1996 bin ich Pfr. Mitri Raheb mit meiner Pilgergruppe bei einem Informationsabend über Bethlehem zum ersten Mal im Internationalen Begegnungszentrum in Bethlehem begegnet. Mit großem Engagement berichtete er über die damals schon sehr schwierige Situtation der Menschen in der Geburtsstadt Jesu.
Zahlreiche Begegnungen sind dieser ersten gefolgt.
Autentisch erzählt Mitri Raheb in seinem neuen Buch Geschichten der Hoffnung, ausgerechnet aufgeschrieben in einer Stadt - Bethlehem -, wo es nach fünf Jahren Intifada Jahren fast nichts mehr zu hoffen gibt.
Pfr. Mitri Raheb hat 18 Geschichten der Hoffnung aufgeschrieben, die er in den vergangeneren Jahren der Besetzung Bethlehems durch die israelische Armee selbst erlebt hat.
Angesichts des täglichen Leids und der Not, angesichts von Depression und Resignation, kämpft Pfr. Raheb seit Jahren unermüdlich im Internationalen Begegnungszentrum Bethlehem und in seiner Pfarrgemeinde darum, solche Funken der Hoffnung am Glimmen zu erhalten und die Hoffnung auf den Frieden im Heiligen Land nicht erlöschen zu lassen. Mitri Raheb's neues Buch ist daher ein selbstsprechendes Zeugnis und eine unverzichtbare Lektüre für alle, die die Situation im Heiligen Land mit Anteilnahme begleiten und die Hoffnung auf eine friedliche Zukunft für alle Menschen im Heiligen Land nicht aufgeben wollen.
P.Rainer Fielenbach, Straubing