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Beton (suhrkamp taschenbuch) Taschenbuch – 6. Februar 1988


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 213 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: 12 (6. Februar 1988)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518379887
  • ISBN-13: 978-3518379882
  • Größe und/oder Gewicht: 10,8 x 1,3 x 17,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 147.228 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Der innig geliebte Großvater, bei dem er aufwuchs, und die 37 Jahre ältere Hedwig Stavianicek, die er 1956 im Sanatorium kennengelernt hatte und die er seinen "Lebensmenschen" nannte, das waren für Thomas Bernhard (1931-1989) die wichtigsten Bezugspersonen. 1957 erschien sein erster Gedichtband "Auf der Erde und in der Hölle". Die schwere Kindheit, seine ständige Todesnähe durch Lungentuberkulose und der frühe Verlust des Großvaters spiegeln sich in seinem Werk wider. Mit dem Roman "Frost" wurde Bernhard 1963 schlagartig bekannt. Er schrieb Theaterstücke, Romane und Erzählungen und erhielt etliche Ehrungen - die ihm in späteren Lebensjahren aber mitunter peinlich waren. Bernhard wurde in Wien neben Hedwig und ihrem Mann beigesetzt.

Produktbeschreibungen

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Eher zufällig habe ich diese kongeniale Lesung von Peter Fitz vor Jahren bei einer Radioausstrahlung aufgenommen. Seitdem ist sie mir die liebste Bernhard-Lesung, eigentlich auch der liebste Text Bernhards, weil hier konzentriert alles versammelt ist, was dieses großen Grantler ausmacht. Gut, dass es sie nun endlich auch auf 2 CDs gibt -- niemand, der etwas für Bernhard übrig hat, sollte sich dieses Hörbuch entgehen lassen.

“Wir müssen allein und verlassen sein, wenn wir eine Geistesarbeit angehen wollen” -- also wartet Rudolf, bis seine Schwester aus dem Familienanwesen abreist, um endlich die ersten Sätze seiner Arbeit über Mendelssohn-Bartholdy, die er schon seit Jahren gedanklich vorbereitet, aufs Papier zu bringen. Die Schwester ist weg, die Schreibhemmung aber nicht, vor dem Frühstück bringt Rudolf am Schreibtisch nichts zustande, nach dem Frühstück mit vollem Magen aber erst recht nichts.

Ein Selbstgelächter heißt dieser Text im Untertitel, und tatsächlich bringt er das Komödiantische an der Weltverzweiflung Bernhards auf den Punkt Tragisch und unerwartet ist freilich das Ende, an dem man schließlich auch begreift, warum der Text Beton heißt. --Christian Stahl

Spieldauer: ca. 141 Minuten, 2 CDs, Gekürzte Lesefassung -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD .

Pressestimmen

"Ich habe Thomas Bernhard neu entdeckt." (Mirjam Pressler) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD .

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von T.V. am 28. September 2008
Format: Taschenbuch
Der Musikkritiker Rudolf, völlig zurückgezogen in einem niederösterreichischen Dorf lebend, überaus wohlhabend und alleinstehend, dabei todkrank (oder zumindest eingebildet todkrank), hat nur noch ein Ziel: Endlich sein Lebenswerk zu Papier zu bringen, eine Studie über seinen Lieblingskomponisten Felix Mendelssohn-Bartholdy.
Das Buch erzählt auf etwa 200 Seiten in einem absatz- und kapitelfreien stream of consciousness davon, wie er hierbei aus übersteigertem Perfektionismus heraus bereits am ersten Satz scheitert, bzw. wie er seit 12 Jahren an jenem mutmaßlich alles entscheidenden Satz gescheitert ist und welche Wirkung diese permanente Frustrationserfahrung auf seinen ohnehin fragilen Geisteszustand hat.

Eine hochinteressante und faszinierende Charakterstudie darüber, wie sich eine hochintelligente aber sozial unfähige Person immer tiefer in eine einmal eingeschlagene Sackgasse verirrt, wenn es sein Selbstbild nicht erlaubt einzugestehen, gerade auch sich selbst gegenüber, fragwürdige Entscheidungen getroffen, einen letztendlich perspektivlosen Lebensweg eingeschlagen zu haben.
Ein gutes Beispiel auch dafür, wie unsinnig die bisweilen geäußerte Kritik ist, Bernhard würde in seinen Büchern nicht viel mehr machen, als alles und jeden als Nationalsozialisten zu beschimpfen: In "Beton" kommt trotz ausgiebiger Polemik das "N-Wort" nicht ein einziges Mal vor.

