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Beute [Gebundene Ausgabe]

Michael Crichton , Ulrike Wasel
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (151 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

25. November 2002
Ein Forschungslabor mitten in der Wüste von Nevada: Hier werden mit Hilfe der Nanotechnologie Miniaturkameras für die Kriegsführung entwickelt, die auf der Struktur von Bakterien aufbauen. Aber eines Tages können einige dieser Mikroroboter aus dem Labor entweichen, und nun machen sie Jagd auf alles, was in der Wüste lebt: Schlangen, Kaninchen – und Menschen. Der Biotechnologe Jack Forman soll den Killerschwarm vernichten. Doch er steht vor einer scheinbar hoffnungslosen Mission …



-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 445 Seiten
  • Verlag: Blessing; Auflage: 1. (25. November 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3896672096
  • ISBN-13: 978-3896672094
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,2 x 4,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (151 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 214.475 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Wer sein Schicksal herausfordert, kommt bekanntlich darin um. So ist es in der griechischen Tragödie, und auch die wissenschaftsthriller des Amerikaners Michael Crichton funktionieren nach dem gleichen Muster: "Die Dinge entwickeln sich nie so, wie man denkt", heißt es dementsprechend gleich mehrmals in Crichtons neuem, packenden Bestseller Beute. Was allerdings auf dem Gebiet menschlichen Schicksals als Unberechenbarkeit des Lebens (bei Chrichton: der Forschung) die Protagonisten ins Unglück stürzt, sorgt allemal für spannenden Lesestoff. Deshalb ist es bei Crichton ganz anders als bei seinen tragischen Helden: Was immer er auch anpackt, es gelingt.

Entführte uns Crichtons Jurassic Park noch in den Makrokosmos einer von Dinosauriern bevölkerten und von Wissenschaftlern neu belebten Vergangenheit, so ist Beute ganz der Bio- und Nanotechnologie der Zukunft gewidmet, die mit ihrer bald vielleicht schon sehr realen Utopie von kleinsten, auf organischer (Bakterien-)Basis funktionierenden Computern und Maschinen die Welt in eine ganz und gar andere verwandeln könnte.

Der arbeitslose Biotechnologe Jack wird in die Wüste von Nevada gerufen, wo ein Riesenunternehmen im Auftrag des US-Militärs Miniatur-Überwachungsanlagen bauen soll, die auf organischen Mini-Strukturen basieren. Menschliches Versagen hat hier zu einer Katastrophe geführt, die sich auszubreiten droht. Denn die künstlichen Maschinen-Organismen sind entwichen, und drohen nun ihrerseits Beute auf den Menschen zu machen. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt.

"Es ist davon auszugehen, dass in den kommenden fünfzig bis hundert Jahren eine neue Kategorie von Organismen entstehen wird, die ursprünglich vom Menschen entworfen wurden", orakelte einst J. Doyne Farmer, und ein anderer Experte, K. Eric Drexler, äußerte ob der schönen neuen Welt der Nanotechnologie erhebliche Ängste: "Das Ausmaß der möglichen Veränderungen ist bedenklich, und es besteht die große Gefahr, dass die Gesellschaft ohne ausreichende Vorbereitung nur sehr schlecht damit umgehen wird." Auch nach der Lektüre von Crichtons packendem Thriller werden wir auf die Unwägbarkeiten dieser Zukunft mit "lebenden" Computersystemen und Maschinen nicht besser vorbereitet sein. Eine Beute für fesselnde Leseabende ist dieser neue, großartig spannende Crichton aber allemal. --Thomas Köster

Pressestimmen

"Crichton strickt aus den komplexesten wissenschaftlichen Themen spannende Bestseller. " (Die Zeit)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eines der schwächeren Bücher Crichtons 16. August 2007
Von kfir TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Das Konzept des Buches erinnert schon stark an den Dino-Park. Eine neue Technologie wird von einem geldgierigen Unternehmen zur Serienreife gebracht, doch leider macht sich das Ergebnis selbständig, was leider nur für den Leser vorhersehbar ist. Ein etwas unbedarfter Hausmann wird unvermittelt involviert, nimmt die Sache in die Hand, wächst über sich hinaus und rettet so ganz nebenbei die Welt. Was bei den Dinos noch wunderbar geklappt hat, denn jeder kann was damit anfangen und jedes Kind findet sie süss, funktioniert bei der Nano-Technologie nicht bei jedem Leser. Zu wenig greifbar ist das Thema.

