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Betty und ihre Schwestern [Gebundene Ausgabe]

Louisa May Alcott , Milada Krautmann , Inge M. Artl
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (21 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 7,95 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
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Kurzbeschreibung

1999
Ein Abenteuer kommt selten allein …

Kinder brauchen Klassiker. Geschichten, die die Fantasie beflügeln, den Entdeckergeist wecken und neugierig machen auf die großen Abenteuer dieser Welt. Die cbj Taschenbuch-Klassiker versammeln die beliebtesten und aufregendsten Kinderromane der Weltliteratur – zum Schmökern, Träumen und Immer-Wieder-Lesen.

Während des amerikanischen Bürgerkriegs sind die vier March-Schwestern mit ihrer Mutter allein geblieben, da der Vater sich als Geistlicher freiwillig zur Armee gemeldet hat. Doch auch wenn die beiden ältesten Schwestern Meg und Jo arbeiten müssen, um den Lebensunterhalt zu sichern, tragen die festen Familienbande die Schwestern und ihre Mutter durch die harte Zeit. Auf einer Abendgesellschaft lernt Jo den Nachbarsjungen Laurie Lawrence kennen und schließt mit ihm Freundschaft. Bald lebt Laurie wie ein großer Bruder bei der Familie March. Doch als Lauries Hauslehrer sich in Meg verliebt und ihr einen Heiratsantrag macht, kommt das Gleichgewicht zwischen den Schwestern ins Wanken. Denn Jo will nicht, dass eine von ihnen das Haus verlässt – alles soll so bleiben, wie es bisher war.

• In wunderschöner moderner Ausstattung mit traumhaften Coverillustrationen von Dieter Wiesmüller

• Behutsam überarbeitet und gekürzt für Kinder

-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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Betty und ihre Schwestern + Betty und ihre Schwestern [Collector's Edition]
Preis für beide: EUR 12,92

