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Entführte uns Crichtons Jurassic Park noch in den Makrokosmos einer von Dinosauriern bevölkerten und von Wissenschaftlern neu belebten Vergangenheit, so ist Beute ganz der Bio- und Nanotechnologie der Zukunft gewidmet, die mit ihrer bald vielleicht schon sehr realen Utopie von kleinsten, auf organischer (Bakterien-)Basis funktionierenden Computern und Maschinen die Welt in eine ganz und gar andere verwandeln könnte.
Der arbeitslose Biotechnologe Jack wird in die Wüste von Nevada gerufen, wo ein Riesenunternehmen im Auftrag des US-Militärs Miniatur-Überwachungsanlagen bauen soll, die auf organischen Mini-Strukturen basieren. Menschliches Versagen hat hier zu einer Katastrophe geführt, die sich auszubreiten droht. Denn die künstlichen Maschinen-Organismen sind entwichen, und drohen nun ihrerseits Beute auf den Menschen zu machen. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt.
"Es ist davon auszugehen, dass in den kommenden fünfzig bis hundert Jahren eine neue Kategorie von Organismen entstehen wird, die ursprünglich vom Menschen entworfen wurden", orakelte einst J. Doyne Farmer, und ein anderer Experte, K. Eric Drexler, äußerte ob der schönen neuen Welt der Nanotechnologie erhebliche Ängste: "Das Ausmaß der möglichen Veränderungen ist bedenklich, und es besteht die große Gefahr, dass die Gesellschaft ohne ausreichende Vorbereitung nur sehr schlecht damit umgehen wird." Auch nach der Lektüre von Crichtons packendem Thriller werden wir auf die Unwägbarkeiten dieser Zukunft mit "lebenden" Computersystemen und Maschinen nicht besser vorbereitet sein. Eine Beute für fesselnde Leseabende ist dieser neue, großartig spannende Crichton aber allemal. --Thomas Köster
Hier geht es um Horror, den kalten, nackten, den totalen. Der Feind (bei Horror grundsätzlich unsichtbar und fast immer aus unerwarteter Richtung) befindet sich hier auch in Ihrem Innern. Er ist dumm, aber rasant lernfähig, ein Hightech-Produkt, das sogar Menschengestalt annehmen kann.
Man könnte das raunend lesen, sicher auch mit einem Anflug von Hysterie (jeder Grund dazu ist ja vorhanden). Aber man kann es auch lesen wie Hannes Jaenicke, mit diesem speziellen Phlegma dessen, der längst über alle Panik hinaus ist. Weil die Wirklichkeit jeder Panik Hohn spricht. Das ist ziemlich genial und bringt Crichtons Thriller so richtig schön zur Geltung. --Michael Winteroll
Lesung einer gekürzten Hörbuchfassung auf sechs CDs in der Kunststoffbox, Gesamtspieldauer 360 Minuten, sehr knappes Booklet. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Eines der schwächeren Bücher Crichtons,
Von kfir "lies-und-lausch.de" (Langenbach, Oberbayern, Zonenrandgebiet zu Niederbayern) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 500 REZENSENT)
Rezension bezieht sich auf: Beute - (Prey): Roman (Taschenbuch)
Das Konzept des Buches erinnert schon stark an den Dino-Park. Eine neue Technologie wird von einem geldgierigen Unternehmen zur Serienreife gebracht, doch leider macht sich das Ergebnis selbständig, was leider nur für den Leser vorhersehbar ist. Ein etwas unbedarfter Hausmann wird unvermittelt involviert, nimmt die Sache in die Hand, wächst über sich hinaus und rettet so ganz nebenbei die Welt. Was bei den Dinos noch wunderbar geklappt hat, denn jeder kann was damit anfangen und jedes Kind findet sie süss, funktioniert bei der Nano-Technologie nicht bei jedem Leser. Zu wenig greifbar ist das Thema.Dabei kann man Micael Crichton in Bezug auf seine Recherche keinen Vorwurf machen. Es ist wieder einmal alles technisch denkbare glaubhaft und auch für den Laien gut verständlich geschildert und fachlich fundiert. Dabei findet der Autor einen guten Spagat zwischen wissenschaftlichen Erklärungen, die sich durch den ganzen Text ziehen und der eigentlichen Handlung. Leider liegt die Schwäche dieses Buches in der