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Better Than Chocolate [VHS]
 
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Better Than Chocolate [VHS]

Wendy Crewson , Karyn Dwyer , Anne Wheeler    Freigegeben ab 12 Jahren   Videokassette
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (29 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 34,00
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Produktinformation

  • Darsteller: Wendy Crewson, Karyn Dwyer, Christina Cox
  • Regisseur(e): Anne Wheeler
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Pro-Fun Media
  • Erscheinungstermin: 19. April 2000
  • Spieldauer: 102 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (29 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00004T8AV
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 5.498 in VHS (Siehe Top 100 in VHS)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Viele Filme, die sich des Themas gleichgeschlechtlicher Liebe annehmen, haben zwar viel Charme, aber wenig Ausstattung. Better than Chocolate hat eine handfeste Dosis von beidem und heiße Sexszenen dazu. Unsere Heldin Magie (Karyn Dwyer) ist Verkäuferin in einem Frauenbuchladen. Sie trifft die ungebundene Kim (Christina Cox). Sie ziehen zusammen, nachdem Kims Wohnwagen abgeschleppt wurde. Sehr zum Nachteil für ihre junges Liebesglück ziehen am gleichen Abend auch Maggies Mutter Lila (Wendy Creewson) und ihr jüngerer Bruder wegen Lilas bevorstehender Scheidung ein. Aber was die ganze Geschichte wirklich kompliziert macht, ist die Tatsache, dass Maggie sich ihrer Mutter nicht offenbaren kann. Sogar wenn sie es versucht, rennt Lila wie eine mit Scheuklappen ausgestattete Dampfwalze durch das Gespräch, als ob sie weiß, was kommen wird und es nicht hören will.

In diesen Erzählstrang verflochten ist der Kampf Judys (Peter Outerbridge), eines Transsexuellen, der sich in Frances (Ann-Marie MacDonald), die Besitzerin des Frauenbuchladens, verliebt hat. Diese befindet sich gerade am Rande eines Nervenzusammenbruchs, weil der Zoll ein Bücherpaket zurückhält, von dem behauptet wird, dass es obszöne Inhalte enthält. Die ineinander fließenden Geschichten sind geschickt verwoben und Persönliches und Politisches sind unwiderstehlich miteinander verbunden. Aber das befriedigendste an der Geschichte ist, dass die Charaktere Probleme haben, die sich nicht so einfach lösen lassen. Eine Anzahl von bonbonfarbenen Musical-Nummern, zu denen die Schauspieler nur die Lippen bewegen, verleihen dem Film einiges an Pep und die Sexszenen fügen die nötige Hitze hinzu. Aber es sind die Elemente von Kummer und Unklarheit, die den Reiz und die Freude an Better than Chocolate ausmachen. --Bret Fetzer

Video Jakob Kurzinhalt

Gerade als Maggie sich in die Malerin Kim verliebt hat und sich nicht nur damit dem bürgerlichen Lebensplan ihrer Mutter entzogen hat, zieht diese überraschend bei ihr ein. Das Versteckspiel der Liebenden vor der Enttarnung sorgt für Konflikte und Turbulenzen, bis auch die mütterlichen Barrieren brechen und Intoleranz auf allen Ebenen bekämpft wird.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

28 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Niedliche Story aber miese Qualität, 19. Februar 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Better Than Chocolate (DVD)
Die DVD habe ich mir aus reiner Neugier gekauft, weil ich schon einige gute Rezensionen darüber gelesen hatte. Vom Film selbst war ich alles andere als enttäuscht.
Die Story ist witzig und anrührend. Die Hauptdarstellerinnen sind zwar alle etwas oberflächlich charakterisiert, aber was will man von einer Komödie groß erwarten?!
Es gibt einige sehr komische, sehr erotische, spannende und auch nachdenkliche Szenen, die die Story abrunden.
Leider leider ist die Qualität der DVD unter aller Kanone. Dies fällt besonders beim Hochzoomen des Bildes auf. Das Bild ist wirklich schlecht. Auch der Ton ist mit Dolby Sourround schlecht repräsentiert.
Wirklich schade ist auch, dass auf der DVD fast keine Bonus-Materialien enthalten sind.

Wenn man jedoch einen netten, amüsanten Abend mit kurzweiliger Unterhaltung wünscht und über die technischen Mängel hinwegsehen kann, dann ist der Film wirklich ein Geheimtipp.

