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42 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein wunderschöner Film!, 20. Oktober 2002
Einer meiner absoluten Lieblingsfilme. Einer diesen Glücksfälle, die es leider heute nur noch selten gibt. Alles stimmt: die liebevolle Ausstattung, die einem durch jedes kleine Detail in die amerikanischen Südstaaten zur Zeit des Bürgerkriegs versetzt, das wunderbare Drehbuch, die fantastische Musik und die ausnahmslos passenden und nahezu perfekt spielenden Darsteller. Winona Ryder, die ich persönlich sowieso am liebsten in Kostümfilmen sehe, spielt mit nicht zu übersehender Spielfreude, die ungestüme burschikose Jo March, die von der großen Schriftstellerkarriere träumt und erst durch das Leben selbst so heranreift, das sie das schreiben kann, was tief in ihrer Seele sitzt. Trini Alvardo als die älteste Schwester Meg, die immer versucht auf die Etikette zu achten, trotzdem aber nicht immer den vernünftigsten Weg geht. Die schüchtere herzensgute Betty, die aufgrund einer schweren Krankheit für immer geschwächt ist und die naseweise Amy, die erst von der bezaubernden Kirsten Dunst und später von Samantha Mathis verkörpert wird. Und zusammengehalten wird die Familie von der klugen, warmherzigen und unkonventionellen Mutter, die wohl niemand besser als Susan Sarandon hätte spielen können. Die Männer kommen in diesem Film vielleicht ein wenig schlechter weg - die Frauen sind einfach so interessant. Trotzdem sind Laurie und auch der deutsche Professor Friedrich Bär, den Jo in New York kennenlernt, interessante Charaktere, die den Film erst so richtig rund machen. Hinzu kommt die wunderbare Handlung. Ich habe diesen Film schon so oft gesehen, aber immernoch muss ich lachen und weinen, das ich 2 Pakete Taschentücher brauche. Und jedesmal wieder wünsche ich mir, ich wäre ein bißchen Jo, ein bißchen Betty, ein bißchen Meg und ein wenig Amy.
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Seit vielen Jahren mein Lieblingsfilm, 15. April 2005
Dieser Film ist seit vielen Jahren mein Lieblingsfilm. Ich habe nie einen gefunden, der diesem Film aehnlich war, was daran liegt, dass "Little women" oder "Betty und ihre Schwestern", wie er deutsch heisst, eine Charakterstudie von 5 Frauen ist, ohne dabei aber dunkel und langsam und leise sein zu muessen, wie viele moderne Filme unserer Zeit, die sich mit so etwas auseinandersetzen. Nein, dieser Film hier ist trotzdem bunt und fröhlich und voller Musik und Schnee und Sonne und roter Wangen und voll von einem lieben Haus, einem Fenster zum Nachbarn, voll von Birnen im Vogelhaus, von Schlittenfahrten und Eislaufen, von Schriftstellergesellschaften auf dem Dachboden und von geheimen Schauspielertreffen, voll von Liebe und Lachen und Leben, voll vom Massachussets des vergangenen Jahrhunderts. Es geht um eine Familie, deren Vater im Krieg ist und erst spät zurückkehrt. Deswegen unter anderem ist die Familie arm, aber das bindet alle nur noch viel enger aneinander. Es geht in dieser Familie um die Mutter, die viel zu tragen hat und all ihre 4 sehr verschiedenen Töchter begleitet. Es geht ferner um die älteste, ruhige, besonnene Schwester, die aber auch eine innige, romantische Seite hat und viele Träume. Dann um die zweite Schwester, die wilde, aufgebrachte, die kreative, schriftstellerische Schwester, die mir dem Leben einer Frau unzufrieden ist und ausbrechen will. Dann gibt es die dritte Schwester, die die anderen emotional begleitet, sonst aber still ist, am Fenster sitzt, nicht hinaus will in die Welt. Und schliesslich die jüngste Schwester, die ein wenig verzogen ist, aber eigentlich auch warmherzig und liebevoll, die überall dabei sein wird und schliesslich eine unerwartete Reise antritt. Wie das Leben dieser vier Schwestern von Leben, Liebe und Tod beeinflusst sich verändert, wen sie kennenlernen, wem sie begegnen und was aus den Schwestern wird, wenn sie erwachsen sind, von all dem erzählt dieser wunderbare Film. Aber nicht nur die Familie ist bewundernswert, auch die auftauchenden Seitencharaktere sind alle so liebevoll unterschiedlich ausgearbeitet, dass man jeden für seine Stärken und Schwächen zu lieben beginnt. Ein fröhlicher, herrlich bunter, inniger Film, den ich jedem empfehlen möchte, der mitfühlen will. Ein oder zwei Taschentücherstapel darf man sich ruhig zurechtlegen...
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
volle Zustimmung, 27. August 2007
ich schließe mich den positiven Bewertungen an und muss sagen, dass dieser Film sehr zu Herzen geht, ohne dabei ins Kitischige abzudriften. Jeder Charakter hat so seine Schwächen und Stärken und es geschieht vieles, das nicht vorhersehbar ist und teilweise wirklich traurig ist. Für mich steht jedoch ganz klar eines im Vordergrund des Filmes. Der Zusammenhalt der Schwestern und der Familie. Sie geben einander in schwersten Zeiten Kraft durchzuhalten und erhalten dadurch die Stärke, anderen, denen es noch schlechter geht, zu helfen.
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