Handlung und der Charakteren. Die Personen sind ziemlich schwach und glatt gezeichnet, bieten kaum Ansatz einer Entwicklung, sind in manchen Szenen unglaubwürdig und nicht nachvollziehbar. Sehr gut durchschaubar und streckenweise leider auch vorhersehbar ist leider die Handlung. Der Thematik und den Nano-Partikeln entsprechend kommt es zu sehr vielen Dialogen. Um ein wenig "Fleisch auf die Knochen" des Buchgerippes zu bekommen, greift Crichton wie auch im Dino-Park zu zahlreichen Action-Szenen. Diese sind allerdings dermassen hanebüchen und unglaubwürdig, dass es schon fast weh tut. Insgesamt wird hier ein interessantes Thema recht schwach umgesetzt, die mahnenden Worte des Autoren zur Nano-Technologie versöhnen allerdings ein wenig. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Tolles Thema, durchschnittlicher Thriller,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Beute (Gebundene Ausgabe)
Über eine Radioempfehlung bin ich an „Beute" von Crichton geraten. Diese Empfehlung war dermaßen gut, dass ich nicht die Zeit bis zum Taschenbuch abgewartet habe, sondern mir gleich die Hardcover-Version zugelegt.Zum Inhalt: Jack ist arbeitsloser Familienvater und bekommt die Möglichkeit sofort in der Firma seiner Frau wieder einzusteigen. Dort ist ein Schwarm von Nanorobotern außer Kontrolle geraten. Die Wahrheit erfährt Jack aber erst nach und nach und kann nicht jedem seiner Kollegen trauen... Die Idee ist wirklich klasse, da es ein Thema ist, das uns alle in naher Zukunft vielleicht erwartet (vielleicht ist es sogar schon soweit). Miniroboter, die außer Kontrolle geraten. Crichton verwendet sehr viel Zeit und sehr viele Seiten auf die Erläuterung der Nanotechnologie. Das macht das gezecihnete Horror-Szenario zwar umso realistischer, führt aber zu einem äußerst schleppenden Erzähltempo. Erst nach der Hälfte des Buches geht daher die wahre Geschichte los. Dann gefällt mir die Handlung wirklich richtig klasse. Das Finale (eigentlich gibt es zwei) ist zwar spannend, aber irgendwie mag man es nicht annehmen, da es doch einige „Unwahrscheinlichkeiten" gibt. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Crichton ungewohnt schwach,
Rezension bezieht sich auf: Beute - (Prey): Roman (Taschenbuch)
Ein neuer Roman von Michael Crichton. Nachdem ich DinoPark und Timeline wirklich verschlungen hatte, habe ich auch "Beute" in drei Tagen gelesen. An manchen Stellen war es wie immer spannend. Aber irgendwie beschleicht einen das Gefühl, dass etwas komisch ist. Man spürt eine gewisse Unlogik und Konstruktion. Allein der Hauptcharakter scheint sich zu gut einzufügen. Alles passt. Er hat die richtige Grundausbildung (Biologie), hat sich richtig spezialisiert (Informatik), hat in der richtigen Firma gearbeitet und die richtige Frau geheiratet (um in die Problematik eingebunden zu werden). Es wirkt einfach konstruiert. Daran schließen sich Logikprobleme an. Der Leser weiß ständig mehr, als der Ich-Erzähler. Und man fragt sich ständig: "...wann merkt er denn endlich, dass..." (bei der ersten Erwähnung des Virus denkt man sich als Leser schon: "...man könnte doch...", Der "Traum" mit dem schwarzen Gesicht seiner Frau: Warum erinnert er sich später daran nicht und kommt viel früher auf die Lösung?). Irgendwie ist man von Crichton enttäuscht obwohl der Roman als solcher durchaus nett zu lesen ist. Vielleicht war aber auch die Erwartung zu hoch und man ist nur anderes gewöhnt.Beim Lesen entstehen im Kopf automatisch Bilder, die an Hollywood-Actionkino denken lassen. Bleibt zu hoffen, dass Crichton in Zukunft mal wieder ein Buch gelingt, welches wirkliche Spannung erzeugt. Dieses ist sicher nett zu lesen, aber es bleiben ständige Zweifel und teilweise auch langatmige Technik-Bla-Bla Passagen, die künstlich in die Länge ziehen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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