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Bestie Mensch: Tarnung. Lüge. Strategie
 
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Bestie Mensch: Tarnung. Lüge. Strategie [Taschenbuch]

Thomas Müller
2.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (217 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 224 Seiten
  • Verlag: rororo; Auflage: 4 (1. März 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499620928
  • ISBN-13: 978-3499620928
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (217 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 187.499 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Thomas Müller
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Produktbeschreibungen

FAZ vom 19.10.2004

… ein Buch, für das man getrost ein paar Thriller weglassen kann…

Der vierzigjährige Tiroler hat eine stattliche Aufklärungsliste aufzuweisen; er hat sich vom Streifenpolizisten über ein Psychologiestudium und eine FBI-Schulung zu einem weltweit gesuchten Berater hochgearbeitet, der in Wien den Kriminalpsychologischen Dienst leitet. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Südwestpresse vom 05.10.2004

Das Buch ist ein psychologisches Lehrstück, das spannend ist, verstört und Fragen offen lässt – auch die nach der „Bestie Mensch“. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

27 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Enttäuscht!, 19. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Bestie Mensch: Tarnung. Lüge. Strategie (Taschenbuch)
Ich bin wirklich enttäuscht. Ich habe Herrn Müller mehrmals im TV gesehen, da fand ich ihn prima, netter Kerl, kompetent, weiß, wovon er redet. Kauf das Buch! habe ich mir gesagt, kann nix schiefgehen. Denkste! Oberfächlich werden die Themen und dabei nur ansatzweise heruntergenudelt. Von einem Kriminalprofiler seines Ranges hatte ich mir mehr erwartet. Mich stört gar nicht, dass er so viel über sich selbst schreibt - aber es ist doch recht langweilig. Leider kommen die gestellten Themen "Profiling" und "Serienkiller" zu kurz.

Beim Lesen der letzten Rezis fiel mir auf, dass die Rezis von "V. Ahrens" und "Sun Tzi" wortgleich sind. Da wird offenbar mächtig manipuliert...
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25 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen vorwiegend Tarnung, 11. August 2006
Rezension bezieht sich auf: Bestie Mensch: Tarnung. Lüge. Strategie (Taschenbuch)
Was kommt dabei heraus, wenn ein Sachverständiger für forensische Psychiatrie ein Buch schreibt, das neben den nach Boulevardpresse und Groschenroman riechenden Überschriften "Bestie Mensch" und "Der Code des Bösen wird entschlüsselt." eine Triade zu erläutern versucht, die als rein strukturierendes Element einen Text zusammenhält, der ansonsten in allenfalls gut gemeinte Ansätze aus Autobiografie, Erlebnisbericht und Thesenpapier auseinanderfallen würde?

Nun, wie schon in der Frage impliziert, käme wohl nichts anderes dabei heraus als dieses quälend langweilige, auf 220 Seiten aufgeblähte Buch, in dem der Autor keine Gelegenheit auslässt, um in mantrahafter Wiederholung nach den Beweggründen eines Menschen zu fragen, der dieses oder jenes Gewaltdelikt begangen hat. Eine Frage, die, so könnte man ja erwarten, in diesem Buch beantwortet wird. Fehlanzeige! Stattdessen streut Müller großzügig bereits Gesagtes in Form von Eigenzitaten oder als sinngemäße Varianten zuvor erwähnter Dinge ein. Sein Hang zu Paraphrasen scheint hier darauf ausgelegt zu sein, einen krampfhaft konstruiert achronologisch verlaufenden Erzählstrang ineinander zu verflechten um ihn so komplexer erscheinen zu lassen. Müller erreicht damit jedoch nur zu nerven und nach spätestens 100 Seiten fragt man sich ernsthaft, ob die Nettolänge des Buches abzüglich seiner vermeintlich bedeutungsschwangeren Redundanzen nicht bereits erreicht wäre. Wer sich dann noch bis zum Ende quält, weiß zumindest dass die forensische Psychiatrie laut Darstellung Müllers nichts anderes macht, als vorurteilsfrei Fallstudien zu betreiben und die daraus gewonnenen Erkenntnisse per Induktion auf aktuell zu bearbeitende Fälle anzuwenden.

