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Beth Hart

 

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Biografie

BETH HART

„Baddest Blues“, der erste Song auf Beth Harts neuem Album „Bang Bang Boom Boom“, steht stellvertretend für vieles, was die 40-jährige Kalifornierin ausmacht: Er beginnt mit einem einfühlsamen Piano-Intro, ehe ihre Stimme ertönt – diese Stimme: einfühlsam wie kraftvoll, ausdrucksstark, voller gelebtem Leben. Dann setzt die Band ein, Streicher flirren im Hintergrund, ehe es wieder ruhiger wird – die singende Songschmiedin demonstriert mit diesem jazzig unterlegten, zweifelsohne durch Billie Holiday inspirierten Song sowohl ihren eklektischen Musikgeschmack als auch dessen unter die ... Lesen Sie mehr

BETH HART

„Baddest Blues“, der erste Song auf Beth Harts neuem Album „Bang Bang Boom Boom“, steht stellvertretend für vieles, was die 40-jährige Kalifornierin ausmacht: Er beginnt mit einem einfühlsamen Piano-Intro, ehe ihre Stimme ertönt – diese Stimme: einfühlsam wie kraftvoll, ausdrucksstark, voller gelebtem Leben. Dann setzt die Band ein, Streicher flirren im Hintergrund, ehe es wieder ruhiger wird – die singende Songschmiedin demonstriert mit diesem jazzig unterlegten, zweifelsohne durch Billie Holiday inspirierten Song sowohl ihren eklektischen Musikgeschmack als auch dessen unter die Haut gehende Umsetzung in den eigenen Werken.

Natürlich haben die Erfahrungen des im vergangenen Jahr gemeinsam mit Joe Bonamassa entstandenen Soulrock-Albums „Don´t Explain“ ihren Niederschlag auf Harts jüngstem Solowerk hinterlassen. Wieder hat Veteran Kevin Shirley produziert. Sie hat ihr Herz in die Hand genommen und den Mut gefunden, eklektischere Songs denn je aufzunehmen, die zudem allesamt aus eigener Feder stammen. Und die Kalifornierin, die bereits mit vier Jahren begonnen hatte, Klavier zu spielen, hat es erstmals gewagt, ein Pianosolo zu komponieren und im Studio festzuhalten. Und noch etwas ist anders als auf ihren bisherigen acht Alben: „Früher habe ich vor allem Lieder über Angst und Schmerz geschrieben, weniger über Liebe – auch weil ich das Gefühl hatte, sie nicht so recht zu verstehen oder sie es nicht wert wäre. Das ist diesmal anders – und es ist ein wunderbares Gefühl, auch mal Liebeslieder geschrieben und aufgenommen zu haben“, sagt sie selbst.

Vielseitigkeit war von jeher eine der Stärken von Beth Hart, seit sie 1993 mit „Beth Hart & The Ocean Of Souls“ debütiert hatte. Die lebt sie auf „Bang Bang Boom Boom“ voll aus, hat von eindringlinglichem Slowblues („Caught Out In The Rain“) über gospelig Angehauchtes („Spirit Of God“ mit Bläsern) und Bigband-mäßig Swingendes („Swing My Thing Back Around“) bis zu Rocksongs alles im Repertoire. Mut zur Vielfalt legt Hart an den Tag, nicht zuletzt eine Erfahrung ihres Albums „My California“ von 2010. „Da hatte mir mein Produzent Rune Westberg geraten, mich mehr auf eine Richtung zu konzentrieren – was zu der Zeit sicher richtig war, und ich bin heute immer noch stolz auf diese Platte. Aber das Leben geht weiter, ich habe mich entwickelt, und das findet nun mal seinen Niederschlag in den Songs“, schlägt die Musikerin den Bogen vom Gestern in die Gegenwart.

