Buch der 1000 Bücher
Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)
Betty Blue. 37,2° am Morgen
OT 37,2° le matin OA 1985 DE 1986 Form Roman Epoche Moderne
In dem frechen französischen Umgangston des Argot sowie einer direkten, lebensnahen Sprache, die am Stil der amerikanischen Beat Generation geschult ist und alle Extreme auslotet, erzählt Djian die Geschichte einer atemlosen »amour fou« zwischen dem Gelegenheitsarbeiter und Schriftsteller Zorg und der jungen, verführerischen Betty.
Inhalt: Betty zieht zu Zorg und hilft ihm bei seinen Arbeiten in der Feriensiedlung eines südfranzösischen Provinznestes. Zufällig stößt sie eines Tages auf ein altes Manuskript ihres Freundes, das sie von dessen Begabung überzeugt. Endlich hat sie eine Aufgabe entdeckt, die ihrem Leben einen Sinn geben soll: Sie möchte Zorg zum Schriftsteller machen und schickt das von ihr abgetippte Manuskript an zahlreiche Verlage, die es aber allesamt abweisen. Diese ständigen Frustrationserlebnisse lassen in Betty unkontrollierte Aggressionen entstehen, die sie schließlich gegen sich selbst richtet. Nachdem sie erfahren hat, dass sie trotz eines zunächst positiven Tests nicht schwanger ist, verstümmelt sie sich selbst und landet in einer psychiatrischen Klinik. Dort setzt Zorg ihrem sinnlosen Leiden ein Ende, indem er sie mit einem Kissen erstickt. Erst nach ihrem Tod erfährt er, dass sein Manuskript veröffentlicht werden soll, und beginnt wieder zu schreiben.
Wirkung: Der Roman Betty Blue verhalf Philippe Djian zum literarischen Durchbruch und machte ihn international bekannt. Das Kultbuch der 1980er-Generation wurde auch ein großer Kinoerfolg (1986, Regie: Jean-Jacques Beineix). C. H.
Betty Blue. 37,2° am Morgen
OT 37,2° le matin OA 1985 DE 1986 Form Roman Epoche Moderne
In dem frechen französischen Umgangston des Argot sowie einer direkten, lebensnahen Sprache, die am Stil der amerikanischen Beat Generation geschult ist und alle Extreme auslotet, erzählt Djian die Geschichte einer atemlosen »amour fou« zwischen dem Gelegenheitsarbeiter und Schriftsteller Zorg und der jungen, verführerischen Betty.
Inhalt: Betty zieht zu Zorg und hilft ihm bei seinen Arbeiten in der Feriensiedlung eines südfranzösischen Provinznestes. Zufällig stößt sie eines Tages auf ein altes Manuskript ihres Freundes, das sie von dessen Begabung überzeugt. Endlich hat sie eine Aufgabe entdeckt, die ihrem Leben einen Sinn geben soll: Sie möchte Zorg zum Schriftsteller machen und schickt das von ihr abgetippte Manuskript an zahlreiche Verlage, die es aber allesamt abweisen. Diese ständigen Frustrationserlebnisse lassen in Betty unkontrollierte Aggressionen entstehen, die sie schließlich gegen sich selbst richtet. Nachdem sie erfahren hat, dass sie trotz eines zunächst positiven Tests nicht schwanger ist, verstümmelt sie sich selbst und landet in einer psychiatrischen Klinik. Dort setzt Zorg ihrem sinnlosen Leiden ein Ende, indem er sie mit einem Kissen erstickt. Erst nach ihrem Tod erfährt er, dass sein Manuskript veröffentlicht werden soll, und beginnt wieder zu schreiben.
Wirkung: Der Roman Betty Blue verhalf Philippe Djian zum literarischen Durchbruch und machte ihn international bekannt. Das Kultbuch der 1980er-Generation wurde auch ein großer Kinoerfolg (1986, Regie: Jean-Jacques Beineix). C. H.