Dabei kann man Micael Crichton in Bezug auf seine Recherche keinen Vorwurf machen. Es ist wieder einmal alles technisch denkbare glaubhaft und auch für den Laien gut verständlich geschildert und fachlich fundiert. Dabei findet der Autor einen guten Spagat zwischen wissenschaftlichen Erklärungen, die sich durch den ganzen Text ziehen und der eigentlichen Handlung.

Leider liegt die Schwäche dieses Buches in der Handlung und der Charakteren. Die Personen sind ziemlich schwach und glatt gezeichnet, bieten kaum Ansatz einer Entwicklung, sind in manchen Szenen unglaubwürdig und nicht nachvollziehbar. Sehr gut durchschaubar und streckenweise leider auch vorhersehbar ist leider die Handlung. Der Thematik und den Nano-Partikeln entsprechend kommt es zu sehr vielen Dialogen. Um ein wenig "Fleisch auf die Knochen" des Buchgerippes zu bekommen, greift Crichton wie auch im Dino-Park zu zahlreichen Action-Szenen. Diese sind allerdings dermassen hanebüchen und unglaubwürdig, dass es schon fast weh tut.

Insgesamt wird hier ein interessantes Thema recht schwach umgesetzt, die mahnenden Worte des Autoren zur Nano-Technologie versöhnen allerdings ein wenig.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Das soll Crichton sein? Oh weh... 4. Oktober 2010
Format:Taschenbuch
Zunächst einmal sei gesagt, dass sich meine Rezension auf das Hörbuch bezieht.

Hannes Jaennicke ist als Sprecher eine wirklich grauenhafte Wahl.
Er liest langweilig, immer in derselben Melodie.
Aber wirklich schlimm war die übertrieben englische Aussprache von Begriffen und Wörtern wie "Jack" oder "Ginger Ale".
Man zuckte schon regelrecht zusammen dabei...

Zum Inhalt:
Die Charaktere sind absolut unglaubwürdig.
Wer bitte ist Mitte 30, verheiratet, zweifache Mutter, höchst erfolgreich im Beruf und wunderwunderschön ?
Wer ist Mitte 20, hat nach abgeschlossenem Studium mit Affen geforscht, wird aus heiterem Himmel Programmiererin, kennt sich mit Viren, Bakterien, Software und Nano-Technik aus und ist ebenfalls wunderschön ( so schön, dass die andere wunderschöne sogar noch eifersüchtig ist?! )

Die Situationen passen oft auch gar nicht zusammen.
Es gibt also diese riesige Produktionsstätte in der Wüste, von einem Nanotech-Unternehmen - dort spielt sich die Geschichte hauptsächlich ab.
Von besagter Firma befinden sich auf diesem Gelände aber nur zwei Leute.
Eine Kinderpsychologin die jetzt Managerin ist und ein Sicherheitsmann.
Alle anderen kommen von einem Software Betrieb und haben da eigentlich nur in zweiter Hinsicht etwas zu suchen.

Viele Dinge sind völlig unschlüssig, gleichzeitig bekommt man aber ein pseudo-wissenschaftliches Geseiere zu hören/lesen.
Zahlreiche von diesen Abschnitten sind für die Geschichte zudem völlig unerheblich.
Unter dem Deckmantel seriöser Recherche wird dem Leser eigentlich großer Mist serviert.