Was für die Musik zutrifft, gilt auch für die Texte von Beth Hart: Sie sind eindringlich, aus den Erfahrungen eines Leben geschöpft, das lange einer Achterbahnfahrt glich. Das begann musikalisch mit Beethoven, führte von Operngesangsstunden und ersten Erfahrungen als Straßenmusikerin in ihrer Heimatstadt Los Angeles zum Gewinn eines Talentwettbewerbs Anfang der 90er Jahre. „Da habe ich 100.000 Dollar gewonnen, die ich innerhalb eines halben Jahres auf den Kopf gehauen hatte, auch mit Drogen und sicher auch falschen Freunden“, macht die 40-Jährige keinen Hehl aus ihren wilden Jahren. Dazu kam eine Bipolare affektive Störung (auch bekannt als manisch-depressive Erkrankung). „Die habe ich mit Hilfe von Medikamenten und meines Mannes Scott Guetzkow seit einigen Jahren im Griff“, erzählt Hart. Seit 2001 ist sie mit ihrem langjährigen Tourmanager verheiratet, „er gibt mir enormen Halt!“ Und auch wenn ihr diese Probleme der Vergangenheit manche Schmerzen und Ärger bescherten, möchte sie diese nicht aus ihrem Leben streichen. „Ich habe viel erlebt und kann von daher sagen, ich weiß, wovon ich in meinen Liedern singe – ich habe einen riesigen Erfahrungsschatz, aus dem ich beim Texten schöpfen kann – und in den letzten Jahren waren es eben vor allem positive Erlebnisse, die zunehmend ihren Niederschlag in den Lyrics finden!“

In der Schublade Rock steckte Beth Hart für viele Jahre, wurde dabei immer wieder mit Janis Joplin verglichen. Mit „Don´t Explain“ spitzte sie erstmals kraftvoll wie einfühlsam aus dieser Kategorie heraus. „Dieses Album präsentierte sehr stark Beths Soul-Seite, und ich wusste, dass ich diesen Aspekt auch diesmal nicht unter den Tisch fallen lassen wollte“, konstatiert Produzent Kevin Shirley. Und die Protagonistin beschreibt die Weiterentwicklung auf „Bang Bang Boom Boom“ selbst so: „Meine Rock-Seite ist ein wenig an den Rand gewandert, ohne völlig verschwunden zu sein. Aber irgendwo schlage ich diesmal einen Bogen ganz weit zurück: Ich hatte mit Klassik begonnen, entdeckte dann den Swing der 40er Jahre für mich – dessen Ästhetik dieses Album kräftig mitgeprägt hat. Ich liebe Ella Fitzgerald, Dinah Washington und Frank Sinatra, aber eben auch Led Zeppelin und Black Sabbath auf der einen sowie Carole King, Ricky Lee Jones und James Taylor auf der anderen Seite. Grunge höre ich immer noch gerne, aber auch frühen Westcoast-Gangsta Rap“, schlägt sie eine weiten musikalischen Bogen. „Und das alles hat jetzt mehr oder weniger ausgeprägt seinen Niederschlag auf ,Bang Bang Boom Boom´ gefunden!“

Noch ausgereifter und vielseitiger klingt Beth Harts Stimme bei der Umsetzung ihrer Songideen. „Früher habe ich nur geschrieben, wenn ich traurig war, in mentalen Löchern steckte. Heute komponiere und texte ich auch, wenn es mir richtig gut geht – es hat eben lange Jahre gedauert, bis mir klar wurde, dass das ebenfalls funktioniert.“ Wobei sie sich nicht scheute, starke Co-Autoren an ihre Seite zu holen: Ihr alter Bekannter Rune Westberg war ebenso dabei wie Monty Byrom (Billy Satellite, Buck Owens), der ebenso wie ihr zeitweiliger Mit-Autor James House mehr aus der Countryrock-Ecke kommt; während Gospelgröße Juan Winans für eine weitere Genre-Facette sorgte. Bei der Umsetzung im Studio halfen ihr neben Kevin Shirley Studio-Asse wie Michael Rhodes (Bass), Arlan Schierbaum (Orgel), Lenny Castro (Percussion), Joe Bonamassas Schlagzeuger Anton Fig, der sogar Gigs mit der David-Letterman-Band sausen ließ, um für Hart zu spielen. Herman Matthews trommelte auf einigen Songs, ehe er mit den Eagles zu deren Tour aufbrach. Und natürlich durfte Joe Bonamassa nicht fehlen, der ein beseeltes Gitarrensolo für „There In Your Heart“ beisteuerte.

