Kurzbeschreibung
Im nunmehr 3. Band des "Bestsellerfressens" haben wir's wieder schwarz auf weiß und das Undenkbare auch noch fettgedruckt. Es kam, wie es kommen mußte. Alle, alle haben sie weitergemacht: Norbert Blüm, Edmund Stoiber, Gerhard Schröder, Gregor Gysi, die Grünen, Florian Illies, das Dalai Drama und Weltgeist Weizsäcker, Iris Berben und Catherine Millet, Joachim Meisner und Dietrich Schwanitz. Neu dabei: Erste Arschgeigen par exellence wie Ben Becker und Heinz Rudolf Kunze: "Ich wünsche mir, daß meine Musik nicht nur mit großer Konzentration und Textblatt auf den Knien gehört wird, sondern auch unter der Dusche und beim Geschlechtsverkehr." Oder so: "Ich nehme hierzulande die Aufgabe wahr, die in Amerika Musiker wie Bruce Springsteen oder Bob Dylan haben." "Halt die Fresse!" möchte man ihm auf den Arsch tätowieren, aber schon flutscht es aus ihm raus: "Ich bin eher ein Arno Schmidt oder James Joyce." Man kann nicht gerade behaupten, daß es sich bei all diesen Verbalbulimien um Verbrechen gegen die Menschlichkeit handelt. Sie sind nur so überflüssig wie ne Warze. Deshalb mußten sie auch besprochen werden. Und damit nicht der Eindruck entsteht, der letzte Untergang des Abendlandes stünde unmittelbar vor der Tür, haben sich hier im 3. Band auch einige literarischen Debakel- und Desaster-Experten aus den 50er, 60er und 70er Jahren angereichert: z.B. Graugans Konrad Lorenz, Ernst von Salomon und Dr Joseph Murphy. Und alle ham se einen mittelschweren Weizsäcker anner Waffel
Über den Autor
Wolfgang Nitschke lebt in Köln, war 13 Jahre lang Mitglied der Kabaretttruppe "3Gestirn". (2001 Deutschen Kabarettpreis, whow!), tingelt heute im Dienste der Aufklärung vor allem mit Norbert Alich und dem Programm "Bestsellerfressen" durch die Lande.