiert mit Brunetti die diesbezüglichen Problemfelder. Sünden, also Laster, wie etwa Neid, Habsucht, Hochmut aber auch Trägheit prädisponieren zu Delikten und Verbrechen, wie Donna Leon in ihrem Buch herausarbeitet. Die Tatsache, dass man besagte Sünden heute als bloße Charakterfehler abtut, könnte möglicherweise die eigentliche Ursache für die erhöhte Kriminalitätsanfälligkeit in der Gesellschaft darstellen. Das Postulat einer ethisch weniger laxen Grundhaltung zieht sich, wie ein roter Faden, durch Leons jüngstes Buch. Brunetti konstatiert, dass ihm die Verhaltensmuster, welche auf den sieben Todsünden beruhen, andauernd begegnen. Beklagt werden von ihm der bürokratische Filz und die allgegenwärtige Korruption, sowie Boshaftigkeiten innerhalb seiner Dienststelle. Diese Zustände beruhen gleichfalls auf der allgemeinen moralischen Desensiblisierung. In Brunettis 13. Fall geht es in erster Linie um die Darstellung menschlicher Abgründe, auch um die Frage wer Täter und wer eigentliche Opfer ist, sowie nicht zuletzt eben um Betrachtungen ethischer Notwendigkeiten in der Gesellschaft. Bei allem liest man, wie immer, vom entspannenden Miteinander in Brunettis Familie, von Paolas Kochkünsten und Brunettis unabänderlicher Faszination gegenüber seiner vielseitig begabten Lebensgefährtin.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Alles gut
Bin wie immer sehr zufrieden und hab nix auszusetzen ausser das ich keine lust auf bewertungen hab aber das versteht ihr ja nich
Vor 1 Monat von stephan veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Beweise, daß es böse ist.
Langsam kennt man Vendedig und seine Kanäle alle, und man weiß wie es ausgeht. Trotzdem immer wieder lesbar. eine leichte
Kost.
Vor 1 Monat von Helmut Klug veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Brunetti in Hochform
Donna Leon gelingt auch hier meisterhaft, italienische Verhältnisse speziell an Venedig darzustellen. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von HEH veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Donna Leon --Commissario Brunettis dreizehnter Fall--
Zum Inhalt des Buches kann hier leider nichts geschrieben werden, da es als Weihnachtsgeschenk gekauft wurde. Das Buch selbst war neuwertig und sehr gut verarbeitet.
Vor 3 Monaten von Andre Hollerbach veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Beweise ,das es böse ist
Das erworbene Buch war in einem Zustand wie angegeben. Also in einem sehr guten Zustand Es wurde schnell geliefert. So machr es spaß. Nochmals Danke!
Vor 20 Monaten von Rainer Schmidt veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Beweise, daß es böse ist
Das war mein erster und gleichzeitig letzter Donna Leon. Langatmige Beschreibungen von immer denselben Personen und des einen Mordes, in die Länge gezogene, unwichtige... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. März 2011 von murmeltier44
4.0 von 5 Sternen Routiniert wie immer.
Eine alte Frau wird ermordet, noch dazu eine, die keiner mochte, hatte sie doch Eigenschaften, die Menschen nicht gerade sympatisch machen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. November 2010 von Anne Berg
2.0 von 5 Sternen La Serenissima und die sieben Todsünden
Inhalt:
Maria Grazia Battestini wird tot in ihrer Wohnung gefunden. Feinde der ebenso reichen wie geizigen Frau gibt es zur Genüge, doch wer hat ein handfestes Mordmotiv? Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. September 2010 von sabatayn76
5.0 von 5 Sternen Wie immer begeistert
Ich lese nun meinen dritten Donna-Leon-Roman, weil ich nach langem wieder einmal einen Krimi lesen wollte. Ich bin begeistert. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. November 2009 von Kreil
3.0 von 5 Sternen Signorina Elletra ermittelt...
Die 83-jährige Signora Battestini wird ermordet in ihrer Wohnung
aufgefunden. Ihr Dienstmädchen wird auf der Flucht von der Polizei
gestellt, wobei sie... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 31. Juli 2008 von Frank Hegermann
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