Bewegungsversuche: Erzählungen und über 1 Million weitere Bücher verfügbar für Amazon Kindle . Erfahren Sie mehr


oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
oder
Mit kostenloser Probeteilnahme bei Amazon Prime. Melden Sie sich während des Bestellvorgangs an. Erfahren Sie mehr
Alle Angebote
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Bewegungsversuche: Erzählungen
 
 
Beginnen Sie mit dem Lesen von Bewegungsversuche: Erzählungen auf Ihrem Kindle in weniger als einer Minute.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Bewegungsversuche: Erzählungen [Taschenbuch]

Christian Bedor , Michael Liebusch
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 8,80 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o
Auf Lager.
Verkauf und Versand durch Amazon.de. Geschenkverpackung verfügbar.
Nur noch 1 Stück auf Lager - jetzt bestellen.
Lieferung bis Dienstag, 29. Mai: Wählen Sie an der Kasse Morning-Express. Siehe Details.

Weitere Ausgaben

Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Kindle Edition EUR 7,49  
Taschenbuch EUR 8,80  

Produktinformation

  • Taschenbuch: 92 Seiten
  • Verlag: Books on Demand; Auflage: 1 (6. Juni 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3837042723
  • ISBN-13: 978-3837042726
  • Größe und/oder Gewicht: 19,8 x 11,8 x 1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 2.033.614 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Christian Bedor
Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Besuchen Sie die Seite von Christian Bedor auf Amazon

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Vorwort

Handy, Sushi, DSL: die Inflation von neuen Begriffen und Abkürzungen lässt viele Menschen kopflos zurück. Sie können aus dem Gleichgewicht geraten. Manchmal rempeln sie Mitmenschen auf dem Bürgersteig an. Aus der alltäglichen Beschleunigung, Schnelligkeit und Hast, resultieren oft bizarre Folgen. Einfachste Bewegungen können deshalb große Herausforderungen sein. Ist Bewegung Weg und Ziel zugleich? Bewegungsstudien belegen, dass das Fortgehen ein Heimkommen bedeuten kann. Die Autoren Christian Bedor und Michael Liebusch haben das Anliegen, ein eigenes Tempo des Erzählens zu finden.
Das Frankfurter Bankenviertel aus der Sicht einer Stubenfliege, Tennis-Satz-Dialoge in der U-Bahn, eine tödliche Bergwanderung zu einem Hochzeittagsgeschenk, der Weg des Schreibens als Erinnerung an ein nicht eingestandenes, grausames Verbrechen sind für die Autoren Leitmotive.
Christian Bedor sieht sich beim Erzählen als Chronist seiner (Frankfurter) Zeit. Michael Liebusch tritt als leiser Utopist auf, oft sind surreale Lösungen in seinen Erzählungen erkennbar.
In dieser Verbindung liegt der Reiz des Buches. Zwei unterschiedliche Herangehensweisen an das Thema Reise und Bewegung, die neue Perspektiven schaffen.

Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden

 (Was ist das?)
Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
 
(11)

 

Kundenrezensionen

3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Sterne
0
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Absurditäten des Alltags 19. Oktober 2008
Format:Taschenbuch
Anton Markus Wiedener, Karsten Sippelhagen, Bernd Stopfnuss - diese und andere Namen verweisen bereits auf das Programm, das diesen 20 Kurzerzählungen von Christian Bedor und Michael Liebusch zugrundeliegt: Alltag und Absurdität oder die Absurditäten und Zumutungen des Alltags, denen sich ihre Protagonisten zumeist vergeblich zu entziehen suchen. "Der weitsichtige Schwimmer" (Michael Liebusch) etwa, der sich überlegt, ob er an den Strand in sein altes Leben zurückkehren soll: Selbst ein Hai lehnt "das aufdringliche Mahl dankend" ab. Entziehen möchte sich auch mancher U-Bahn-Passagier den Dialogen von zwei aufdringlichen Zeitgenossen, die Christian Bedor in seinem "Wort- und Satzspiel" zwischen den Frankfurter U-Bahn-Stationen Alte Oper und Hessen-Center stattfinden lässt. Lesenswerte Impressionen vom alltäglichen Wahnsinn!
War diese Rezension für Sie hilfreich?
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Leseratte
Format:Taschenbuch
Anders als die 'großen' Verlage, deren Programm strikt Umsatz orientiert angelegt ist, können sich die Kleinverlage und Autoren, die im Eigenverlag oder über BoD publizieren, Experimente erlauben und über das schreiben, was sie 'bewegt' - und nicht über das, was die Masse nach Verlagsmeinung kaufen will oder soll.
So präsentiert sich "Bewegungsversuche" in einem unaufdringlichen, seriösen Gewand (Taschenbuch, schlichtes Hochglanzcover, übersichtliches Layout) und mit einem wenig spektakulären Titel. Das wiederum lockt die Leser, die ihre Lektüren abseits des Mainstreams suchen.