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 224 Seiten
  • Verlag: Arena; Auflage: 3., Aufl. (1999)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3401046756
  • ISBN-13: 978-3401046754
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 10 - 11 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 19,5 x 12,9 x 2,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (21 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 41.143 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Ohne Geschenke kommt mir Weihnachten gar nicht wie Weihnachten vor", grummelte Jo, die sich gemütlich auf dem Teppich ausstreckte. "Ach, es ist so schrecklich, arm zu sein!" Meg musterte seufzend ihr altes Kleid. "Ich finde es einfach unfair, dass manche Mädchen so viele schöne Sachen besitzen und andere gar nichts", fügte Amy mit einem unterdrückten Schluchzen hinzu.
"Aber wir haben doch Vater, Mutter und uns!", versuchte Betty, die anderen aufzuheitern.
Für einen kurzen Moment hellten sich die Gesichter der vier Schwestern im Schein des Kaminfeuers etwas auf. Doch sie verdunkelten sich sofort wieder, als Jo traurig fortfuhr: "Vater ist aber nicht hier und wird so schnell nicht wieder bei uns sein." Sie vermied zu sagen "vielleicht nie wieder", aber alle fügten dies in Gedanken hinzu, während sie an ihren Vater dachten, der weit weg an der Kriegsfront war.
Für einige Zeit herrschte bedrücktes Schweigen. Dann riss Meg ihre Schwestern aus den Gedanken: "Mutter hat vorgeschlagen auf Weihnachtsgeschenke zu verzichten, weil es ein harter Winter für alle wird. Sie meint, wir sollten kein Geld für Vergnügen ausgegeben, während die Männer bei der Armee so leiden. Wir können nicht viel tun, aber wir können kleine Opfer bringen und sollten dies gerne tun. Aber ich befürchte, ich tue es nicht gerne." Meg schüttelte den Kopf und stellte sich sehnsüchtig all die schönen Dinge vor, die sie so gerne hätte.
"Ich glaube nicht, dass das bisschen, was wir geben können, irgendwie hilft. Jeder von uns besitzt einen Dollar. Was nützen der Armee schon vier Dollar? Ich finde es in Ordnung, von Mutter und euch keine Geschenke zu bekommen, aber ich möchte mir selbst gerne >Undine und Sintram< kaufen. Ich wünsche es mir schon so lange", sagte Jo, die ein großer Bücherwurm war.
"Ich würde mir mit meinem Dollar neue Klaviernoten besorgen", meinte Betty und schniefte leise.
"Ich kaufe mir Zeichenstifte. Ich brauche unbedingt neue", erklärte Amy entschlossen.
"Mutter will bestimmt nicht, dass wir auf alles verzichten. Wir sollten uns alle eine Kleinigkeit gönnen. Schließlich haben wir hart dafür gearbeitet", rief Jo.
"Ich mit Sicherheit! Ich wäre viel lieber zu Hause, als den ganzen Tag diese schrecklichen Kinder der Familie King zu unterrichten ...", fing Meg an zu klagen.
"Ach was, ich hab's bei Tante March doppelt so schwer", fiel ihr Jo energisch ins Wort. "Wie fändest du es, stundenlang mit einer reizbaren, meckernden alten Dame eingesperrt zu sein, die nie zufrieden ist und dich tyrannisiert, bis du am liebsten aus dem Fenster springen würdest?"
"Ich will ja nicht jammern, aber ich finde Abspülen und Putzen sind die schlimmsten Arbeiten auf der ganzen Welt. Ich bekomme davon schlechte Laune und so steife Finger, dass ich gar nicht mehr richtig Klavier spielen kann." Betty betrachtete seufzend ihre rauen Hände.
"Ich glaube nicht, dass einer von euch so schlimm leidet wie ich", schluchzte Amy. "Ihr müsst schließlich nicht mit arroganten Ziegen zur Schule gehen, die euch auslachen, wenn ihr etwas nicht wisst, über eure Kleider lästern, eure Nasen verunglimmern und unseren Vater als armen Schlucker etikettieren."
Amy!", belehrte Jo das jüngste Mitglied der March-Familie lauthals lachend. "Und >etikettieren< klingt, als wäre Vater ein Gurkenglas!"
