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Beuterausch: Roman [Taschenbuch]

Jack Ketchum , Lucky McKee , Marcel Häußler
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (30 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

12. Dezember 2011
Gefangen in einer Spirale der Gewalt

Sie ist die letzte Überlebende eines Kannibalenstamms, der jahrzehntelang die Ostküste der USA in Angst und Schrecken versetzte. Geschwächt und verwundet gerät sie in die Gewalt des tyrannischen Familienvaters Cleek. Der Sadist Cleek versucht, die wilde Frau zu »zähmen«, wobei er seine Familie als Komplizen missbraucht. Doch er hat den Überlebenswillen seiner Gefangenen unterschätzt. Bevor sein Experiment zu Ende ist, werden alle Unaussprechliches durchleiden müssen.


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 288 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (12. Dezember 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453676157
  • ISBN-13: 978-3453676152
  • Originaltitel: The Woman
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,8 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (30 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 12.407 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor

Jack Ketchum ist das Pseudonym des ehemaligen Schauspielers, Lehrers, Literaturagenten und Holzverkäufers Dallas Mayr. Seine Horrorromane zählen in den USA unter Kennern neben den Werken von Stephen King oder Clive Barker zu den absoluten Meisterwerken des Genres und wurden mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit vier Bram Stoker Awards. 2011 wurde Ketchum aufgrund seiner Verdienste auf dem Gebiet der Horrorliteratur zum Grand Master der World Horror Convention ernannt.

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26 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gnadenlos, extrem und voller dunkler Abgründe 12. Dezember 2011
Von Littera TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Bei Büchern von Jack Ketchum ist stets eine Warnung angebracht. Sie sind verstörend, brutal und gehen für viele Menschen weit über die Grenzen des guten Geschmacks hinaus und nicht jeder kann damit etwas anfangen.

Kompromissloser Horror, der schonungslos alles ausspricht und eine starke Psyche erfordert. Wer zart besaitet ist wird schon auf den ersten Seiten Probleme bekommen und das Buch vermutlich ganz schnell weglegen.

Deshalb sollte man als Leser auch vor dem Kauf einige Informationen an die Hand bekommen. Wie in den beiden vorangehenden Büchern der Reihe, Beutezeit (Originaltitel: Off Season) und Beutegier (Originaltitel: Offspring), hat Beuterausch (Originaltitel: The Woman) Kannibalismus als zentrales Thema der Geschichte aufzuweisen.

Doch im Buch geht es um weit mehr - es beschreibt Schrecknisse die sich hinter der Fassade einer heilen Familie abspielen genauso, wie die verstörende Urgewalt einer Kannibalin aus den Wäldern, die ungezähmt und wild mit der Zivilisation konfrontiert wird, nur um zu erleben, dass die Menschen, auf die sie trifft, weit schlimmer sind, als sie selbst.

Die Frau ist die Letzte ihres Stammes. Verwundet und geschwächt schleppt sie sich an der Küste Maines entlang, bis sie in einer Höhle am Atlantischen Ozean Schutz findet. Dort versucht sie wieder zu Kräften zu kommen.

Christopher Cleek hingegen ist ein Mann, welcher nach außen hin perfekt die Fassade des erfolgreichen Anwalts und treusorgenden Familienvaters aufrechterhält. Doch er regiert seine Frau und seine Kinder mit eiserner Hand und seine perversen und sadistischen Neigungen drängen immer häufiger an die Oberfläche.

Bei einem Jagdausflug beobachtet er die Kannibalin und ist fasziniert von ihrer Erscheinung, während er sie beim Baden betrachtet. Wildentschlossen sie zu zähmen, plant er ihre Gefangennahme und als es ihm gelingt, sperrt er sie in den Keller und zwingt seine Familie erbarmungslos ihm zu helfen und nach und nach enthüllen sich seine dunklen und grausamen Geheimnisse.

Alle Beteiligten werden in einen Strudel aus Sex, Gewalt und Brutalität gerissen, aus dem es kein Entrinnen zu geben scheint. Der Wille der Gefangenen lässt sich nicht brechen, egal was für grausame Praktiken sich ihr Peiniger auch ausdenkt. Ein tödlicher Racheplan nimmt in ihrem Kopf Gestalt an.

Und so entfesselt sich alsbald ein blutiges, erbarmungsloses Inferno.

Für das Verständnis des Buches muss man nicht unbedingt die beiden Vorgängerbände gelesen haben, doch die tieferen Zusammenhänge erschließen sich deutlich besser, wenn man es getan hat.

Jack Ketchum, der als einer der Großmeister der Horrorliteratur der USA gefeiert und von Stephen King hochgelobt wird, vermag es mit seinen Büchern zu spalten. Von den einen wird er begeistert gelesen, die anderen wenden sich angewidert ab.