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42 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein lesbischer Sommernachtstraum, 23. Juli 2005
Rezension bezieht sich auf: Better Than Chocolate (DVD)
Tja, was soll man über diesen Film sagen? Eigentlich könnte man hier Recht geben, es sei ein kitschiges Märchen und eine Ansammlung von Klischees. Aber andererseits ist doch Kino nichts anderes: Es ist unrealistisch, es soll eine Flucht vor dem Alltag sein und es erlaubt uns, zu träumen und in hemmungslos romantischen Gefühlen zu schwelgen. Und genau deshalb ist Better than chocolate, trotz all der negativen Kritiken ein wunderschöner Film, eine spritzige Komödie und zeigt eine romantische Love Story, von der man einfach nur verzaubert ist.

Es fängt ganz klassisch an: Maggie, eine süße Großstadtprinzessin, hat die Uni geschmissen und zieht es vor, sich in den illustren lesbischen Kreisen Vancouvers mit Paradiesvögeln zu umgeben, in einer Gay Bar aufzutreten (und das macht sie soo gut!) und in einem lesbischen Buchladen zu arbeiten. Eigentlich alles prima also, wenn nicht eines Tages ein verzweifelter Anruf von Mutti Lila käme, in dem sie ihrer Tochter unter Tränen gesteht, dass sie ihren aktuellen Lebensabschnittsgefährten verlässt und gedenkt, samt Maggies Bruder Paul zu Maggie zu ziehen. Das Problem dabei ist: Mutti weiß nicht (oder ist blind für die Tatsache), dass Maggie auf Mädels steht. Noch problematischer wird es, als Maggie eines Abends nach einem Auftritt im Club ihren persönlichen Ritter, oder besser gesagt Ritterin kennen lernt: Die toughe, coole, attraktive Kim. Die hat zwar keine Rüstung und ein weißes Pferd, dafür einen schicken Van, mit dem sie durch die Gegend düst und vom Portraitzeichnen lebt. Maggie (und der Zuschauer) sind hin und weg. Als aber alle gerade genannten Charaktere sich einige Tage später unter demselben Dach zusammenfinden, wird es chaotisch und teilweise grotesk, denn es ist so offensichtlich, dass Maggie und Kim ein Paar sind, Mutti weigert sich jedoch hartnäckig, das zu sehen. Der Film konzentriert sich jedoch nicht nur auf diese Thematik: Da sind auch noch Frances, die schrullige Besitzerin des Buchladens. Da ist Judy, die eigentlich Jeremy war, nun aber eine Frau ist und in Frances verknallt. Und die sexbesessene Carla darf natürlich auch nicht fehlen. Die verführt am Liebsten alles, was ihr über den Weg läuft, kennt sich bestens mit Sexspielzeug aus und baggert erst Maggie und später deren Bruder Paul an.

Gut, das mit den Klischees hab ich ja schon erwähnt. Aber wenn man sieht, wie leichtfüßig und liebevoll die Geschichte erzählt wird, wenn man die cleveren Witze und Wortspielchen hört und genussvoll der weichen Kameraführung folgt, dann kann man über diese Klischees großzügig hinwegsehen und genießen. Denn inmitten des ganzen Chaos ist die Liebesgeschichte zwischen Kim und Maggie der Ruhepol in diesem Film und wird in ruhigen Bildern und leisen Tönen erzählt (die allerdings lauter werden, wenn es um die schönste Nebensache der Welt geht). Und diese Liebesgeschichte hat ihre ganz eigenen Highlights, von denen ich nicht zuviel verraten will. Nur soviel sei gesagt: Viel Farbe und Göttinnen... ;-)
Noch etwas: Obgleich es ein Märchen ist und größtenteils utopisch, hat es doch einige inspirierende Dinge und zeigt Möglichkeiten auf: Möglichkeiten, eines alternativen Lebensstils, Möglichkeiten, aus einer vorgeschriebenen Norm auszubrechen und Möglichkeiten, anders, auf seine eigene Weise zu lieben. Wenn Maggie zum Beispiel ihr Finanzstudium schmeißt und stattdessen den langgehegten Traum erfüllt, Schriftstellerin zu werden. Neben Träumen verleiht dieser Film dem Zuschauer also Hoffnung, und das ist vielleicht seine größte Stärke.

