Als Fan des klassischen Metals nutzte ich diese CD, um einen Einblick in die düstere Welt von Mercyful Fate zu bekommen. Nach den ersten paar Durchläufen muss ich sagen, dass es fast eine Schande ist, dass ich erst jetzt diese großartige Band entdeckt habe. Von Sound und Härte vergleichbar mit Judas Priest (ihren härteren Sachen) schmeissen sie einen Ohrwurm nach dem anderen aus den Boxen, melodisch, progressiv, aggressiv und schnell. Der King kreischt und schreit, röhrt und brüllt, als ob er der Teufel selbst wäre.
Womit wir beim Satanismus wären, der zweifellos diese Scheibe von der ersten bis zur letzten Note durchtränkt (auch an den Songtiteln zweifellos erkennbar) - dazu mag man stehen wie man will, wem um seine Seele am Tag des jüngsten Gerichtes bangt, der sollte hiervon die Finger lassen. Die Texte sind mitunter äußerst geschmacklos ('nuns have no fun').
Entscheidend für meine 5 Punkte ist die Musik, die auf alle Fälle Lust auf mehr macht. Anspieltipps: Come to the Sabbath, Desecration of Souls, Nuns have no Fun (ironischerweise oben kritisiert, was ich seit Tagen als Ohrwurm mit mir herumschleppe)...
Metal deluxe !