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Betrug. 4 CDs.
 
 
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Betrug. 4 CDs. [Audio CD]

Hellmuth Karasek , Matthias Fuchs
2.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Audio CD
  • Verlag: Ullstein Hörverlag (2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3550090420
  • ISBN-13: 978-3550090424
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.166.307 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Hellmuth Karasek
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Produktbeschreibungen

Amazon.de-Hörbuchrezension

Aufregend. Als literarische Leistung, als Hörereignis. Allerdings nicht unbedingt etwas für frisch Verliebte. Obwohl...

Karaseks Buch besetzt eine Lücke in Deutschland: ein Unterhaltungsroman von literarischer Qualität ohne Martin-Walserhaftes Literatur-Getue: Spannend, unsere Gesellschaft abbildend, widmet es sich den Ekstasen und Peinlichkeiten einer geheimen Liebesbeziehung; dabei gelingen dem Autor sogar erotische Szenen. Der Hörer kommt nicht umhin, sich selbst zu fragen: Wie hältst denn Du es mit Treue, Freundschaft, Verrat, wie hättest Du Dich verhalten? Die Kürzungen zur Hörfassung haben dem Text Kraft und Konzentration gegeben, vielleicht hätte man sogar noch die eine oder andere Society-Szene mehr weglassen können.

Ein Ärgernis, das leider bei vielen Hörbuchproduktionen auftaucht, sinnwidrige Betonungen nämlich, fehlt hier zum Glück weitgehend. Die Fantasie des Hörers wird nicht ständig zerstört, muss nicht immer wieder neu die Illusion aufbauen, die Geschichte tatsächlich erzählt zu bekommen. Matthias Fuchs ist professionell genug, sich Zeit zu lassen und die Lesegeschwindigkeit dem Gang der inneren Monologe und der Dialoge anzupassen, aus denen der Roman über weite Strecken besteht. Fazit: Prima Geschenk für Männer in der Lebensmitte (die Gefährtinnen dürfen mithören). --Michael Winteroll

Lesung, Spieldauer 280 Minuten, auf 4 CDs oder 3 MCs.

Kurzbeschreibung

Was als Spiel mit dem Feuer begann, wird für Robert zum Desaster. Betrug an seinem besten Freund, zu dessen Frau er in leidenschaftlicher Liebe entbrennt, Verrat an seiner Ehefrau, die er keineswegs verlieren will, Lügen und feige Ausflüchte gegenüber der Geliebten - all das bringt sein bis dahin geordnetes Leben völlig aus dem Gleichgewicht. Am Ende erlebt er durch seinen Betrug nur Verluste. Das Leben, in dem er sich schließlich wiederfindet, erweist sich als ein Scheinleben, sein Betrug als Selbstbetrug.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Inger
Format:Gebundene Ausgabe
Es ist kaum zu glauben, wie schlecht das Buch ist! Karasek bedient sich inhaltlich und stilistisch aus dem großen Topf der Trivialliteratur - und das bis zur Schmerzgrenze: 300 Seiten dümmliche, banale Dialoge, übertroffen nur noch von den Ergüssen seiner Lebensphilosophie. Alles hat man schon einmal gehört, alles schon einmal gelesen - nur oft viel besser, sprich differenzierter und klüger.
Eine Seite will ich herausgreifen, denn da tut es besonders weh: Auf Seite 165 verweist der Autor auf einige Bücher, die im Zimmer der Frau des Protagonisten liegen, darunter den Band, für den Karasek wohl seinen rechten Arm hergeben würde, stünde sein eigener Name auf dem Titel: Wellershoffs Roman ‚Der Liebeswunsch'. Der Leser verweilt kurz in der Erinnerung bei diesem Werk aus einer offensichtlich anderen Welt, wird dann jedoch von Karasek brutal wieder in die aktuelle Lesewirklichkeit zurückgeholt. Der nächste Satz lautet nämlich: „Mein Gott, ich bin umzingelt, ich bin durchschaut ...".