„Für mich war es eine der aufregendsten und inspiriertesten Arbeiten im Studio – Beth ist nicht nur eine phänomenale Sängerin, sondern auch eine Ausnahme-Songwriterin und –musikerin!“ Sagt kein Geringerer als Kevin Shriley, der seit Jahrzehnten zu den gefragtesten Produzenten überhaupt gehört, mit fast allen Rockgrößen im Studio gearbeitet hat und normalerweise nicht zu Übertreibungen neigt. Daher nimmt man es ihm ab, wenn er nach der zweiten Kooperation mit Beth Hart konstatiert: „Sie kann eine der ganz Großen werden – mit diesem Album allzumal!“

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

BETH HART

„Baddest Blues“, der erste Song auf Beth Harts neuem Album „Bang Bang Boom Boom“, steht stellvertretend für vieles, was die 40-jährige Kalifornierin ausmacht: Er beginnt mit einem einfühlsamen Piano-Intro, ehe ihre Stimme ertönt – diese Stimme: einfühlsam wie kraftvoll, ausdrucksstark, voller gelebtem Leben. Dann setzt die Band ein, Streicher flirren im Hintergrund, ehe es wieder ruhiger wird – die singende Songschmiedin demonstriert mit diesem jazzig unterlegten, zweifelsohne durch Billie Holiday inspirierten Song sowohl ihren eklektischen Musikgeschmack als auch dessen unter die Haut gehende Umsetzung in den eigenen Werken.

Natürlich haben die Erfahrungen des im vergangenen Jahr gemeinsam mit Joe Bonamassa entstandenen Soulrock-Albums „Don´t Explain“ ihren Niederschlag auf Harts jüngstem Solowerk hinterlassen. Wieder hat Veteran Kevin Shirley produziert. Sie hat ihr Herz in die Hand genommen und den Mut gefunden, eklektischere Songs denn je aufzunehmen, die zudem allesamt aus eigener Feder stammen. Und die Kalifornierin, die bereits mit vier Jahren begonnen hatte, Klavier zu spielen, hat es erstmals gewagt, ein Pianosolo zu komponieren und im Studio festzuhalten. Und noch etwas ist anders als auf ihren bisherigen acht Alben: „Früher habe ich vor allem Lieder über Angst und Schmerz geschrieben, weniger über Liebe – auch weil ich das Gefühl hatte, sie nicht so recht zu verstehen oder sie es nicht wert wäre. Das ist diesmal anders – und es ist ein wunderbares Gefühl, auch mal Liebeslieder geschrieben und aufgenommen zu haben“, sagt sie selbst.

Vielseitigkeit war von jeher eine der Stärken von Beth Hart, seit sie 1993 mit „Beth Hart & The Ocean Of Souls“ debütiert hatte. Die lebt sie auf „Bang Bang Boom Boom“ voll aus, hat von eindringlinglichem Slowblues („Caught Out In The Rain“) über gospelig Angehauchtes („Spirit Of God“ mit Bläsern) und Bigband-mäßig Swingendes („Swing My Thing Back Around“) bis zu Rocksongs alles im Repertoire. Mut zur Vielfalt legt Hart an den Tag, nicht zuletzt eine Erfahrung ihres Albums „My California“ von 2010. „Da hatte mir mein Produzent Rune Westberg geraten, mich mehr auf eine Richtung zu konzentrieren – was zu der Zeit sicher richtig war, und ich bin heute immer noch stolz auf diese Platte. Aber das Leben geht weiter, ich habe mich entwickelt, und das findet nun mal seinen Niederschlag in den Songs“, schlägt die Musikerin den Bogen vom Gestern in die Gegenwart.

