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Beuterausch: Roman Taschenbuch – 12. Dezember 2011


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 288 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (12. Dezember 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453676157
  • ISBN-13: 978-3453676152
  • Originaltitel: The Woman
  • Größe und/oder Gewicht: 11,8 x 2,7 x 18,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (41 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 30.432 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

In seinem früheren Leben war Jack Ketchum (geboren 1946) Lehrer, Schauspieler, Holzhändler, Literaturagent und Getränkeverkäufer. Damals hieß er noch Dallas Mayr; Jack Ketchum ist das Pseudonym für sein Leben als Autor. Seit Anfang der 80er-Jahre verfasst er Horrorromane, Schmerz und Gewalt, Spannung und Sex bestimmen ihre Atmosphäre. Seine erste Veröffentlichung - "Beutezeit" - wurde zunächst als Pornografie hart kritisiert. Jack Ketchum selbst war nicht dieser Meinung, überließ es aber seinen Lesern, sich ein eigenes Urteil zu bilden. Inzwischen zählt man seine Bücher zu den Meisterwerken des Horrorgenres.

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Jack Ketchum ist das Pseudonym des ehemaligen Schauspielers, Lehrers, Literaturagenten und Holzverkäufers Dallas Mayr. Seine Horrorromane zählen in den USA unter Kennern neben den Werken von Stephen King oder Clive Barker zu den absoluten Meisterwerken des Genres und wurden mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit vier Bram Stoker Awards. 2011 wurde Ketchum aufgrund seiner Verdienste auf dem Gebiet der Horrorliteratur zum Grand Master der World Horror Convention ernannt.

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Kundenrezensionen

4.4 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

27 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Littera am 12. Dezember 2011
Format: Taschenbuch
Bei Büchern von Jack Ketchum ist stets eine Warnung angebracht. Sie sind verstörend, brutal und gehen für viele Menschen weit über die Grenzen des guten Geschmacks hinaus und nicht jeder kann damit etwas anfangen.

Kompromissloser Horror, der schonungslos alles ausspricht und eine starke Psyche erfordert. Wer zart besaitet ist wird schon auf den ersten Seiten Probleme bekommen und das Buch vermutlich ganz schnell weglegen.

Deshalb sollte man als Leser auch vor dem Kauf einige Informationen an die Hand bekommen. Wie in den beiden vorangehenden Büchern der Reihe, Beutezeit (Originaltitel: Off Season) und Beutegier (Originaltitel: Offspring), hat Beuterausch (Originaltitel: The Woman) Kannibalismus als zentrales Thema der Geschichte aufzuweisen.

Doch im Buch geht es um weit mehr - es beschreibt Schrecknisse die sich hinter der Fassade einer heilen Familie abspielen genauso, wie die verstörende Urgewalt einer Kannibalin aus den Wäldern, die ungezähmt und wild mit der Zivilisation konfrontiert wird, nur um zu erleben, dass die Menschen, auf die sie trifft, weit schlimmer sind, als sie selbst.

Die Frau ist die Letzte ihres Stammes. Verwundet und geschwächt schleppt sie sich an der Küste Maines entlang, bis sie in einer Höhle am Atlantischen Ozean Schutz findet. Dort versucht sie wieder zu Kräften zu kommen.

Christopher Cleek hingegen ist ein Mann, welcher nach außen hin perfekt die Fassade des erfolgreichen Anwalts und treusorgenden Familienvaters aufrechterhält. Doch er regiert seine Frau und seine Kinder mit eiserner Hand und seine perversen und sadistischen Neigungen drängen immer häufiger an die Oberfläche.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Borussen-Fohlen am 14. Dezember 2011
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Jack Ketchum ist ja bekannt dafür, die wohl zwei letzten Tabu-Themen der Menschheit aufzugreifen und die Leser damit zu konfrontieren - die Thematik "Inzest" und "Kannibalismus". Wo er vorher die beiden Themen in unterschiedlichen Romanen, getrennt voneinander aufgenommen- und den Lesern nahe gebracht hat, vereint er diese in "Beuterausch". Für die Leser wird es somit gleich doppelt schwer, das Gelesene zu verarbeiten, den Schrecken zu verdauen und dafür zu sorgen, dass sich die vorgestellten Bilder nicht dauerhaft in die Netzhaut einbrennen und für ein stetiges Kopfkino sorgen.