Die Besetzung ist schlichtweg wunderbar und bevor ich eine der Protagonistinnen hervorhebe, möchte ich gern die anderen loben. Eigentlich sind sie alle ein Highlight. Der bis dato ohne Schauspielerfahrung, aber mit viel Elan agierende Paul. Die sexbesessene, sympathische Carla. Die neurotische Frances - Kanadas vielleicht aktuell berühmteste lesbische Schauspielerin und Schriftstellerin Anne Marie McDonald. Die beiden Juwelen in Better than chocolate sind allerdings zwei Nebendarsteller, und zwar renommierte. Wendy Crewson ist einfach göttlich als schusselige, liebenswerte und ahnungslose Mutter mit einem Hang zu Schokolade. Auch unglaublich gut - Peter Outerbridge als Judy. Der Schauspieler ist normalerweise auf jüngere Liebhaber abonniert, aber als Frau ist er einfach atemberaubend schön und elegant - erstaunlicherweise seine erste transsexuelle Rolle, wovon man allerdings nicht anmerkt. So, und nun kommt die Schauspielerin, die mich am Meisten beeindruckt hat: Christina Cox als Kim. Was soll ich sagen: Sie ist heiß, sie ist sexy, dabei aber tough und cool. Sie hätte leicht eine klischeehafte Butch werden können, doch die junge Aktrice schafft es, ihr Charaktertiefe und Eleganz zu verleihen. Mit ihrer Schönheit und ihrem Charisma scheint sie durch den Film und zieht die Aufmerksamkeit auf sich. Zu schade, dass sie später hauptsächlich Nebenrollen in inhaltlosen Hollywood-Actionfilmen gespielt hat. Die hübsche Karyn Dwyer alias Meggie ist an sich eine ganz Süße und Sympathische, es geht aber irgendwann auf den Keks, dass sie rund um die Uhr grinst und gute Laune verbreitet, als wär sie auf Drogen oder würde 20 Stunden am Tag Sex haben - macht sie irgendwie oberflächlicher als sie es verdient hätte. Da macht es sie ja fast schon menschlich, als sie zum Ende des Films hin in Tränen ausbricht.

Die Musik in dem Film ist das Sahnehäubchen und spiegelt den Charakter der Geschichte wieder - jung, sexy, verträumt und rockig. Ich muss allerdings einen Kritikpunkt an die DVD loswerden - keine Untertitel, ein, zwei Trailer und ein lausiger Kommentar von Regisseurin Anne Wheeler - echt arm! Wo ist das Making of? Die Interviews? Wenn man schon so einen seltenen und guten Film auf DVD kauft, will man auch wissen, was hinter den Kulissen abgegangen ist. Deshalb von mir eine kleine Hintergrundinfo: Den 10%-Shop und Tony's Cafe gibt es wirklich und die sind sogar in derselben Straße zu finden (nur heißen sie in Real wahrscheinlich anders) - aber schaut euch einfach mal einen Reiseführer über Vancouver an und sucht nach dem lesbischen Szeneviertel - dann werdet ihr schnell fündig.

Tja und damit, trotz mangelnder Extras auf der DVD, fünf Daumen nach oben für einen wunderschönen, verträumten Sommerfilm mit ganz viel Witz, Herz und Liebe.

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39 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Miserable DVD, genialer Film!, 8. Juni 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Better Than Chocolate (DVD)
Ich glaube, es tut Not, daß ich als hetero-Mann auch mal meinen Senf dazu gebe, damit hier nicht der Eindruck entsteht, dieser Film könnte nur Lesben gefallen! Es war auf den Berliner Filmfestspielen 1999, als dieser Film mit ewigem Applaus und Standing-Ovations belohnt wurde. Und als dann noch die Regisseurin und die Hauptdarsteller auf die Bühne kamen (die ihre Flüge nach Berlin selber bezahlen mußten, weil der Film eine low-low-Budget Produktion war, wie Anne Wheeler im Audikommentar dieser DVD auch gleich am Anfang erklärt) gings noch mal richtig los und es entstand noch ein sehr interessantes Gespräch mit dem Publikum. Was mir an dem Film so gefallen hat, waren die durchweg sympathischen Darsteller und die Situationskomik. Ich habe selten im Kino so gelacht! Als ich den Film dann später noch mal in der deutschen Fassung gesehen habe, war ich allerdings recht enttäuscht, da viel von dem Humor verloren geht. Naja. Umso mehr habe ich mich gerfreut, als ich die DVD im Regal habe stehen sehen. Die ist nur leider wirklich, wirklich, wirklich miserabel. Das Bild kommt wenn überhaupt gerade mal an VHS-Qualität ran und der Ton kommt lediglich in Stereo (noch nicht mal ProLogic) daher. Die englische Sprachfassung ist sehr dumpf vom Ton und daher schlecht zu verstehen. Untertitel gibts überhaupt keine. Lediglich der Audio-Kommentar der Regisseurin Anne Wheeler könnte interessant sein, ich habe ihn mir noch nicht angehört, aber ich freue mich immer, wenn es sowas gibt!

Also: Geiler Film, miserable DVD

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