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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
27 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Enttäuscht!,
Von samoht (Bruchsal) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Bestie Mensch: Tarnung. Lüge. Strategie (Taschenbuch)
Ich bin wirklich enttäuscht. Ich habe Herrn Müller mehrmals im TV gesehen, da fand ich ihn prima, netter Kerl, kompetent, weiß, wovon er redet. Kauf das Buch! habe ich mir gesagt, kann nix schiefgehen. Denkste! Oberfächlich werden die Themen und dabei nur ansatzweise heruntergenudelt. Von einem Kriminalprofiler seines Ranges hatte ich mir mehr erwartet. Mich stört gar nicht, dass er so viel über sich selbst schreibt - aber es ist doch recht langweilig. Leider kommen die gestellten Themen "Profiling" und "Serienkiller" zu kurz.Beim Lesen der letzten Rezis fiel mir auf, dass die Rezis von "V. Ahrens" und "Sun Tzi" wortgleich sind. Da wird offenbar mächtig manipuliert... Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
25 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
vorwiegend Tarnung,
Von
Rezension bezieht sich auf: Bestie Mensch: Tarnung. Lüge. Strategie (Taschenbuch)
Was kommt dabei heraus, wenn ein Sachverständiger für forensische Psychiatrie ein Buch schreibt, das neben den nach Boulevardpresse und Groschenroman riechenden Überschriften "Bestie Mensch" und "Der Code des Bösen wird entschlüsselt." eine Triade zu erläutern versucht, die als rein strukturierendes Element einen Text zusammenhält, der ansonsten in allenfalls gut gemeinte Ansätze aus Autobiografie, Erlebnisbericht und Thesenpapier auseinanderfallen würde?Nun, wie schon in der Frage impliziert, käme wohl nichts anderes dabei heraus als dieses quälend langweilige, auf 220 Seiten aufgeblähte Buch, in dem der Autor keine Gelegenheit auslässt, um in mantrahafter Wiederholung nach den Beweggründen eines Menschen zu fragen, der dieses oder jenes Gewaltdelikt begangen hat. Eine Frage, die, so könnte man ja erwarten, in diesem Buch beantwortet wird. Fehlanzeige! Stattdessen streut Müller großzügig bereits Gesagtes in Form von Eigenzitaten oder als sinngemäße Varianten zuvor erwähnter Dinge ein. Sein Hang zu Paraphrasen scheint hier darauf ausgelegt zu sein, einen krampfhaft konstruiert achronologisch verlaufenden Erzählstrang ineinander zu verflechten um ihn so komplexer erscheinen zu lassen. Müller erreicht damit jedoch nur zu nerven und nach spätestens 100 Seiten fragt man sich ernsthaft, ob die Nettolänge des Buches abzüglich seiner vermeintlich bedeutungsschwangeren Redundanzen nicht bereits erreicht wäre. Wer sich dann noch bis zum Ende quält, weiß zumindest dass die forensische Psychiatrie laut Darstellung Müllers nichts anderes macht, als vorurteilsfrei Fallstudien zu betreiben und die daraus gewonnenen Erkenntnisse per Induktion auf aktuell zu bearbeitende Fälle anzuwenden. Schön, dass alles so einfach ist und dass sich Müller trotz seiner ebenfalls repetitiv gepredigten Wertfreiheit als das A und O seines Berufs zu einem so widersprüchlichen Titel wie "Bestie Mensch" entschieden hat. Vermutlich ist das die Tarnung, derer es diesem Buch bedarf, das ansonsten wohl eher den Titel "heiße Luft" verdient hätte. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
26 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Schade eigentlich,
Rezension bezieht sich auf: Bestie Mensch: Tarnung - Lüge - Strategie (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch ist eine Tragödie.Ein hochinteressantes Gebiet, relevante Thematik, ein erfahrener Experte mit viel Detailwissen. Dr. Müller kann nicht schreiben. Aber was scheren uns die Mängel in der Form, wenn der Inhalt stimmt: Dementsprechend ist dieses Buch, besonders im Hinblick auf den reißerischen Titel und der professionellen Marketing-Kampagne, eine Mogelpackung sondergleichen. Das ist auch das Traurige, die anfangs angesprochene Tragödie: Man hat sich so viel versprochen von der Thematik und von der Persönlichkeit Thomas Müller. Umso mehr enttäuscht oder besser getäuscht fühlt man sich hinterher. Zum Abschluß etwas Versöhnlich-Konstruktives. Dr. Müller hat sich als Kriminalpsychologe einen soliden Ruf erworben, der ihn allerdings bald wieder in Versuchung führen könnte, ein zweites Buch zu verfassen. Ich hoffe sehr, daß er es nicht wieder selbst schreibt. Schuster bleib bei deinen Leisten. Zweitens: Wie er mindestens 4 Mal sagt, muß man 'vergleichen' können. Richtig, aber dafür braucht man mehr als nur ein paar vage Beispiele. Viel mehr detaillierte Fallbeschreibungen sind vonnöten, von denen man dann Verhaltens- und Bedürfnismuster ableiten kann. Drittens: Keinen Roman schreiben. Kurz(weilig) und bündig, und auf der Realität basierend, sollte der Stil im Sachbuch sein. Letzten Endes will der Leser zumindest in diese 'Erfahrungswelten, die wir nicht betreten können' reinschauen und dann ansatzweise verstehen können, wieso es dort so düster ist. Ich würde mich freuen, wenn das im zweiten Buch gelingen würde. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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