Pressestimmen
"Djians Sprache hat Rhythmus, ist farbig und voll Sprengkraft, man spürt das Herzklopfen, die Stimmung und das Gefühl. Ein echter Schriftsteller, ein großer Schriftsteller." (Le Monde)
"Betty Blue ist ein aggressives, sinnliches Biest, das den Gelegenheitsarbeiter und verhinderten Schriftsteller Zorg total aus der Fassung bringt." (Der Spiegel)
"Betty Blue als Film in den Kinos: auch wenn Beineix die Regie führt, kein Bild kann dieses Buch ersetzen." (Szene Hamburg)
"Der Rolls-Royce unter den Neuerscheinungen der letzten Zeit, zumindest für Leute, die was von Literatur verstehen. So berauschend kann der Alltag sein in seiner ganzen Tristesse." (Pin Board)
"Betty Blue ist ein aggressives, sinnliches Biest, das den Gelegenheitsarbeiter und verhinderten Schriftsteller Zorg total aus der Fassung bringt." (Der Spiegel)
"Betty Blue als Film in den Kinos: auch wenn Beineix die Regie führt, kein Bild kann dieses Buch ersetzen." (Szene Hamburg)
"Der Rolls-Royce unter den Neuerscheinungen der letzten Zeit, zumindest für Leute, die was von Literatur verstehen. So berauschend kann der Alltag sein in seiner ganzen Tristesse." (Pin Board)
Kurzbeschreibung
Betty zieht zu Zorg und hilft ihm bei seinen Arbeiten in der Feriensiedlung eines südfranzösischen Provinznestes. Zufällig stösst sie eines Tages auf ein altes Manuskript ihres Freundes, das sie von dessen Begabung überzeugt. Endlich hat sie eine Aufgabe entdeckt, die ihrem Leben einen Sinn geben soll: Sie möchte Zorg zum Schriftsteller machen und schickt das von ihr abgetippte Manuskript an zahlreiche Verlage, die es aber allesamt abweisen. Diese ständigen Frustrationserlebnisse lassen in Betty unkontrollierte Aggressionen entstehen, die sie schliesslich gegen sich selbst richtet. Nachdem sie erfahren hat, dass sie trotz eines zunächst positiven Tests nicht schwanger ist, verstümmelt sie sich selbst und landet in einer psychiatrischen Klinik. Dort setzt Zorg ihrem sinnlosen Leiden ein Ende, indem er sie mit einem Kissen erstickt. Erst nach ihrem Tod erfährt er, dass sein Manuskript veröffentlicht werden soll, und beginnt wieder zu schreiben.
Autorenporträt
Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)
Djian, Philippe frz. Schriftsteller *3.5.1949 Paris Betty Blue. 37,2° am Morgen, 1985 In seinen freimütigen Romanen und Erzählungen über die Trivialitäten des Lebens, die Schwierigkeiten der Liebe und des Schreibens stürzt Philippe Djian seine Figuren immer wieder in ausweglos erscheinende Situationen, aus der sie nur mit größter Überwindung und zumeist am Rand der Legalität entkommen. Djian wuchs in Paris als Sohn eines Handwerkers armenischer Abstammung auf. Nach einem abgebrochenen Studium der Literaturwissenschaft und Journalistik schlug er sich mit verschiedenen Gelegenheitsjobs in Frankreich und zeitweise in den USA durch. 1981 veröffentlichte er seinen ersten autobiografischen Roman Blau wie die Hölle, ein Road-Movie nach dem Muster seiner literarischen Vorbilder Richard Brautigan (1935-84) und Jack R Kerouac. Der Roman Betty Blue. 37,2° am Morgen (1985) bildet den zweiten Teil einer autobiografisch gefärbten Romantrilogie (Erogene Zone, 1984; Verraten und verkauft, 1986), in deren Mittelpunkt die Existenzkrisen und Frustrationserlebnisse eines werdenden Schriftstellers stehen. In der französischen Literaturszene gilt Djian mit seinem extrovertierten "amerikanischen" Schreibstil als Einzelgänger. Als freier Autor hält es ihn wie seine Romanhelden nur wenige Jahre an einem Ort, so wohnte er u.a. in Biarritz, Boston (Massachusetts), Florenz, Bordeaux und Lausanne. Seit 1999 lebt er in Paris.
Djian, Philippe frz. Schriftsteller *3.5.1949 Paris Betty Blue. 37,2° am Morgen, 1985 In seinen freimütigen Romanen und Erzählungen über die Trivialitäten des Lebens, die Schwierigkeiten der Liebe und des Schreibens stürzt Philippe Djian seine Figuren immer wieder in ausweglos erscheinende Situationen, aus der sie nur mit größter Überwindung und zumeist am Rand der Legalität entkommen. Djian wuchs in Paris als Sohn eines Handwerkers armenischer Abstammung auf. Nach einem abgebrochenen Studium der Literaturwissenschaft und Journalistik schlug er sich mit verschiedenen Gelegenheitsjobs in Frankreich und zeitweise in den USA durch. 1981 veröffentlichte er seinen ersten autobiografischen Roman Blau wie die Hölle, ein Road-Movie nach dem Muster seiner literarischen Vorbilder Richard Brautigan (1935-84) und Jack R Kerouac. Der Roman Betty Blue. 37,2° am Morgen (1985) bildet den zweiten Teil einer autobiografisch gefärbten Romantrilogie (Erogene Zone, 1984; Verraten und verkauft, 1986), in deren Mittelpunkt die Existenzkrisen und Frustrationserlebnisse eines werdenden Schriftstellers stehen. In der französischen Literaturszene gilt Djian mit seinem extrovertierten "amerikanischen" Schreibstil als Einzelgänger. Als freier Autor hält es ihn wie seine Romanhelden nur wenige Jahre an einem Ort, so wohnte er u.a. in Biarritz, Boston (Massachusetts), Florenz, Bordeaux und Lausanne. Seit 1999 lebt er in Paris.