Tatsächlich lässt der Titel "Bewegungsversuche" verschiedene Interpretationsmöglichkeiten zu:
Zwei sehr verschiedene Autoren 'versuchen', sich mit ihren Geschichten aufeinander zu oder voneinander fort zu 'bewegen', um trotz ihrer Gegensätze ein abwechslungsreiches, dynamisches Ganzes zu schaffen. Sie 'versuchen', überhaupt etwas zu 'bewegen', beim Leser und der Gesellschaft. Zu diesem Zweck erzählen sie von Durchschnittsbürgern und Durchschnittskreaturen, in denen man die Autoren, sich selber und sein Umfeld wieder finden kann, und sie alle 'versuchen', sich oder etwas zu 'bewegen', oder sie beobachten die 'Bewegungsversuche' anderer. Nicht immer wird dabei eine Lösung aufgezeigt, und wenn, dann ist sie ungewöhnlich und kommt unerwartet.
Auf rund 90 Seiten offerieren die Autoren 20 kurze Geschichten, die um das Titelthema kreisen und es auf unterschiedliche Weise angehen:

Christian Bedor schlüpft gern in die Rolle des Ich-Erzählers und fasst als Bernd Stopfnuss, Karsten Sippelhagen oder Felix Name seine kritischen Impressionen vom alltäglichen Wahnsinn in der Großstadt Frankfurt zusammen. Diese sind zeitlos und können von jedem, unabhängig von seinem Wohnort, nachempfunden werden. Meist geht es um alltägliche Angelegenheiten, über die man sich Gedanken macht, wohl wissend, dass man nichts ändern - nichts 'bewegen' - kann.
Das beginnt bei kleinen Dingen wie der Rücksichtslosigkeit der Mitmenschen, die sich unhöflich überall durchrempeln, kein Wort der Entschuldigung verlieren und sogar noch unverschämt werden, wenn man sie auf ihr ungehobeltes Benehmen anspricht (und hier hat es jeder noch in der Hand zu 'versuchen', seine 'Bewegungen' zu kontrollieren), bis hin zur (Alters-) Armut, die immer mehr Menschen dazu zwingt, in 'Bewegung' zu bleiben, um Mülleimer auf verwertbare Objekte wie Pfandflaschen, Nahrungsmittel etc. zu durchsuchen (wobei sich hier endlich der Staat dazu 'bewegen' lassen sollte, etwas zu unternehmen).
Allerdings beschränkt sich Christian Bedor nicht ausschließlich auf die menschliche Sichtweise, sondern wird sogar zur Fliege, auf die er gängige Probleme und Überlegungen überträgt. Letztlich ist das kleine, unscheinbare, lästige Insekt auch wieder nur eine Metapher für den Menschen, der im großen Gesamten unbedeutend und kurzlebig ist, als Einzelner wenig 'bewegen' kann, aber immerhin in der Lage ist, etwas zu verderben: So wie die Fliege durch Eiablage und das Übertragen von Keimen Speisen ungenießbar macht, ist der Mensch fähig, seinen Lebensraum zu zerstören.
Christian Bedor erzählt in einem lockeren Plauderton, als würde er sich mit dem Leser unterhalten, und 'bewegt' sich dabei langsam von einem Thema zum anderen. Er beschreibt Situationen und Eindrücke, die man kennt, und spricht Ängste an, die jeden 'bewegen'.