Deshalb sollte man sich gut überlegen, ob man sich für Jack Ketchum entscheidet. Doch wenn man sich entschließt dieses Buch zu lesen, bekommt man mit Beuterausch einen wirklich intensiven Horrorroman, voll psychologischer Tiefe und gnadenlosen, extremen, verstörenden Szenen geliefert.

Gerade weil Ketchum dieses Mal mehr Wert auf die Figurenzeichnung legt und die Abgründe hinter der heilen Welt ausleuchtet, ist der Gegensatz zur Welt der Kannibalin umso intensiver und erschreckender.

Fünf Sterne für ein wirklich meisterhaftes Werk der Horrorliteratur, welches allerdings nur von Leuten mit starken Nerven und im vollen Bewusstsein was sie erwartet, gelesen werden sollte. Beuterausch gehört definitiv nicht in die Kategorie sanfter, netter Grusel. Statt dessen ist es die wirklich dunkle, harte Abteilung und jeder sollte selbst wissen ob er sich, auf eigene Gefahr, in diesen Bereich begibt.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die wohl beiden letzten Tabu-Themen der Menschheit !! 14. Dezember 2011
Von Elements-Of-Crime TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Jack Ketchum ist ja bekannt dafür, die wohl zwei letzten Tabu-Themen der Menschheit aufzugreifen und die Leser damit zu konfrontieren - die Thematik "Inzest" und "Kannibalismus". Wo er vorher die beiden Themen in unterschiedlichen Romanen, getrennt voneinander aufgenommen- und den Lesern nahe gebracht hat, vereint er diese in "Beuterausch". Für die Leser wird es somit gleich doppelt schwer, das Gelesene zu verarbeiten, den Schrecken zu verdauen und dafür zu sorgen, dass sich die vorgestellten Bilder nicht dauerhaft in die Netzhaut einbrennen und für ein stetiges Kopfkino sorgen.

Mit knappen, präzisen und kurzen Sätzen verzichtet er auf das Aufschmücken der Figuren und der Szenerie, und beschränkt sich damit auf das Wesentliche - seinen Lesern die unverblümte Grausamkeit einzutrichtern. Er schafft es auf eine beängstigend einfache Weise, die Mägen der Leser auf links zu stülpen, und beschert ihnen somit ein dauerhaftes Schlucken des Kloßes, der sich im Hals bildet. Jack Ketchum seine Art zu schreiben ist wohl einzigartig, und er versteht es wie kein anderer - besitzt diese einmalige Gabe - seine Leser so tief in die Story eintauchen zu lassen, um sie die Schmerzen hautnah und intensiv fühlen zu lassen, genau so wie die Opfer sie fühlen. Die vielen versteckten Informationen zwischen den Zeilen tragen noch ihren Teil dazu bei und somit schafft Ketchum das, was kein anderes Medium sonst schaffen würde.

Ketchum führt den Lesern in "Beuterausch" deutlich vor Augen, wie viel Macht Erwachsene, speziell Männer, auf Kinder ausüben -, wie viel Angst sie in ihnen hervorrufen können, und sie ihnen dadurch dauerhaften Schaden zufügen, für den Rest ihres Lebens. Wo ein Kind erniedrigt wird, kann sich im Gegenzug dafür ein anderes, junges Familienmitglied die Gewalt des Vaters zu eigen machen, und somit auch den Hang zum "normalen" verlieren, in deren Fußtapfen treten - in diesen Fällen aber gibt es nur Verlierer. Selbst der weibliche, erwachsene Gegenpart kann dabei nur zusehen, aus Scham oder aus Angst, selbst in den Wirkungskreis des Mannes zu geraten, selbst zur Zielscheibe zu werden. Deshalb stellt sich hier ganz klar eine Frage, wer in "Beuterausch" ist wirklich der Jäger und wer der oder die Gejagte. Wer ist der wirklich kranke Mensch? Der labile Anwalt, der immer mehr den Verstand verliert, immer grausamer wird, oder die festgehaltene Frau, die fernab aller Werte und Normen lebte und jetzt auch so handelt?

Wo es noch im ersten Teil hauptsächlich um den Größenwahn und Inzest geht, rückt nachdem - das normale Leben der Familie nun völlig aus dem Ruder geraten ist, der "Kannibalismus" in den Vordergrund. Wer "Beutezeit" und "Beutegier" gelesen hat, der kann sich so ungefähr ein Bild von dem machen, was ihn nun erwartet. Allen anderen sei gesagt, schnallt Euch an, das wird eine rasende Fahrt durch ein Schlachthaus.