Was für die Musik zutrifft, gilt auch für die Texte von Beth Hart: Sie sind eindringlich, aus den Erfahrungen eines Leben geschöpft, das lange einer Achterbahnfahrt glich. Das begann musikalisch mit Beethoven, führte von Operngesangsstunden und ersten Erfahrungen als Straßenmusikerin in ihrer Heimatstadt Los Angeles zum Gewinn eines Talentwettbewerbs Anfang der 90er Jahre. „Da habe ich 100.000 Dollar gewonnen, die ich innerhalb eines halben Jahres auf den Kopf gehauen hatte, auch mit Drogen und sicher auch falschen Freunden“, macht die 40-Jährige keinen Hehl aus ihren wilden Jahren. Dazu kam eine Bipolare affektive Störung (auch bekannt als manisch-depressive Erkrankung). „Die habe ich mit Hilfe von Medikamenten und meines Mannes Scott Guetzkow seit einigen Jahren im Griff“, erzählt Hart. Seit 2001 ist sie mit ihrem langjährigen Tourmanager verheiratet, „er gibt mir enormen Halt!“ Und auch wenn ihr diese Probleme der Vergangenheit manche Schmerzen und Ärger bescherten, möchte sie diese nicht aus ihrem Leben streichen. „Ich habe viel erlebt und kann von daher sagen, ich weiß, wovon ich in meinen Liedern singe – ich habe einen riesigen Erfahrungsschatz, aus dem ich beim Texten schöpfen kann – und in den letzten Jahren waren es eben vor allem positive Erlebnisse, die zunehmend ihren Niederschlag in den Lyrics finden!“

In der Schublade Rock steckte Beth Hart für viele Jahre, wurde dabei immer wieder mit Janis Joplin verglichen. Mit „Don´t Explain“ spitzte sie erstmals kraftvoll wie einfühlsam aus dieser Kategorie heraus. „Dieses Album präsentierte sehr stark Beths Soul-Seite, und ich wusste, dass ich diesen Aspekt auch diesmal nicht unter den Tisch fallen lassen wollte“, konstatiert Produzent Kevin Shirley. Und die Protagonistin beschreibt die Weiterentwicklung auf „Bang Bang Boom Boom“ selbst so: „Meine Rock-Seite ist ein wenig an den Rand gewandert, ohne völlig verschwunden zu sein. Aber irgendwo schlage ich diesmal einen Bogen ganz weit zurück: Ich hatte mit Klassik begonnen, entdeckte dann den Swing der 40er Jahre für mich – dessen Ästhetik dieses Album kräftig mitgeprägt hat. Ich liebe Ella Fitzgerald, Dinah Washington und Frank Sinatra, aber eben auch Led Zeppelin und Black Sabbath auf der einen sowie Carole King, Ricky Lee Jones und James Taylor auf der anderen Seite. Grunge höre ich immer noch gerne, aber auch frühen Westcoast-Gangsta Rap“, schlägt sie eine weiten musikalischen Bogen. „Und das alles hat jetzt mehr oder weniger ausgeprägt seinen Niederschlag auf ,Bang Bang Boom Boom´ gefunden!“

Noch ausgereifter und vielseitiger klingt Beth Harts Stimme bei der Umsetzung ihrer Songideen. „Früher habe ich nur geschrieben, wenn ich traurig war, in mentalen Löchern steckte. Heute komponiere und texte ich auch, wenn es mir richtig gut geht – es hat eben lange Jahre gedauert, bis mir klar wurde, dass das ebenfalls funktioniert.“ Wobei sie sich nicht scheute, starke Co-Autoren an ihre Seite zu holen: Ihr alter Bekannter Rune Westberg war ebenso dabei wie Monty Byrom (Billy Satellite, Buck Owens), der ebenso wie ihr zeitweiliger Mit-Autor James House mehr aus der Countryrock-Ecke kommt; während Gospelgröße Juan Winans für eine weitere Genre-Facette sorgte. Bei der Umsetzung im Studio halfen ihr neben Kevin Shirley Studio-Asse wie Michael Rhodes (Bass), Arlan Schierbaum (Orgel), Lenny Castro (Percussion), Joe Bonamassas Schlagzeuger Anton Fig, der sogar Gigs mit der David-Letterman-Band sausen ließ, um für Hart zu spielen. Herman Matthews trommelte auf einigen Songs, ehe er mit den Eagles zu deren Tour aufbrach. Und natürlich durfte Joe Bonamassa nicht fehlen, der ein beseeltes Gitarrensolo für „There In Your Heart“ beisteuerte.