Mit knappen, präzisen und kurzen Sätzen verzichtet er auf das Aufschmücken der Figuren und der Szenerie, und beschränkt sich damit auf das Wesentliche - seinen Lesern die unverblümte Grausamkeit einzutrichtern. Er schafft es auf eine beängstigend einfache Weise, die Mägen der Leser auf links zu stülpen, und beschert ihnen somit ein dauerhaftes Schlucken des Kloßes, der sich im Hals bildet. Jack Ketchum seine Art zu schreiben ist wohl einzigartig, und er versteht es wie kein anderer - besitzt diese einmalige Gabe - seine Leser so tief in die Story eintauchen zu lassen, um sie die Schmerzen hautnah und intensiv fühlen zu lassen, genau so wie die Opfer sie fühlen. Die vielen versteckten Informationen zwischen den Zeilen tragen noch ihren Teil dazu bei und somit schafft Ketchum das, was kein anderes Medium sonst schaffen würde.

Ketchum führt den Lesern in "Beuterausch" deutlich vor Augen, wie viel Macht Erwachsene, speziell Männer, auf Kinder ausüben -, wie viel Angst sie in ihnen hervorrufen können, und sie ihnen dadurch dauerhaften Schaden zufügen, für den Rest ihres Lebens.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von *******S.B.******* am 30. Dezember 2013
Format: Taschenbuch
Sowas schafft nur Ketchum. Beim lesen seiner Bücher herrscht reines Kopfkino. Man will es vor Abscheu zur Seite legen und ist dann gezwungen, es in einem Stück zu lesen. Am Ende ist man verstört und für die folgenden Tage, geistig, vollends beschäftigt. Seine Story ist an den Haaren herbeigezogen, oder doch nicht? Ketchum schafft es, auf nicht mal 300 Seiten, unverblümt, puristisch und sehr direkt den Leser in die Handlung zu werfen und bis zur letzten Seite erstarrt zu fesseln.

Anfangs war ich der Meinung, diese Story erinnert sehr an Evil. Weit gefehlt. Niemand sonst kann den Leser mit solchen Tabuthemen so fesseln. Seine Schilderungen sind so makaber und Detailgetreu, dass es einem den Atem verschlägt. Man ist angewidert und doch gefesselt. Es strotz förmlich vor Brutalität, Abscheu und Ekel. Es ist ein wirklich harter Angriff auf die Psyche. Für schwache Nerven absolut ungeeignet wie eigentlich all seine Bücher. Phänomenal.

Dies ist definitiv ein Meisterwerk.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Pixie am 11. Februar 2013
Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
Dies ist der dritte Teil der Ketchum Kannibalenreihe, doch leider mit kleinen Schwächen und nicht mehr so gut wie die Vorgängerromane.
Familie Cleek, eine nach außen hin scheinbar nette intakte Familie leidet unter dem sadistischen Familienvater der seine ganz speziellen Vorstellungen von Werten und Erziehung hat. Er fängt im Wald ein wildes Kannibalenmädchen ein und hält sie im Keller gefangen bis ihr eines Tages die Flucht gelingt. Nach und nach erfährt man die wahren Geschehnisse, welche sich in der Familie abspielen bis hin zum blutigen Finale als dem Kannibalenmädchen die Flucht gelingt.
Das Buch ist wie bei Ketchum üblich ziemlich brutal und blutig geschrieben. Ich fand die Geschichte diesmal jedoch nicht ganz so gut umgesetzt, da die Kapitel teilweise viel zu kurz waren, daher auch keine richtige Spannung aufkam und man keinen richtigen Bezug zu den Personen aufbauen konnte. Nichts desto Trotz hat sich Ketchum wieder etwas Neues ausgedacht und hält den Leser damit ganz schön auf Trab.
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