In seinem Buch "Beweise für ein Leben nach dem Tod" beweist Dr. Jeffrey Long zusammen mit Paul Perry, dass Erlebnisse nach klinischem Tod und darauf folgende, erfolgreiche Wiederbelebung (Nahtoderfahrungen) in allen Kulturen der Welt auftreten und somit zu einer universellen Verbindung für Menschen der gesamten Erde werden können. Im Jenseits, über das stets mit dem Erleben unbeschreiblicher Liebe und Freude erzählt wird, existiert dieser Weltfrieden und das Verständnis aller Menschen bereits. Außerdem sollen dem einzelnen Menschen mit diesem Buch die Ängste vor dem Tod genommen werden. Dennoch warnt der Autor auf Seite 269 f., dass Versuche den Nahtod durch Selbstmord zu erleben auch schief gehen können. Im Katholizismus folgt auf Selbstmord das Fegefeuer. Auch Personen, die einen solchen Selbstmordversuch überlebt haben, beschreiben, dass es sie im Rückblick mit tiefem Unverständnis erfüllt sind, was sie damals getan haben. Schließlich sollen die Erfahrungen in diesem Buch auch einen Himmel auf Erden ermöglichen, auch wenn dies zunächst nur im familiären Rahmen oder im Freundeskreis zu verwirklichen ist. Das Buch beinhaltet eine Dokumentation und genaue Auswertung von 617 Berichten (S.112) über Nahtoderfahrungen, die über die Homepage des Projektes in verschiedenen Sprachen eingegangen sind. Auch auf Deutsch kann man den Fragebogen der Stiftung für Nahtoderfahrungserforschung (Near Death Experience Research Foundation) ausfüllen. Besser wäre es jedoch den Fragebogen bei vorliegender Nahtoderfahrung auf Englisch auszufüllen, weil die Übersetzer ehrenamtlich arbeiten. Auf der Homepage kann man auch einsehen, was andere im Fragebogen ausgefüllt haben. Unstimmig ausgefüllte Fragebögen wurden von der Stiftung entfernt, um Lügenberichte zu vermeiden. Vielen Nahtoderfahrene erzählen von außerkörperlichen Erfahrungen, Tunnelerlebnissen, Empfindungen tiefen Friedens, Lichtwesen wie Engeln oder verstorbenen Verwandten (selbst wenn man diese vorher nicht kannte und diese schon vor der eigenen Geburt gestorben waren und nur mittels Foto im Nachhinein identifiziert werden konnten), einer Lebensrückschau, dem Unwillen zurückzukehren, einer inneren Wandlung und speziellen übernatürlichen Gaben und wundersamen Heilungen von unheilbaren Krankheiten nach der Nahtoderfahrung (S. 221 f.). Manche Nahtoderfahrene berichten im Nachhinein von der neuen Gabe zu spüren, was ein anderer Mensch empfindet, der Intuition, der Fähigkeit der Zukunftsschau (S. 279), der Fähigkeit Auras zu sehen oder durch Berührung zu heilen (S. 78). Alle verstorbenen Verwandten im Jenseits hatten nach ihrem Aussehen ein Alter von Mitte 30 Jahren und waren stets körperlich gesund und in ihren besten Jahren. Es kommen auch alle möglichen Skeptiker der Nahtoderfahrung in diesem Buch zu Wort, was eingehend diskutiert wird. So konnten selbst Blinde während der Nahtoderfahrung in 3 Dimensionen sehen und eine Lebensrückschau erhalten, die für alle den tieferen Sinn des Lebens eröffneten. Dieser tiefere Sinn für einen Himmel auf Erden ist die Liebe. Auf Seite 83 wird auch beschrieben, dass ein Mann prophetische Träume über eine kommende Wirtschaftskrise und einer Atomexplosion in Nordkorea hatte, was unsere zivilisierte Welt hoffentlich nie erleben wird. Die 617 Berichte wurden im Zeitraum vom 10. Oktober 2004 bis 10. Oktober 2008 aufgezeichnet (S. 112), also noch vor der Wirtschaftskrise. Einige Berichte erzählen auch, dass während der Nahtoderfahrung die Mutter Maria mit ihrer Krone gesehen wurde (S. 213) oder die betroffene Person die Enttäuschung fühlt, die sie bei Jesus Christus hinterlassen hatte, spürte aber zugleich auch, dass ihre Grenzen von Jesus und den unzähligen anderen akzeptiert wurden (S. 171). Bei einer jungen Frau aus Indien wird erwähnt, dass sie während der Nahtoderfahrung folgendes Erlebnis hatte: ... und dann hörte ich in meinem Kopf, wie ich und das gesamte Universum mit mir riefen: Allahu akbar!" (Gott ist groß) (S. 75)." Der Mensch ist nicht geschaffen, um zu leiden, sondern um zu lieben und zu leben. Dies und andere faszinierende Begebnisse kann man in dem Buch lesen und auf der Homepage nachstöbern.