„Für mich war es eine der aufregendsten und inspiriertesten Arbeiten im Studio – Beth ist nicht nur eine phänomenale Sängerin, sondern auch eine Ausnahme-Songwriterin und –musikerin!“ Sagt kein Geringerer als Kevin Shriley, der seit Jahrzehnten zu den gefragtesten Produzenten überhaupt gehört, mit fast allen Rockgrößen im Studio gearbeitet hat und normalerweise nicht zu Übertreibungen neigt. Daher nimmt man es ihm ab, wenn er nach der zweiten Kooperation mit Beth Hart konstatiert: „Sie kann eine der ganz Großen werden – mit diesem Album allzumal!“

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

BETH HART

„Baddest Blues“, der erste Song auf Beth Harts neuem Album „Bang Bang Boom Boom“, steht stellvertretend für vieles, was die 40-jährige Kalifornierin ausmacht: Er beginnt mit einem einfühlsamen Piano-Intro, ehe ihre Stimme ertönt – diese Stimme: einfühlsam wie kraftvoll, ausdrucksstark, voller gelebtem Leben. Dann setzt die Band ein, Streicher flirren im Hintergrund, ehe es wieder ruhiger wird – die singende Songschmiedin demonstriert mit diesem jazzig unterlegten, zweifelsohne durch Billie Holiday inspirierten Song sowohl ihren eklektischen Musikgeschmack als auch dessen unter die Haut gehende Umsetzung in den eigenen Werken.

Natürlich haben die Erfahrungen des im vergangenen Jahr gemeinsam mit Joe Bonamassa entstandenen Soulrock-Albums „Don´t Explain“ ihren Niederschlag auf Harts jüngstem Solowerk hinterlassen. Wieder hat Veteran Kevin Shirley produziert. Sie hat ihr Herz in die Hand genommen und den Mut gefunden, eklektischere Songs denn je aufzunehmen, die zudem allesamt aus eigener Feder stammen. Und die Kalifornierin, die bereits mit vier Jahren begonnen hatte, Klavier zu spielen, hat es erstmals gewagt, ein Pianosolo zu komponieren und im Studio festzuhalten. Und noch etwas ist anders als auf ihren bisherigen acht Alben: „Früher habe ich vor allem Lieder über Angst und Schmerz geschrieben, weniger über Liebe – auch weil ich das Gefühl hatte, sie nicht so recht zu verstehen oder sie es nicht wert wäre. Das ist diesmal anders – und es ist ein wunderbares Gefühl, auch mal Liebeslieder geschrieben und aufgenommen zu haben“, sagt sie selbst.

Vielseitigkeit war von jeher eine der Stärken von Beth Hart, seit sie 1993 mit „Beth Hart & The Ocean Of Souls“ debütiert hatte. Die lebt sie auf „Bang Bang Boom Boom“ voll aus, hat von eindringlinglichem Slowblues („Caught Out In The Rain“) über gospelig Angehauchtes („Spirit Of God“ mit Bläsern) und Bigband-mäßig Swingendes („Swing My Thing Back Around“) bis zu Rocksongs alles im Repertoire. Mut zur Vielfalt legt Hart an den Tag, nicht zuletzt eine Erfahrung ihres Albums „My California“ von 2010. „Da hatte mir mein Produzent Rune Westberg geraten, mich mehr auf eine Richtung zu konzentrieren – was zu der Zeit sicher richtig war, und ich bin heute immer noch stolz auf diese Platte. Aber das Leben geht weiter, ich habe mich entwickelt, und das findet nun mal seinen Niederschlag in den Songs“, schlägt die Musikerin den Bogen vom Gestern in die Gegenwart.

Was für die Musik zutrifft, gilt auch für die Texte von Beth Hart: Sie sind eindringlich, aus den Erfahrungen eines Leben geschöpft, das lange einer Achterbahnfahrt glich. Das begann musikalisch mit Beethoven, führte von Operngesangsstunden und ersten Erfahrungen als Straßenmusikerin in ihrer Heimatstadt Los Angeles zum Gewinn eines Talentwettbewerbs Anfang der 90er Jahre. „Da habe ich 100.000 Dollar gewonnen, die ich innerhalb eines halben Jahres auf den Kopf gehauen hatte, auch mit Drogen und sicher auch falschen Freunden“, macht die 40-Jährige keinen Hehl aus ihren wilden Jahren. Dazu kam eine Bipolare affektive Störung (auch bekannt als manisch-depressive Erkrankung). „Die habe ich mit Hilfe von Medikamenten und meines Mannes Scott Guetzkow seit einigen Jahren im Griff“, erzählt Hart. Seit 2001 ist sie mit ihrem langjährigen Tourmanager verheiratet, „er gibt mir enormen Halt!“ Und auch wenn ihr diese Probleme der Vergangenheit manche Schmerzen und Ärger bescherten, möchte sie diese nicht aus ihrem Leben streichen. „Ich habe viel erlebt und kann von daher sagen, ich weiß, wovon ich in meinen Liedern singe – ich habe einen riesigen Erfahrungsschatz, aus dem ich beim Texten schöpfen kann – und in den letzten Jahren waren es eben vor allem positive Erlebnisse, die zunehmend ihren Niederschlag in den Lyrics finden!“

