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am 9. November 2009
In der Traumatherapie gibt es eine große Anzahl an verschiedenen Therapieansätzen. Dieses Buch beschäftigt sich mit einem länder- und kulturübergreifenden Ansatz, der die Tanz- und Bewegungspsychotherapie in der traumatherapeutrischen Arbeit nutzt. Dieses Buch stellt einzelne Therapieverläufe sehr gut dar. Dabei werden die Verläufe anhand von Fallgeschichten sehr praxisnah aufgezeigt. Die Therapieverläufe mit traumatisierten Menschen nach z.B. häuslicher Gewalt, Folter, Unfällen oder Erkrankungen sowie Flucht und Migration werden sehr anschaulich geschildert. Das Buch ist eine hervorragende Ergänzung zu den praktizierten Ansätzen der Traumatherapie.
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TOP 500 REZENSENTam 1. Dezember 2013
Wenn die Bewegung in das therapeutische Geschehen einbezogen wird, dann geht es nicht darum einen möglichst perfekten „Tanz“ aufs Parkett zu legen, sondern es geht darum, eine zusätzliche Ausdrucksmöglichkeit, und vielleicht auch einen anderen Ausweg aus dem Trauma zu finden.
Die Fallbeispiele handeln auch von Menschen, deren kognitive Fähigkeiten eingeschränkt sind, aber das bedeutet nicht, dass diese Art der Therapie auf körperlich, oder geistig eingeschränkte Menschen beschränkt sein soll.
Ich habe es so empfunden, dass über den Rhythmus, die gemeinsame Bewegung im Raum auch ein ganz neuer Zugang, zu etwas Gemeinsamen gefunden werden kann. Ich dachte an Ferenci, der die Therapie ja auch als eine gemeinsame Sorge verstanden hat, oder H.G Petzold, für den die Therapie ein Raum der Ko-respondenz, also eines sich gegenseitigen Antwortens ist. So stelle ich mir diese Tanztherapie vor, die Therapeutin ist hier nicht die Führende, das könnte sie gelegentlich zwar auch sein, aber in erster Linie ist sie diejenige, die einen Raum zur Verfügung stellt, die ein Containment anbietet, die auf den Ausdruck der Patientin behutsam antwortet.
Mir hat die Lektüre des Buches Freude bereitet, obwohl ich kein Therapeut bin. Mich hat dabei die Frage bewegt, welche „anderen“ Möglichkeiten es noch gibt ein Trauma zu bewältigen. Da bei Bewegung und Ausdruck immer auch neuronale Netzwerke angesprochen werden, glaube ich sehr wohl, dass diese Therapie traumatisierten Menschen helfen kann.
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