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Bestien des Boulevards. Die Deutschen und ihre Serienmörder
 
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Bestien des Boulevards. Die Deutschen und ihre Serienmörder [Broschiert]

Kathrin Kompisch , Frank Otto
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Produktinformation

  • Broschiert: 223 Seiten
  • Verlag: Militzke; Auflage: 1., Aufl. (September 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3861896265
  • ISBN-13: 978-3861896265
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12,4 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 279.268 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Kathrin Kompisch
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Der Serienmörder ist ein Medienphänomen des 20. Jahrhunderts. Nicht erst seit Hannibal Lecter - dem Kannibalen aus dem Film "Das Schweigen der Lämmer" - avancierte diese Figur zu einem Superstar in Presse, Literatur und Kino. Bereits 1924 besangen die Deutschen in "Warte, warte noch ein Weilchen ..." Fritz Haarmann, den 24-fachen Mörder mit dem "Hackebeilchen". Bilder von Mehrfachmördern werden in den Medien unaufhörlich verbreitet und ausgemalt. Und das Publikum verfolgt gierig die Schilderungen über ihre Grauen erregenden Taten.Die Historiker Kathrin Kompisch und Frank Otto analysieren anhand von sieben deutschen Mordserien während der Weimarer Republik und NS-Zeit, wie eine Gesellschaft unter den jeweiligen Zeitumständen auf das plötzliche Hereinbrechen des unerklärlich Bösen reagiert. In die Analyse werden unterschiedliche Arten von Massenmedien, namentlich Zeitungen, Zeitschriften, Belletristik und Filme, einbezogen.Gut lesbar und sehr anschaulich dokumentiert, nicht nur auf Grun d vieler Fotos und Faksimiles.
Das Buch richtet sich sowohl an Fachleute als auch interessierte Laien. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor

Kathrin Kompisch, M.A. - Historikerin - geboren 1973 in Hamburg, Studium dort 1996 - 2002 Geschichte, Vor- und Frühgeschichte sowie Sozial- und Wirtschaftsgeschichte; schon während des Studiums journalistisch tätig und Arbeit im Bereich History Marketing, Fach-Veröffentlichungen; hält wissenschaftliche Fachvorträge. Die Autorin lebt in Hamburg.Frank Otto, Dr. phil. habil., geb. 1967 in Mainz, ist Privatdozent für Neuere Geschichte an der Universität Hamburg. Studium der Geschichte, Volkswirtschaftslehre, Politischen Wissenschaften und Neueren deutschen Literatur, Habilitation 2001. Zahlreiche Publikationen und verschiedene Aufsätze in wissenschaftlichen Zeitschriften (u. a. Zeitschrift für Geschichtswissenschaft), lebt in Hamburg.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Unzureichend und oberflächlich!, 5. Dezember 2003
Das Autorenduo ist angetreten, um das "Medienphänomen Serienmörder" unter die Lupe zu nehmen. Leider sind allerlei handwerkliche und inhaltliche Unzulänglichkeiten zu beklagen. Nur ein Beispiel: Es wird allen Ernstes behauptet, "Jack the Ripper" habe sich selbst so bezeichnet. Fakt ist seit Jahrzehnten und kann überall nachgelesen werden, dass ein Journalist mehrere fingierte Bekennerbriefe geschrieben und als "Jack the Ripper" unterschrieben hat. Sonst bleibt die "Untersuchung" merkwürdig oberflächlich und erweckt nach Diktion und Formulierung den Verdacht, es handele sich lediglich um die etwas erweiterete Version einer Dissertation oder Diplomarbeit einer der Autoren. Die dargestellten Serienmord-Fälle, allesamt "Klassiker" und andernorts wensentlich besser und zutreffender beschrieben, dienen offensichtlich als Lockmittel, um Leser zu ködern. Die gut 200 Seiten sind allerdings so spärlich bedruckt, dass der Eindruck entsteht, als wären Seiten "geschunden" worden. Nach alledem ist dieses Werk nicht zu empfehlen!
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5.0 von 5 Sternen Ganz, 16. Juli 2008
Rezension bezieht sich auf: Bestien des Boulevards. Die Deutschen und ihre Serienmörder (Broschiert)
Manchem Leser fällt es vielleicht nicht gleich ins Auge, aber es geht in diesem Buch mehr um die Wahrnehmung der Serienmörder als um die eigentlichen Morde. Die sind natürlich an anderer Stelle schon ausführlich behandelt worden.

Wer aber nach den Stereotypen von Serienmördern fragt, der wird hier fündig. Eines der erstaunlichsten Ergebnisse war für mich, dass die Medien seit Jack the Ripper immer wieder die gleichen Muster verwenden.

Das Buch richtet sich an wissenschaftliche Leser, was dem Titel nicht direkt zu entnhemen ist (das ist vermutlich dem Verlag anzulasten, nicht den Autoren).
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