Michael Liebusch zieht die Perspektive des neutralen Erzählers für seine oft surrealen Geschichten vor. Fast immer kurz und prägnant bringt er seine Aussage auf den Punkt. Die Protagonisten, die er agieren lässt, sind naiv und versponnen wie z. B. der Inselbewohner Hub, Konrad Bolz mit seiner Zigarrenkiste oder die theorisierenden Fußballspieler. Sie haben ihre ganz persönliche, verdrehte oder gar absurd erscheinende Sichtweise der Dinge, die nicht selten konträr ist zu der des 'Normalbürgers'. Dabei geht es dem Autor nicht darum, wer Recht hat, denn es kommt auf den jeweiligen Standpunkt an.
Für gewöhnlich 'versuchen' seine Charaktere, sich mit dem Strom zu 'bewegen', wobei sie nicht merken, dass sie eigentlich in dieser 'Bewegung' erstarrt, in den Konventionen oder ihrer eigenen beschränkten Welt gefangen sind. Erst der Zufall bringt für sie etwas in 'Bewegung', zum Guten oder zum Schlechten, wie bei dem Schwimmer, der ohne seine Brille plötzlich eine andere Sichtweise entdeckt und für sich ein neues Leben in Erwägung zieht, wie die Kellnerinnen, die in dem Moment an Einfallslosigkeit leiden, ab dem sie auf Kommando ihre Späße treiben sollen, oder wie die Fußballer, die unverhofft gewinnen, als sie einmal nicht ihren schönen Theorien folgen.
Allerdings versteht es Michael Liebusch, auch längere Geschichten zu schreiben, die morbid und schaurig sind, wie das Beispiel "Underwood - Allein im Wald" beweist. Der Leser wird eingeladen, einen Blick in die Gedanken des Holzfällers Jack zu werfen und damit in einen Albtraum einzutauchen. Erinnerungen, Realität, Visionen, Hoffnungen und Ängste verschmelzen zu etwas, das kaum mehr voneinander zu trennen ist. Der Protagonist scheitert bei seinem 'Versuch', sich zu 'bewegen' - sich von dem zu befreien, was ihn belastet, und das zu bekommen, was er sich wünscht.

Interessiert man sich für experimentelle Literatur, die zeitkritisch, satirisch und surreal Geschichten aus dem alltäglichen Leben erzählt, sollte man dieser Anthologie eine Chance geben. Christian Bedor und Michael Liebusch 'versuchen' nicht, Lösungen für bekannte Probleme zu finden; dass muss jeder schon selbst tun. Stattdessen 'versuchen' sie, mit "Bewegungsversuche" beim Leser etwas zu 'bewegen', was ihnen zweifellos auch gelingt, denn die Geschichten regen nicht nur stellenweise zum Schmunzeln oder zum Gruseln sondern auch dazu an, die eigenen 'Bewegungsversuche' zu hinterfragen, vielleicht im positiven Sinn zu verändern und langfristig eine Kettenreaktion auszulösen.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
20 weitgehend kurze Geschichten zweier Autoren, die eigentümliche Ausschnitte unserer Zeit von sonderbaren Protagonisten beschreiben. Bei Bedor hat es der Alltagsheld der Erzählungen oft mit den Nickeligkeiten des Alltags zu tun: Rempeleien, Schubsereien am Kaltregal des Supermarktes oder die Tücken einer Busüberlandreise mit anschließendem Hotelaufenthalt im Ausland. Bedor beschreibt in klarer Sprache, realistisch genau, die Welt kleiner Verletztheiten, die sein Held gerne repariert oder revidiert haben will. Als Frankfurter steige ich mit seinem Erzähler in die U-Bahn und führe ein Wort-Satz-Spiel" Nadal/Federer aus der Tennis-Saison 2005 aus. Der Rückblick archiviert hier das Skurrile, das nicht vergessen werden soll.
Liebuschs Geschichten leben zumeist von der Erfindung auf wirklichkeitsnahem Boden mit unerwarteten Lösungen. Seine Protagonisten sind durchweg komische", ja unbeholfene Figuren, die im Überall leben könnten und relativ zeitlos daher kommen. So gesehen unternimmt das Buch den Versuch, zwei Autoren unterschiedlicher Schreibart nebeneinander zu stellen, vielleicht auch gegeneinander.
Viele witzige, nachdenkliche und sauber verfasste Kurzgeschichten (in der heutigen Romanflut wohltuend!). Da ist für jede Leserin und für jeden Leser etwas dabei, ebenso geeignet für die U-Bahn oder die Lektüre zwischendurch. Die ca. 90 Seiten sind sehr übersichtlich gestaltet, der Einband ist sehr ansprechend.
War diese Rezension für Sie hilfreich?

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:







Das bedeutet, jeder Titel/Artikel muss zu Sachgebiet 1 UND zu Sachgebiet 2 UND... gehören.

Ihr Kommentar


Datenschutzerklärung von Amazon.de Versandbedingungen von Amazon.de Umtausch- & Rücknahme bei Amazon.de