Pressestimmen
"Die Kollision von persönlichen und politischen Zielen und Idealen wird mit der strahlenden Präzision und dem Witz analysiert, die für Gordimer typisch sind. Dies sind bewundernswerte, unwiderstehliche Erzählungen ... Gordimer kann einen immer noch so genau auf den Solarplexus treffen wie kaum ein anderer Autor. Vielleicht sollte man ihr den Nobelpreis noch einmal geben." (Booklist)
Kurzbeschreibung
Zehn Erzählungen, jede eine Offenlegung inneren Lebens, jede voller überraschender Wendungen, jede in dem geschliffenen Stil und der kompromisslosen Aufrichtigkeit, für die Nadine Gordimer berühmt ist.
In der Erzählung Die Diamantenmine erinnert sich eine Frau an ihre erste sexuelle Erfahrung, ihre Initiation, auf dem Rücksitz des Wagens ihrer Eltern. Ihr Partner, ihr Geliebter, ist ein junger Soldat, den die Eltern auf seinem Weg in den Krieg aufgenommen hatten und den sie nun zu seiner Einschiffung fahren. Die Heizung des Wagens funktioniert nicht, und unter der Decke finden sich die Hände der beiden.
Die Generationslücke stellt das übliche Verhältnis zwischen den Generationen auf den Kopf. Dieses Mal ist es der Vater, dessen Verlangen nach Freiheit die bereits erwachsenen Kinder schockiert.
In Hommage besucht ein bezahlter Killer das Grab eines Politikers, den er umgebracht hat. Und in Karma feiert Nadine Gordimers Erfindungsgabe Triumphe: fünf Mal kehrt der Erzähler in verschiedenen Reinkarnationen auf die Erde zurück, in ganz unterschiedlichem Alter, mal als Mann, mal als Frau, um Dinge, die er unerledigt hinterlassen hat, noch noch zu Ende zu führen. Voller Witz, voller Ironie bezweifelt diese Erzählung unsere Erfahrung der Realität.