"1974: Hört mal, was sich mit Musik alles anstellen lässt! Virtuos und vibrierend zugleich, klingt zudem in Momenten, als hätten Yes gerade erst den Jazz-Rock erfunden..."
"1980: Chris Squire rules: Dieses Album wächst seit 30 Jahren, Rock-Rock mit viel Energie und kniffligen Arrangements. Trevor Horn ist ein kongenialer Ersatz für Jon Anderson"
"1971: Das erste Meisterwerk von Yes - Wagemutiges Musizieren kann so viel Spaß machen, lehren uns Yes seitdem, Rock, Folk, ein Hauch von Jazz, atemberaubende Dramaturgie"
"1987: Yes sind mit Trevor Rabin genau so aufregend wie mit Steve Howe. Big Generator klingt immer noch wie eine mögliche Zukunft der Rock-Musik, innovativ, spannend arrangiert, viel Klasse im Detail"
"1972: Natürlich das Referenz-Yes-Album, das Standard-Werk des Progressive-Rock in puncto Spielfreude, Virtuosität, Dramaturgie, jedoch - meine ersten fünf halte ich für noch! britzeliger"
"1994: Progressiv im wahrsten Sinne, wieder mit Trevor Rabin:abgesehen vom epischen, futuristischen Endless Dream sind die Kompositionen kompakter, aber ebenso reich an Musik wie die Klassiker der 70er"
"1971: Ist mit Platz 8 sicher unterbewertet, aber bis Platz 9 sind's nur 1A-Alben, dies hier ist randvoll mit Klassikern wie Heart Of The Sunrise, Stilübungen im Balancieren zwischen Natur und Technik"
"1977: Zwischen dem frühen Sturm und Drang und dem zweiten Frühling mit Drama und Rabin-Yes, ein bisschen fehlen die Ecken und Kanten, Höhepunkt: Parallels, crossover zwischen Barock und Rock"
"1999: Erfrischendes Spätwerk, das sowohl mit progigen Stücken glänzt als auch mit raffinierten Pop-Perlen, vergessen wir nicht, dass Yes als sophisticated Pop-Band begann"
"2001: Das bislang letzte Album: sehr couragiert für derart "alte Säcke": diesmal mit Orchester, und selten wurden Rock-Band und Streicher so schön alchemistisch miteinander verwoben"
"1997: Aufgemerkt: OYE ist besser als sein Ruf, zugegeben vergleichsweise einfach, enthält aber mindestens ein halbes Dutzend mitreißend arrangierter Songs, unter der Oberfläche ist eine Menge los"
"1978: Gar nicht schlecht, Yes suchen im Punk-Zeitalter nach neuer Identität, doch Rick Wakeman ist nicht mehr der alte, schadet mit seinem plötzlich sehr oberflächlichen Spiel so manchem Stück."
"1991: Mischung aus Anderson-Bruford-Wakeman-&-Howe-Songs und Rabin-Sherwood-Yes-Stücken, letztere allesamt gut, erstere zum Teil uninspiriert, zum Teil recht unterhaltend, hey, es ist Yes..."
"1989: Geht auch als Yes-Album durch, ist aber das schwächste, Chris Squire fehlt als ordnende Hand! Bis auf Brother Of Mine und das reizende Quartet oberflächlich, schwach arrangiert"
"2011: Die Neue park ich mal am Ende, noch ohne Rangfolge: Prog? Rock? Pop? Egal... ausgeklügelt ist's allemale. In die Top-Nine wird sie's nicht schaffen, aber mit jedem Hören wirkt sie reizvoller"
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