Ein fader Beigeschmack bleibt, denn der Größenwahn und der Inzest - die in diesem Roman einen Schwerpunkt bilden - herrschen mit Sicherheit in "einigen" Familien auch bei uns in Deutschland vor, nur dass es unter dem Deckmantel des Schweigens innerhalb der Familie, aus Scham oder Angst, wohl oftmals unter den Teppich gekehrt wird, und so nie im vollen Ausmaß ans Tageslicht gelangt. Von daher ist die Story gar nicht so weit hergeholt und man kann sich schon vorstellen, dass nicht hinter allen Vorhängen in den Fenstern heile Welt herrscht.

PS: Wer die Augen vor diesen Themen nicht verschließt, nicht nur überall rosa Blümchen sieht, der darf sich "Beuterausch" keinesfalls entgehen lassen...Ein Schlag ins Gesicht oder ein Tritt in die Magengrube aber, wären wohl leichter zu verkraften.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen nicht so gut, wie die Vorgänger 11. Februar 2013
Von Pixie
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Dies ist der dritte Teil der Ketchum Kannibalenreihe, doch leider mit kleinen Schwächen und nicht mehr so gut wie die Vorgängerromane.
Familie Cleek, eine nach außen hin scheinbar nette intakte Familie leidet unter dem sadistischen Familienvater der seine ganz speziellen Vorstellungen von Werten und Erziehung hat. Er fängt im Wald ein wildes Kannibalenmädchen ein und hält sie im Keller gefangen bis ihr eines Tages die Flucht gelingt. Nach und nach erfährt man die wahren Geschehnisse, welche sich in der Familie abspielen bis hin zum blutigen Finale als dem Kannibalenmädchen die Flucht gelingt.
Das Buch ist wie bei Ketchum üblich ziemlich brutal und blutig geschrieben. Ich fand die Geschichte diesmal jedoch nicht ganz so gut umgesetzt, da die Kapitel teilweise viel zu kurz waren, daher auch keine richtige Spannung aufkam und man keinen richtigen Bezug zu den Personen aufbauen konnte. Nichts desto Trotz hat sich Ketchum wieder etwas Neues ausgedacht und hält den Leser damit ganz schön auf Trab.
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4.0 von 5 Sternen DAS JADGDFIEBER FLAMMT KURZ AUF
Jep... ein Anflug der Lesegier vom ersten Werk "BEUTEZEIT" flammt auf und produziert Spannung. Sehr nett Jack! Lesen Sie weiter...
Vor 20 Tagen von Rollerbslein veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen gutes Buch
Das Buch ist besser als der Film, das steht mal fest, Spannend ist es und der Schluss ist genial, blutig so wie man es sich wünscht :):
Im Film fehlt das Ende leider... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Hosi veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen super
Alles bestens schneller versaand super abwiklung
bb bb bb bb bb bb bb bb bb bb bb bb bb bb
Vor 3 Monaten von marcus ahlheim veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Spannendes Werk über die perversen Abgründe in so manchen...
Eine Überlebende eines Kannibalismusstammes, ein nach außen erfolgreicher Anwalt, der seine Familie terrorisiert und besonders die Frauen dort unterdrückt, der sich... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Peintner Stefan veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Beuterausch
Das Buch habe ich in ca. 2 Tagen ausgelesen. Für mich sehr spannend, sehr gut geschrieben. Was mir garnicht gefällt sind die vielen, sehr obzöhnen ausdrücke,... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Monika Elstereit veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Der Papa hat euch etwas mitgebracht ....
Das ist jetzt mein drittes Buch von Jack Ketchum und ich muss sagen, bis jetzt hat er mich nicht enttäuscht. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von HeiligeSandale veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen The cannibal next door
Nach zwei Büchern über Kannibalen im Wald, stülpt Ketchum im dritten Teil seiner Trilogie die Geschichte einfach um und holt eine Kannibalin zu einer amerikanischen... Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Tom veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Ketchums ganz normaler Wahnsinn
Die Geschichte ist atmosphärisch sehr dicht und fesselnd.
Durch die knappen temporeichen Kapitel verliert das Buch nie an Spannung und man bekommt dennoch sehr tiefe... Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Slog86 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Spannend, brutal, erbarmunglos - einfach genial!
Sie ist verwundet aber sie hat überlebt - die letzte überlebende ihres Clans.
Doch sie wird von jemanden entdeckt, überwältigt und eingesperrt. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von M.D.79 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Wie immer gut, ein echter Ketchum
Dieses Buch ist wie immer, von Jack erschreckend spannend geschrieben. zugegeben für viele Menschen ist es unverständlich etwas so brutales und fürchterliches... Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von frannyfranky veröffentlicht
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