Zum Schluss möchte ich, quasi als Resümee, noch einmal kurz den Protagonisten sprechen lassen. Man kann sich auch an dieser Stelle des fatalen Eindrucks nicht erwehren, Karasek ließe den Leser tief in seine eigene Autorenseele blicken. „Ich will es lieber banal haben, dachte Robert, der sich auf einmal, Marais ‚Die Glut' in den Händen, mitten in einer Tragödie wähnte, wie ein schwacher Schwimmer in einem gefährlichen Strudel. [...] Ich will mich im allerkleinsten Kreise drehen."
Das ist Ihnen gelungen, Herr Karasek!
HWH

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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Erstaunlich schlechtes Buch 1. Februar 2002
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Bertug ist ein Buch, das den Anschein erweckt, der Autor hätte es entweder über lange Jahre hinweg geschrieben (immer mal wieder ein bischen) oder aber es handelt sich um die Texte von unterschiedlichen Schreibern. Neben Textpassagen, welche Fesseln und duch den intelligenten Sprachstiel bzw. das Wortgefühl glänzen, kommen abrupt seitenlage Schilderungen trivialer Erlebnisse oder Gedanken, die man sonst wohl nur in eher seichter Literatur erwarten würde.

Ich selbst habe etliche Seiten einfach überblättert und überlege mir gerade ernsthaft, ob ich das Buch tatsächlich noch bis zum Ende lesen soll (noch ca. 25 Seiten).

Inhaltlich nichts spannendes, stilistisch durcheinander, wirklich schade.

War diese Rezension für Sie hilfreich?
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Hellmuth Karasek ist einer unserer besten Kulturkritiker. Er bewegt sich gleichermaßen sicher in den Gefilden der "E-" und der"U-" Kultur, schreibt intelligent, pointiert und unterhaltsam. Von seinen Romanen kann man dies leider nicht sagen. "Betrug" ist ein Roman ohne Tiefgang. Er ist oft so platt geschrieben, daß man kaum glauben kann, Karasek sei tatsächlich der Verfasser. Ein Minimum an Handlung, wildes Herumphilosophieren, Alltagsbeobachtungen voller Manieriertheiten (statt treffender Metaphern) und diverse Sexszenen im Altherrenstil. Schade! Ich bin trotzdem auf Karaseks nächsten Roman gespannt.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Leider nicht die Erwartungen erfüllt
Helmut Karasek beherrscht sein Handwerk. Er ist ein begnadeter Literaturkritiker, der, wie vielleicht noch einige Zuschauer des "Literarischen Quartetts" wissen, es verstand, in... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. Oktober 2005 von Wolfgang Haan
naja
ich habe noch nie etwas von herrn karasek gelesen und habe mich daher sehr auf das lesevergnügen gefreut - ich war aber auch wieder froh, es ausgelesen zu haben, denn ein... Lesen Sie weiter...
Am 14. Januar 2005 veröffentlicht
"Der fliegende Robert" od. der kleine Fratz im großen Format
„Er“ hat alles, was man sich im Rahmen einer klischeehaften Vorstellung vom erfüllten Leben nur wünschen kann: reiche Frau, zwei Kinder und all das, was Geld,... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. Februar 2004 von "mukele24"
Kein Stern verdient!
Man kann selbstverständlich nicht zwangsläufig voraussetzen, dass ein guter Kritiker auch ein guter Schriftsteller wäre. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. April 2003 von "urlaubsleser"
Ein Buch das in Bildern spricht
H.Karazek beschreibt wahnsinnig bildlich und anschauungsvoll wie ein Betrug über Jahre hinweg gutgeht. Und man denkt selber als Leser: Wie kann man das nicht spühren. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. März 2003 von "fcschuetz"
... ohne Tiefe
Die Geschichte von Robert fängt sehr interressant an. Mitten drin gibt es ein paar zeitliche Sprünge, die etwas verwirrend sind. Lesen Sie weiter...
Am 8. November 2002 veröffentlicht
Der Anfang verspricht mehr ...
Das Buch beginnt mit bunter Sprache und oft geradezu verblüffender Komik - schnell wird es jedoch langweilig. Ich wartete ständig auf die spannende Wende . Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. April 2002 von Birgit Blumenstock
Betrug
Wenn man auf der ersten Seite das Gedicht vom fliegenden Robert gelesen hat, kann man das Buch getrost wieder weg legen, denn das beste hat man hinter sich. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 31. Oktober 2001 von E. Barney (hghoc@nexgo.de)
Wun-der-bar (nach Hanna, Seite 180)
Eine wirklich köstliche Geschichte, die an maßgenauen Betrachtungen wenig auslässt. Auffallend die Beobachtungen, wie sie nur ein finanziell gut abgesicherter... Lesen Sie weiter...
Am 29. Oktober 2001 veröffentlicht
Wie mit dem Scalpell
Hier hat einer geschrieben, der arbeitet wie ein guter Chirurg. Sauber und profihaft. Anfänglich besonders ist dies zu spüren. Lesen Sie weiter...
Am 28. September 2001 veröffentlicht
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