Ein kleines Buch über Katzen, geschrieben mit einem großen Herzen für Katzen. Nicht für die normalen" (Haus-)Katzen sondern für die, die ausgegrenzt, ausgesetzt und vielleicht in ihrem Leben viel zu erdulden hatten.
Astrid Wiezorek schreibt nicht mit der Verklärtheit eines Charles Baudelaire über die Stubentiger, sondern so, wie sie es selbst erlebt und praktiziert.
Die Autorin ist Pragmatikerin und das kommt deutlich zum Ausdruck.
Sie schreibt so direkt wie sie handelt.
Und in dem Moment, in dem sie sich sagt Da muss man was tun", tut sie was.Sie schildert lebhaft ihr Bemühen, heimatlosen Katzen und Katern zu helfen, sie aufzupäppeln, sie zu vermitteln.
Und wenn sich niemand findet, dann finden diese Tiere eben bei ihr Asyl, sehr zum (nicht ganz ernst gemeinten) Leidwesen ihres Mannes. Dabei lebt Astrid Wiezorek selbst nicht im Überfluss. Erheiternd sind auch die kleinen Bildgeschichten, die den Text des Buches auflockern und sich an dessen Ende schließlich zu kleinen Comics verdichten. Nicht nur für Katzen- und andere Tierliebhaber lesenswert!
Rainer U. Liersch
Rainer hat mir diese Rezension für Astrids Katzenbuch übertragen da er nicht mehr in der Lage dazu ist. Ich mache es sehr gerne, im Gedenken an ihn und von ganzem Herzen für Astrid.
Evelin