Schön, dass alles so einfach ist und dass sich Müller trotz seiner ebenfalls repetitiv gepredigten Wertfreiheit als das A und O seines Berufs zu einem so widersprüchlichen Titel wie "Bestie Mensch" entschieden hat. Vermutlich ist das die Tarnung, derer es diesem Buch bedarf, das ansonsten wohl eher den Titel "heiße Luft" verdient hätte.
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26 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Schade eigentlich, 10. August 2005
Dieses Buch ist eine Tragödie.

Ein hochinteressantes Gebiet, relevante Thematik, ein erfahrener Experte mit viel Detailwissen.
Aber die Sache hat einen bzw. einen Dutzend Haken:

Dr. Müller kann nicht schreiben.
Schwadronieren kann er, sich in kriminellen Satzkonstrukten verlieren und die deutsche Sprache mit Füßen treten.
Seine rethorischen Folterwerkzeuge sind überlange, inhaltsleere Sätze, ungewollt komische Metaphern und nervtötende Repetition von Binsenweisheiten.

Zu allem Überfluß verliert er permanent den roten Faden, da er sich partout nicht festlegen will, ob er einen Krimi, Gesellschaftskritik oder einfach nur über sich selbst schreiben will. Letzteres scheint ihn am meisten zu faszinieren. Zum Verdruß des Lesers, denn es soll doch hier von der 'Bestie Mensch' die Rede sein. Bestie hin, Bestie her, Dr. Müller läßt sich nur ungern aus dem Rampenlicht drängen - die Eitelkeit 'dringt [...] aus allen Poren' (eins der vielen Zitate, die gebetsmühlenhaft wiederholt werden).

Aber was scheren uns die Mängel in der Form, wenn der Inhalt stimmt:
Leider auch Fehlanzeige - der gesamte Informationsgehalt dieses mageren Machwerks paßt auf eine dreiseitige Broschüre (A5).
Das wurmt und erstaunt mich auch am meisten: Man merkt, wie sehr sich Dr. Müller gequält hat, diese 200 Seiten mit Inhalt zu füllen.
Vielleicht liegt das daran, daß er tunlichst vermeiden wollte, potentiellen Bösewichtern Tips zu liefern
- Zitat aus der Online-Ausgabe der Falter Stadtzeitung Wien: "Ich sage immer nur, was ich tue. Nie, wie ich es tue."
Das ist höchst begrüßenswert, aber um ein Buch zu schreiben, muß man immer noch genug Wichtiges und Interessantes zu sagen haben - und das hat er nicht.
Siehe hierzu die unsägliche shaggy dog story vom vermeintlich vergifteten Tee, mit der er mindestens 15 Seiten ausfüllt.

Dementsprechend ist dieses Buch, besonders im Hinblick auf den reißerischen Titel und der professionellen Marketing-Kampagne, eine Mogelpackung sondergleichen.

Das ist auch das Traurige, die anfangs angesprochene Tragödie: Man hat sich so viel versprochen von der Thematik und von der Persönlichkeit Thomas Müller. Umso mehr enttäuscht oder besser getäuscht fühlt man sich hinterher.

Zum Abschluß etwas Versöhnlich-Konstruktives. Dr. Müller hat sich als Kriminalpsychologe einen soliden Ruf erworben, der ihn allerdings bald wieder in Versuchung führen könnte, ein zweites Buch zu verfassen. Ich hoffe sehr, daß er es nicht wieder selbst schreibt. Schuster bleib bei deinen Leisten. Zweitens: Wie er mindestens 4 Mal sagt, muß man 'vergleichen' können. Richtig, aber dafür braucht man mehr als nur ein paar vage Beispiele. Viel mehr detaillierte Fallbeschreibungen sind vonnöten, von denen man dann Verhaltens- und Bedürfnismuster ableiten kann. Drittens: Keinen Roman schreiben. Kurz(weilig) und bündig, und auf der Realität basierend, sollte der Stil im Sachbuch sein.

Letzten Endes will der Leser zumindest in diese 'Erfahrungswelten, die wir nicht betreten können' reinschauen und dann ansatzweise verstehen können, wieso es dort so düster ist. Ich würde mich freuen, wenn das im zweiten Buch gelingen würde.
Abwarten und Tee trinken...

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