Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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85 von 90 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Kurzes Thema, lang gezogen, 30. Juni 2005
Alles fing damit an, dass ich dieses Buch auf dem Tisch in der Wohnung meiner Tante in die Finger gekriegt habe - der Titel hat mich fasziniert, da ich schließlich offen für alles neue bin.Anfangs haben mir auch der Schreibstil - einfach und unterhaltsam - und das Thama ganz gut gefallen, aber nach ungefähr 20-30 Seiten wiederholt sich die Autorin sehr oft und bringt viele Themen ein, die eigentlich nicht dazupassen. Das Bestellen ist ja im Prinzip ganz einfach, man braucht sich nur etwas wünschen und fest daran glauben...(das ist auch alles was sie im Buch beschreibt - es kommen lediglich noch ein paar Tips für positives Denken hinzu). Außerdem wird man ab der Hälfte ungefähr enttäuscht, denn der Rest des ca. 1 cm dicken Buches ist mit klugen Sprüchen bedruckt. Wer jetzt immer noch was von Bärbel Mohr lesen will, dem empfehle ich "Reklamationen ans Universum". In diesem Buch beschreibt die Autorin ihre zu dem Zeitpunkt bereits 5 jährige Erfahrung aus zahlreichen Seminaren und Zuschriften und gibt den Lesern zu Beginn noch einen Überblick über das erste Buch (meiner Meinung nach ist diese Zusammenfassung von 10 Seiten ausreichend um zu verstehen, wie, was und warum man bestellen sollte.)
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66 von 72 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Ein paar Denkanstöße, weiter nichts, 5. Mai 2007
Wenn man in dem A6-großen Büchlein alles weglässt, was nicht direkt mit dem Titelthema zu tun hat und was sich wortwörtlich wiederholt, reduziert sich der Text auf ungefähr drei A4-Seiten - und selbst von diesen darf man sich inhaltlich nicht allzuviel erwarten. Mohr liefert keine ausführliche Beschreibung eines "kosmischen Bestellservices", sondern behauptet einfach, das Universum würde alle Wünsche erfüllen - von Informationen wie "wo habe ich meine Brille hingelegt" über einen Partner mit bestimmten Eigenschaften bis zu einem Schloss. Sie begründet das mit einer weiteren Behauptung, nämlich dass es auch bei ihren Freunden funktioniert hat, und damit, dass es viele unterbewusste bzw. übersinnliche Phänomene auf unserer Welt gibt. Um das zu illustrieren, zitiert sie fleißig andere Quellen (Nahtod-Berichte, Wunderheilungen, Besuch eines Positiv-Denken-Seminars, einen Meditationstext aus den USA, Dominanz unbewusster Gehirneindrücke aus der Gehirnforschung). In einem eigenen Kapitel appelliert sie an den Leser, sich mehr für sich selbst zu engagieren (in der verunglückten Übersetzung der amerikanischen Vorlage: "eine stärkere Verpflichtung sich selbst gegenüber einzugehen"). Mit diesen durchaus seriösen und plausiblen Beispielen soll auch ihrem "Bestellservice" ein seriöser Anstrich verliehen werden.
Wie man das von anderen Wundermethoden kennt (z.B. Scheele: "Photoreading" oder Jordan: "Räume die Kraft schaffen" oder Fischer-Reska: "Die Entsäuerungsrevolution") bleibt die Autorin unverbindlich und vage (wenn es nicht funktionieren sollte, hat man nicht genug "Vertrauen" gehabt oder nicht "losgelassen"), verweist vorwiegend auf andere Autoren und vergisst auch nicht, ihre Seminare zur Vertiefung des Themas anzupreisen. 7 Seiten sind mit Buchempfehlungen gefüllt, 12 Seiten mit "Lebenstipps" wie "Der Mensch hat die Macht, Fehler zu vergeben und unwirksam zu machen" (S. 116).
Bärbel Mohr hat sich sicherlich vom Universum gewünscht, mit wenig Aufwand (Buch, Seminare) viel Geld zu verdienen. Wer das Büchlein kauft, erfüllt ihr diesen Wunsch. Ein paar Denkanstöße über die Sinnhaftigkeit der eigenen Wünsche erhält der Käufer allemal. Damit kann man wunderbar die Wartezeit am Flughafen, im Stau oder beim Arzt überbrücken. Mehr nicht.
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60 von 66 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
amüsant, 17. Juni 2004
Eins vorweg: das Buch enthält zwar keinen einzigen eigenen Gedanken, ist aber angenehm zu lesen. Bärbel (der Leser wird sympathischer Weise geduzt) hat einen lockeren bis selbstironischen Stil, der das Lesen der ca. 120 kleinformatigen Seiten (in großer Schrift) eigentlich vergnüglich macht. Auch der Grundgedanke (Mache eine Bestellung, gehe mit positiver Einstellung durchs Leben und warte, was passiert) ist zwar nicht neu, aber recht sympathisch. Auch die (sebstironische?) Rückversicherung der Autorin (wenn's nicht klappt, dann sage Dir, dass Du die Wunscherfüllung bei Deiner positiven Lebenshaltung gar nicht brauchst) hebt sich wohltuend von den meist verbissenen Positive-Thinking-Predigern ab. Erhebliche Punktabzüge allerdings gibt es für die extrem naive Rezeption von Esoterikern und Gurus, denen ganze Kapitel des Buches gewidmet werden - das geht soweit, dass nicht richtig zitiert wird oder Texte, die selbst in der billigsten Regenbogenpresse als Anzeige gekennzeichnet wären, als Buchinhalt präsentiert werden. Dazu kommen vulgärstpsychologische Ausführungen, dass einem schwarz vor Augen werden könnte, wenn man beim Lesen versehentlich seinen Verstand eingeschaltet lässt.
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