Die in brillanter Prosa vorgetragenen Gedankengänge und Selbstgespräche Rudolfs sind bei alledem derweil häufig derart witzig, nicht zuletzt der allgegenwärtigen Selbstironie Bernhards wegen, dass der geradezu deprimierende Plot in seiner Wirkung zwar keineswegs nivelliert aber doch abgedämpft wird.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von bücherwürmchen am 16. Februar 2011
Format: Taschenbuch
Ein wirklich empfehlenswertes Buch. Bernhard schafft es die Charakterzüge des Musikkritikers Rudolph in den verschiedensten Nuancen darzustellen. Rudolpph, eine geistig labile Person "verirrt" sich aufgrund vieler Selbstzweifel, immer mehr im Leben und zieht sich nach und nach zurück.
Ein dramatisches und trauriges Buch, jedoch kann man sich so manchesmal ein Lachen nicht verkneifen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von MM1981 am 28. April 2011
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Thomas Bernhards Roman handelt von dem an morbus boeck erkrankten Rudolf, der eine Studie, sein Lebenswerk, über den Komponisten Mendelssohn Bartholdy zu schreiben beabsichtigt, hieran jedoch bereits am ersten Satz scheitert.

"Beton" ist die Geschichte eines akribischen Perfektionisten, eines einsamen Grüblers und Außenseiters, Selbstreflektierenden und mit der Welt auf Kriegsfuß stehenden Pedanten, der sich ein Jahrzehnt lang immenses Wissen über Mendelssohn Bartholdy angeeignet hat, jedoch immer dann, wenn er mit der Niederschrift der Studie beginnen will, von etwas abgelenkt wird. Immer wieder versucht er, die besten Bedingungen für die Umsetzung seines Werks zu schaffen, die er für kurze Zeit vorfindet, ohne diese jedoch nutzen zu können. Bernhard erschafft mit Rudolf einen ganz eigenen Charakter, der an seiner Pedanterie, aber auch an seiner (eingebildeten) Krankheit verzweifelt und seine Vision von einem außergewöhnlichen Werk nie umsetzen kann. Wer nach dieser Kurzschilderung glaubt, es handle sich nur um eine abgrundtief traurige Geschichte, irrt sich, denn Bernhard streut wie mit einem Augenzwinkern stellenweise sehr humorvolle Passagen in den Text ein, die die Radikalität des Protagonisten der Lächerlichkeit preisgeben. Unvergessen ist auch die Passage, in der Bernhard Rudolf in aberwitziger Weise darüber fabulieren lässt, dass eigentlich Hunde es sind, die das Weltelend zu verschulden haben und im Grunde der Mensch es ist, der von ihnen an der Leine geführt wird, angefangen von Goethes Pudel bis hin zu Hitlers Schäferhund.

"Beton" ist musikalisch, nörglerisch, geistreich, traurig, grausam, widerspenstig, hochkomisch, vor allem jedoch eins: Genial. Ein typischer "Bernhard", der sich auch für den Einsteiger, der noch nicht mit Büchern dieses Schriftstellers vertraut ist, hervorragend eignet.
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Von Iris Burkhard-Porten am 7. August 2014
Format: Audio CD
Buch: Man muss den eigenwilligen Sarkasmus-Humor von Thomas Bernhard schon mögen, aber dann ist es wirklich gut. In dem Buch passiert überhaupt nichts da der Held damit beschäftigt ist sich Ausreden zu kreieren um nichts zu tun, interessant und gekonnt beschrieben.
Vorleser: Der Vortrag ist sehr gut gemacht, vermutlich Schauspieler aus der "Wiener Schule". Peter Fritz als Vorleser schafft es betont vorzutragen ohne die Grenzen zum Kitschigen zu überschreiten, es ist vorgelesen und kein Hörspiel, der Buch-Charakter bleibt erhalten.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ruprecht Frieling TOP 1000 REZENSENT am 29. April 2012
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Ich-Erzähler Rudolf versucht, eine Arbeit über Felix Mendelssohn-Bartholdy zu beginnen, auf die er sich seit einem Jahrzehnt vorbereitet. Doch es gelingt ihm nicht einmal, auch nur den ersten, alles Weitere auslösenden, Satz niederzuschreiben. Mal quält ihn die Hölle des Alleinseins, dann wiederum fürchtet er die Rückkehr der Schwester, die er selbst eingeladen hat, ohne sie ertragen zu können. Schließlich flieht er aus seiner Gruft nach Palma, wo er hofft, sein Werk endlich beginnen zu können. Dort erinnert er sich an eine zufällige Begegnung mit Anna, einer jungen Frau, die ihren erst dreiundzwanzigjährigen Mann verloren hatte, der auf dem Zentralfriedhof von Palma beigesetzt wurde. Rudolf besucht noch einmal den riesigen Friedhof und entdeckt entsetzt in den fürchterlichen, siebenstöckigen Betonschubladen, den letzten Ruhestätten der Palmenser, dass die Frau Selbstmord begangen hat und nun neben ihrem Mann im Beton ruht. Das versetzt ihn in lähmende Angst.
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