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Bevor Kolumbus kam: Die frühen Entdecker Amerikas
 
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Bevor Kolumbus kam: Die frühen Entdecker Amerikas [Gebundene Ausgabe]

René Oth
2.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 192 Seiten
  • Verlag: Theiss; Auflage: 1., Aufl. (30. März 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3806219974
  • ISBN-13: 978-3806219975
  • Größe und/oder Gewicht: 22,4 x 15,2 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 623.221 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Seit dem Sensationsfund europäischer Steinzeitmenschen in den USA entwickeln Wissenschaftler aus aller Welt – Archäologen und Historiker, Ethnologen und Genforscher – ein völlig neues Bild von der frühen Entdeckung und Besiedelung Amerikas: Es waren nicht erst die Wikinger, die vor Kolumbus ihren Fuß auf amerikanischen Boden setzten. Bereits steinzeitliche Jäger und polynesische Fischer, phönizische Kapitäne, altchinesische Entdecker, römische Seefahrer und afrikanische Ruderer landeten auf Entdeckungs- oder Irrfahrten in Amerika. Dieses packende Sachbuch fasst erstmals alle wissenschaftlichen Fakten auf dem neuesten Forschungsstand zusammen

Über den Autor

René Oth, promovierter Ethnologe und Amerikanist, Autor zahlreicher Sachbücher zu den Völkern Nord- und Südamerikas lebt in Luxemburg.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Mimi
Amerikaner sind heute überall auf der Welt, auch wenn mancher das gar nicht so gerne sehen will, und das nicht nur im nahen und mittleren Osten. Amerikaner sind von der Hautfarbe her weiß, schwarz, braun, rot und gelb - kurz und gut, fast alle menschlichen Rassen können sich als Amerikaner fühlen. Aber als echte? - Darüber lässt sich inzwischen trefflich streiten, besonders weil man nun so gut wie sicher weiß, dass der „Rote Mann" eben nicht von Anbeginn der Menschheitsgeschichte an den neuen Kontinent bevölkerte. Rene Oth möchte uns in seinem 2006 erschienen Buch darüber informieren, dass die Besiedlung bzw. die Entdeckung Amerikas durchaus eine verzwickte Geschichte ist, in der mehr „global players" mitgespielt haben, als bisher angenommen.

Herr Oth führt brav die einzelnen Mitspieler auf, sein Überblick über mögliche Kandidaten, die wo und wann von woher mitgespielt haben, entspricht modernem, heute gültigem Wissenstand. In einer Mischung aus Vermittlung historischer Fakten und dem (wenig geglückten) Versuch, romanhaft historisch authentisch von der ersten Besiedlung zu berichten, informiert den Leser sachlich korrekt über die „salad bowl", die Amerika tatsächlich von Anfang an war. Insofern gebührt dem Autor großes Lob als demjenigen, der in vielfältiger Weise den jetzigen Forschungsstand referiert. Leider geschieht das in einer sprachlichen Weise, die weh tut: Vom Gebrauch von der Mutter über die Töchter unpässlicher Wörter abgesehen („verschrecken" statt korrekt „abschrecken", sprachlich seltsam beschädigter Schädel" etc.) abgesehen nervt der Autor durch unzählige Wiederholungen des ein und desselben Inhalts: Mitochondrien und deren energetisch genetische Grundlage werden ebenso wie die molekulare Bestimmtheit und die Vererbung in der maskulinen Linie der Y-Chromosomen mehrfach kurz hintereinander erwähnt, dass es selbst den biologisch unbedarften Leser nervt. So geht es oft weiter: Im ersten Satz wird ein wissenschaftlich korrekter Sachverhalt angemessen beschrieben, im direkt folgenden wird der gleiche Sachverhalt noch einmal genauso wiederholt. Für wie blöd hält der Autor seine Leser? Liegt es daran, dass einzelne kurze Vorträge zu einem Buch zusammengedrängt wurden? Liegt es daran, dass der Autor die Sache selbst naturwissenschaftlich noch nicht richtig durchschaut hat? Wenn er Pinguine am Nordpol ansiedelt, lässt sich dieser Verdacht so leicht nicht von der Hand weisen.

Kurz und gut - sprachlichen Mängel zum Trotz (wo bleibt in diesem Verlag eigentlich ein kompetenter Lektor ?!) kann ich dieses Buch empfehlen, weil es in bündiger Form mit wissenschaftlichem Anspruch (na ja!) unter erfreulicher Ausschaltung einer dummen , die Wissenschaft verhöhnenden „political correctness" Erkenntnisse zusammenfasst, die einfach verdammt interessant sind, und das nicht nur für Amerikaner. In einer sprachlichen und inhaltlichen Überarbeitung ist Herrn Oths Buch eines der Bücher, die nicht umsonst geschrieben worden sind
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Basilakes
... für diesen Preis geboten wird. Der Autor sammelt nach einem wenig profunden Einblick in neuere Funde zur steinzeitlichen Geschichte und Entwicklung Amerikas einige schon bekannte Theorien zu vermeintlichen Entdeckern Amerikas von den Phöniziern über St. Brendan bis zu den Chinesen 1421 ohne jeglichen wissenschaftlichen Apparat zusammen. Der Text strotzt vor Schlampereien - da kann Cicero - gest. 43 v. Chr. - schon mal Plinius den Älteren - gest. 79 n. Chr. - zitieren und ein "buddhistischer" chinesischer Mönch vor dem Tod Buddhas Amerika entdecken. Das "Literaturverzeichnis" besteht aus ganzen 10 Monographien und ansonsten aus Artikeln aus P.M.-History, dem Spiegel und diversen Tageszeitungen. Mit einem Wort: Wissenschaftsjournalismus auf seinem schlechtesten Niveau. Dem am der präkolumbianischen Geschichte Amerikas interessierten Leser sei stattdessen "1491" von Charles C. Mann empfohlen - ein spannendes und im Gegensatz zu dem hier besprochenen Werk fundiertes Buch.
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Nicht das Geld wert 18. April 2006
Das Buch ist ein wirres Sammelsurium mehr oder weniger bekannter Fakten und Vermutungen über prä-kolumbianische Kontakte der alten Welt mit Amerika. Bezeichnend für die "Qualität" ist das Literaturverzeichnis. Der Autor listet zehn Bücher und 18 deutsche Zeitungs- und Zeitschriftenartikel auf. Offenbar bezieht René Oth sein Wissen vornehmlich aus den Wissenschaftsseiten der "Welt", aus dem Spiegel und dem Focus. Erstaunlich, dass sich ein so renommierter Verlag wie Theiss zu dieser Veröffentlichung herabgelassen hat. Dabei hätte mit etwas mehr Mühe ein ganz interessantes Buch daraus werden können. Am Thema liegt's jedenfalls nicht.
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