In der Schublade Rock steckte Beth Hart für viele Jahre, wurde dabei immer wieder mit Janis Joplin verglichen. Mit „Don´t Explain“ spitzte sie erstmals kraftvoll wie einfühlsam aus dieser Kategorie heraus. „Dieses Album präsentierte sehr stark Beths Soul-Seite, und ich wusste, dass ich diesen Aspekt auch diesmal nicht unter den Tisch fallen lassen wollte“, konstatiert Produzent Kevin Shirley. Und die Protagonistin beschreibt die Weiterentwicklung auf „Bang Bang Boom Boom“ selbst so: „Meine Rock-Seite ist ein wenig an den Rand gewandert, ohne völlig verschwunden zu sein. Aber irgendwo schlage ich diesmal einen Bogen ganz weit zurück: Ich hatte mit Klassik begonnen, entdeckte dann den Swing der 40er Jahre für mich – dessen Ästhetik dieses Album kräftig mitgeprägt hat. Ich liebe Ella Fitzgerald, Dinah Washington und Frank Sinatra, aber eben auch Led Zeppelin und Black Sabbath auf der einen sowie Carole King, Ricky Lee Jones und James Taylor auf der anderen Seite. Grunge höre ich immer noch gerne, aber auch frühen Westcoast-Gangsta Rap“, schlägt sie eine weiten musikalischen Bogen. „Und das alles hat jetzt mehr oder weniger ausgeprägt seinen Niederschlag auf ,Bang Bang Boom Boom´ gefunden!“

Noch ausgereifter und vielseitiger klingt Beth Harts Stimme bei der Umsetzung ihrer Songideen. „Früher habe ich nur geschrieben, wenn ich traurig war, in mentalen Löchern steckte. Heute komponiere und texte ich auch, wenn es mir richtig gut geht – es hat eben lange Jahre gedauert, bis mir klar wurde, dass das ebenfalls funktioniert.“ Wobei sie sich nicht scheute, starke Co-Autoren an ihre Seite zu holen: Ihr alter Bekannter Rune Westberg war ebenso dabei wie Monty Byrom (Billy Satellite, Buck Owens), der ebenso wie ihr zeitweiliger Mit-Autor James House mehr aus der Countryrock-Ecke kommt; während Gospelgröße Juan Winans für eine weitere Genre-Facette sorgte. Bei der Umsetzung im Studio halfen ihr neben Kevin Shirley Studio-Asse wie Michael Rhodes (Bass), Arlan Schierbaum (Orgel), Lenny Castro (Percussion), Joe Bonamassas Schlagzeuger Anton Fig, der sogar Gigs mit der David-Letterman-Band sausen ließ, um für Hart zu spielen. Herman Matthews trommelte auf einigen Songs, ehe er mit den Eagles zu deren Tour aufbrach. Und natürlich durfte Joe Bonamassa nicht fehlen, der ein beseeltes Gitarrensolo für „There In Your Heart“ beisteuerte.

„Für mich war es eine der aufregendsten und inspiriertesten Arbeiten im Studio – Beth ist nicht nur eine phänomenale Sängerin, sondern auch eine Ausnahme-Songwriterin und –musikerin!“ Sagt kein Geringerer als Kevin Shriley, der seit Jahrzehnten zu den gefragtesten Produzenten überhaupt gehört, mit fast allen Rockgrößen im Studio gearbeitet hat und normalerweise nicht zu Übertreibungen neigt. Daher nimmt man es ihm ab, wenn er nach der zweiten Kooperation mit Beth Hart konstatiert: „Sie kann eine der ganz Großen werden – mit diesem Album allzumal!“

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