Das Ende der Geschichte setzt dem Ganzen schließlich die Krone auf.
Ich kann ja nicht zuviel verraten....
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Wüste lebt 5. Januar 2004
Format:Gebundene Ausgabe
Nanotechnologie macht sich auf, die Welt zu verändern und beginnt damit in einer amerikanischen Wüste. Diese winzigen "Arbeiter" werden selbstständig und durchgleiten die Evolution in Minutenschritten.
Crichtons Romane sind vor allem durch ihren wissenschaftlich recherchierten Background sehr lesenswert. Bei "Prey - Beute" kann man sich darauf verlassen, alle 10 Seiten eine detailierte Beschreibung der Zustände im Wüstenlabor und der umgesetzten Technik zu bekommen. Was ab und an auch ein leichtes Schmunzeln hervorruft, da die hier aufgekommene Bedrohung aus einer Sci-Fi-Geschichte stammt bzw. der Autor uns hier ein paar Jahrzehnte oder Jahrhunderte voraus ist. Nebenbei erwähnt, kommen einem die einsamen Labore in den USA schon aus anderen Romanen dieses Autors bekannt vor.
Trotzdem: Es wird spannend erzählt, von der ersten bis zur letzten Seite. Einen Einblick in die Welt der Atome und Moleküle erhält man gratis dazu.
Und wie üblich: Das ganze eignet sich wahrscheinlich prima für einen Film mit netten Special-Effects und Stunteinlagen.
Danke, gelesen - der nächste Crichton kann kommen.
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Die neuesten Kundenrezensionen
4.0 von 5 Sternen Ein interessantes Buch
Ich habe dieses Buch mehrmals gelesen, so interessant fand ich die Geschichte. Es ist gut recherchiert und die Welt der Mikromoleküle ist wirklich sehr spannend. Lesen Sie weiter...
Vor 21 Tagen von Cassiopeia veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Realistisch
Erschreckend nahe an der Realität nach Aussage von einem deutrschen Wissenschaftler vor ca. 6 Jahren geäußert. Sehr empfehlenswert da gute Hintergründe.
Vor 3 Monaten von wolfgang fischer veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Eines der schwachen Werke des Großmeisters!
Starker Anfang, guter Mittelteil...dann leider ein extremer Hänger und ein Ende, bei dem man sich die Haare rauft. Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von QuickSilverMercury veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Page-Turner mit einem Aber
Ein typischer Crichton, in Ich-Erzählung, die einen sofort fesselt, mit dem Thema eines Schwarm von Nanorobotern, der als Spionagemittel und dergleichen eingesetzt werden... Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Gloria Viktoria veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Genial
Nachdem ich mittlerweile meinen Bachelor in Mikrotechnologie und Nanotechnologie abgeschlossen habe, griff ich zu diesem Roman. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. November 2010 von N.P.
4.0 von 5 Sternen spannend zwischen Gegenwart und Zukunft
hochinteressant für Leser von Romanen zur Problematik beim Umgang mit Nanotechnologie im Zusammenhang mit Bakteriologie
Veröffentlicht am 8. November 2010 von udo
5.0 von 5 Sternen Spitze!
Ich hab "Beute" auf Empfehlung eines Freundes gelesen.
Den Anfang fand ich etwas langweilig, es dauert halt bis Crichton dann endlich auf den Punkt kommt und die Hauptperson... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 31. März 2010 von Luna Seddig
4.0 von 5 Sternen Unheimlich. Und unheimlich gut.
Auch in "Prey/Beute" gelingt dem Meister der Science-Thriller der Spagat zwischen Unterhaltung und "Message". Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. März 2010 von Slate
5.0 von 5 Sternen Beute
Dieses Buch sagt nichts anderes aus, als dass die Nanotechnologie bis heute nicht beherrschbar ist.
Das gilt auch und gerade für Lebensmittel.
Veröffentlicht am 20. Februar 2010 von Franz Josef Kostinek
3.0 von 5 Sternen mehr Spannung wäre toll gewesen
Die Verwandschat hat uns das Buch geliehen... wäre was für uns; es war das erste Buch von ihm, dass ich gelesen habe und es hat "mich nicht vom Hocker" gerissen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. August 2009 von Trebbinchen
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