"Du brauchst mich gar nicht lächerlich machen!", erwiderte Amy beleidigt. "Es ist schicklich, sich gewählt auszudrücken und den eigenen Wortschatz zu erweitern."
"Streitet nicht! Jo, wünschtest du nicht auch, wir hätten noch all das Geld, das Vater früher besaß? Wie glücklich könnten wir ohne all diese Geldsorgen sein!", sinnierte Meg, die sich als Älteste noch am lebhaftesten an bessere Zeiten erinnern konnte.
"Gestern hast du aber noch gesagt, wir wären viel glücklicher als die Kings-Kinder. Die würden nur jammern und zanken, obwohl sie so reich sind."
"Das stimmt, Betty. Obwohl wir hart arbeiten müssen, haben wir doch jede Menge Spaß miteinander und sind eine echte Rasselbande, wie Jo sagen würde."
"Jo benutzt immer einen solchen Straßenjargon!", beschwerte sich Amy mit einem herablassenden Blick auf ihre schlaksige Schwester.
Sofort sprang Jo auf, stemmte ihre Hände in die Hüften und begann, munter zu pfeifen.
"Hör auf, Jo! So etwas tun nur Jungs!" "Genau deswegen mache ich es ja!"
"Ich verabscheue Mädchen, die sich nicht damenhaft benehmen können!"
"Und ich hasse affektierte Prinzesschen!"
"Pack schlägt sich, Pack verträgt sich", trällerte Betty mit so zuckersüßer Stimme und unschuldigem Gesicht, dass selbst die beiden Streithähne lachen mussten und das Kriegsbeil vorerst begraben wurde.
"Man muss euch wirklich beide rügen", begann Meg, ihren jüngeren Schwestern mal wieder eine Predigt zu halten. "Josephine, du solltest endlich aufhören, dich wie ein Junge aufzuführen, und dir ein besseres Benehmen angewöhnen. Denk daran, du bist jetzt eine junge Dame, die ihr Haar hochsteckt..."
"Bin ich nicht!", schrie Jo, riss sich das Haarnetz vom Kopf und schüttelte trotzig ihre lange kastanienbraune Mähne. "Wenn mich aufgesteckte Haare zu einer Dame machen, trage ich eben Zöpfe, bis ich zwanzig bin. Ich hasse es, nur daran zu denken, dass ich erwachsen werden muss! Ich will nicht Miss March genannt werden, lange Roben tragen und so steif rumstehen wie ein Porzellanpüppchen! Es ist schlimm genug, ein Mädchen zu sein! Ich wäre viel lieber als Junge zur Welt gekommen. Dann wäre ich jetzt vielleicht bei Papa, statt hier wie eine tattrige alte Oma zu stricken!"
Wütend schleuderte Jo die blaue Armeesocke samt Stricknadeln zu Boden.
"Arme Jo. Aber da kann man nichts machen. Immerhin kannst du bei uns im Haus den nicht vorhandenen Bruder spielen", versuchte Betty, sie zu trösten.
"Und du Amy", nahm Meg unbeirrt ihre Predigt wieder auf, "du benimmst dich einfach viel zu geziert. Deine Starallüren sind mit zwölf Jahren vielleicht noch ganz witzig. Aber wenn du so weitermachst, wirst du mal eine richtig arrogante Diva. Ich mag deine guten Manieren, aber deine affektierte Art zu reden ist genauso schlimm wie Jos Gossensprache!"
"Wenn Jo ein Wildfang und Amy eine Diva ist, was bin ich dann?", wollte Betty wissen.
"Du bist unser Goldstück!", erklärte Meg ohne zu zögern. Und niemand widersprach ihr.
Die dreizehnjährige Betty war mit ihrem ruhigen, ausgeglichenen Wesen tatsächlich der Liebling aller.
-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
52 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von "kelene25" HALL OF FAME REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Wie ich auf „Little Women" bzw. „Betty und ihre Schwestern" kam?? Durch einen RIESEN Zufall. Und ich kann nur sagen - Gott sei dank, denn das Buch hat mich regelrecht verzaubert (ich kann es leider nicht weniger schnulzig ausdrücken). Und mir ist sogar aufgefallen, dass es dieses Buch sogar als Zeichentrickserie gab, die unter dem Titel „Eine glückliche Familie" gesendet wurde. Und auch von dieser Serie war ich damals einfach nur begeistert.

Es geht hier um die Familie March, speziell um die vier Schwestern, deren Charaktere nicht unterschiedlicher hätten sein können...da haben wir die hübsche Meg, die burschikose Jo, die schüchterne Betty und die temperamentvolle Amy, von denen uns erzählt wird, wie sie von kleinen Mädchen zu jungen Frauen heranwachsen, und alle typischen Hochs und Tiefs durchleben. Und das in der Zeit des Bürgerkriegs.
Klingt simpel, aber es ist einfach so wundervoll und rührend dargestellt, dass man das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen kann.
Sei es durch die Bekanntschaft mit dem jungen Laurie, die Jo bald macht, und der sich unsterblich in sie verliebt; sei es durch Betty's Krankheit, mit der sie sehr lange zu kämpfen hat, oder durch Amy's Abenteuer, die sie im Ausland macht...diese Ereignisse klingen so „langweilig", doch jeder wird verstehen, was ich meine, wenn er dieses Buch liest. Ganz toll geschrieben, bleibt es einfach absolut zeitlos, und ich bin mir sicher, dass „Betty und ihre Schwestern" auch noch in 30 oder 40 Jahren gelesen wird.

Fazit: Mein absolutes Lieblingsbuch, das ich nur wärmstens weiter empfehlen kann. Ich habe es übrigens letzte Woche fertig gelesen, und habe gerade wieder angefangen :-)

War diese Rezension für Sie hilfreich?
21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wunderschönes Buch...! 5. Dezember 2000
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Nachdem ich den Film gesehen hatte, konnte ich gar nicht anders, als sofort in die Buchhandlung zu gehen und das Buch zu kaufen. Es ist eines der schönsten Bücher, das ich jemals gelesen habe! Es ist wundervoll originell, hat eine sehr schöne Handlung und man kann sich auf irgendeine Weise mit jeden den vier March-Mädchen indentifizieren. Natürlich geht es hauptsächlich um Jo, ein junges Mädchen, das unbedingt schreiben will. Man liest das Buch und legt es solange nicht mehr aus der Hand, bis man es durch hat. Und dann fängt man wieder von vorne an. Es ist genau die Art von Buch, die man immer neben seinem Bett zu liegen haben sollte! Es ist wundervoll!
War diese Rezension für Sie hilfreich?
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut empfehlenswert!! 12. Februar 2001
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Ich habe dieses Buch schon einmal auf Deutsch gelesen und lese es jetzt gerade auf Englisch (mein schönstes Weihnachtsgeschenk!). Es ist einfach toll. Einerseits so naiv und weltfremd, aber gerade das macht seinen Charme und den Reiz aus. Andererseits spielt auch die Realität eine Rolle, mit dem Vater im Bürgerkrieg. Es ist einfach super und man kann es in meinem Alter (16) auch total gut auf Englisch lesen!
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Die neuesten Kundenrezensionen
4.0 von 5 Sternen Ein mitreißendes Buch
Das Buch ist gut geschrieben. Man kann sich gleich in die Geschichte reinversetzten. Man mag das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.
Vor 2 Monaten von Marita Rolink veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Der Film geht länger
Ich kannte bis jetzt nur den gleichnamigen Film und der geht wesentlich länger als das Buch.
So hört für mich die Geschichte mittendrin auf und da war ich dann... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Bettina Mußlick veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Zu Recht ein Klassiker unter den Jugendbüchern
Die Geschichte spielt im 19. Jahrhundert, zur Zeit des amerikanischen Bürgerkriegs. Der Vater ist freiwillig als Geistlicher zur Armee gegangen und Mrs. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Susanne veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen schlechte Übersetzung, Teil 2 fehlt!
Als Kind habe ich die Serie "Eine fröhliche Familie" angeschaut und war begeistert von den vier Mädchen. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Claudia veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Leider gekürzt!
Ich habe dieses Buch schon immer sehr gemocht, bin aber von dieser Ausgabe ehrlich gesagt ziemlich enttäuscht. Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von Skywalker veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Buch-Betty und ihre Schwestern
Ich habe mir das Buch auch über Amazon bestellt und finde es sehr schön. Den Film dazu habe ich auch, aber Bücher sind immer ausführlicher. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von J.G. veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Leider nur der 1. Teil
Ich habe vor Jahren als Teenager dieses Buch schon einmal gelesen und fand es absolut schön.
Leider fehlt in dieser Ausgabe die 2. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. Juni 2010 von pauli-ne
2.0 von 5 Sternen Nur der erste Teil des Buches
Ich habe "Betty und ihre Schwestern" vor vielen Jahren zum ersten Mal gelesen und habe es geliebt. Ich wollte meiner Nichte das Buch schenken und habe diese Ausgabe gekauft und bin... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 31. Mai 2010 von Georgette Hanun
3.0 von 5 Sternen schlechte Übersetzung
Tolles Buch, leider lässt diese Übersetzung fast alle Frömmigkeit des Originals aus. Diese mag man schätzen oder nicht, sie ist doch ein wesentlicher... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. Februar 2009 von macfeh
5.0 von 5 Sternen Wunderschön, die beste Ausgabe von Betty und ihre Schwestern
Ich bin über die Verfilmung zum Buch gekommen, und ganz begeistert von diesem schönen Buch und der liebevollen Illustrierung. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. Juli 2008 von Ete Petete
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