10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Yeah, Yeah, Yeah, 24. Mai 2008
The best damn thing ist Avrils drittes Album und das schwächste bisher, gleichzeitig auch das fröhlichste. War der Vorgänger Under my skin besser, weil er die nachdenklicheren Texte und die düsteren Melodien hatte? Bei manchen Kritikern scheint es ja mitunter so zu sein, dass sie die Gleichung Schwermütig = Kunst und Fröhlich = Kommerzmist verwenden, um CD's zu bewerten. Aber das ist es hier einfach nicht. Die Songs auf Avrils aktuellen Album wirken überhastet und unmotiviert hingerotzt. Es fehlt nicht nur an Tiefgang, sondern auch an Abwechslungsreichtum und eigentlich singt sie in fast jedem Lied immer nur: Yeah, Yeah, Yeah. Das ist natürlich nicht wahr. Manchmal singt sie schon was anderes, zum Beispiel: Hey, Hey, Hey.
In einem Making-of auf MTV erzählte sie, dass sie glücklich verheiratet ist und keine Lust mehr auf Problemthemen hatte. Das sei ihr gegönnt! Aber sie verriet auch, dass sie drei Stücke betrunken eingesungen hat. Das hört man! Es hat die Qualität ihres Gesangs nicht verbessert.
Die Single When you're gone passt nicht recht auf das Album, sie klingt wie die typische Radio kompatible Ideal Standard Ballade.
Hot ist einer der Songs, die am meisten Spass machen und zusammen mit der ersten Single Girlfriend zu Avrils Klassikern werden dürften.
Anspieltipps: Hot, Girlfriend, I can do better
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja
Nein
8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Nicht "The BEST Damn Thing", aber auch nicht "The WORST Damn Thing", 8. Oktober 2007
Im Folgenden werde ich jeden Song dieser Fassung von Avril Lavignes Album "The Best Damn Thing" bewerten und eine kurze Empfehlung als Abschluss geben. Alternativ zu dem Album gibt es noch eine Version mit einer DVD als Bonus, die die Entstehung des Albums dokumentiert. Allerdings ist auf der Audio CD dazu die deutsche Version von "Girlfriend" nicht zu finden, da die Fassung mit der DVD wohl für den internationalen Markt bestimmt ist und nicht nur für Deutschland.
1. Girlfriend (Radio Edit): Die erste Single-Auskopplung ist ziemlich gewöhnungsbedürftig. Ich dachte, als ich den Song das erste Mal hörte, dass das einer ihrer schlechtesten Stücke ist. Irgendwann wurde ich jedoch für diesen Song empfängnisbereit und nun finde ich ihn prima! Einige finden ihn mit der Zeit nervend, für mich wird "Girlfriend" bei jedem Hören besser und besser! Zusatzinfo: Bei dieser Version handelt es sich um die Radio Edit, die vom Text her "Clean Lyrics" vorweist. Bewertung: 5/5*
2. I Can Do Better (Clean Version): Ein Song, der gute Laune macht. Man merkt Avril richtig an, wie sehr ihr das Aufnehmen des Titels Spaß gemacht hat. Von allen Stücken auf "The Best Damn Thing" das wohl rockigste. Zusatzinfo: Es handelt sich bei dem Stück um eine "Clean Version". Wenn man einen Blick ins Booklet wirft und den Songtext zu "I Can Do Better" liest, dem fallen Lücken auf, die eigentlich "shit" zensieren. Bewertung: 4/5*
3. Runaway: Einer der besten Titel auf "The Best Damn Thing"! Die Strophen sind recht ruhig und beihnahe unspektakulär, aber der Refrain ist sehr mitreißerisch und rockig angelegt, sodass der Song schnell zum Ohrwurm wird. Bewertung: 5/5*
4. The Best Damn Thing: Die Melodie am Anfang des Songs klingt wie die von "Girlfriend". Die beiden Strophen sind in Ordnung, aber im Refrain herrscht eine gewisse Disharmonie: Er ist ziemlich überladen und der Text passt überhaupt nicht auf die Musik. Die Strophen sorgen noch dafür, dass das Titelstück kein kompletter Rohrkrepierer geworden ist. Schade eigentlich, denn der Song hat ziemlich viel Potenzial, aber der Refrain ist einfach nur Krach. Bewertung: 2/5*
5. When You're Gone: In der zweiten Single-Auskopplung wird Avril wieder ein wenig melancholischer. Es wird spekuliert, dass der Song genauso wie der Titel "Slipped Away" von ihrem Vorgängeralbum "Under My Skin" von Avrils verstorbenem Großvater handelt, dem sie mit "When You're Gone" abermals gedenkt. Obwohl "Slipped Away" für mich unerreichbar bleibt, ist die neuste Single-Auskopplung auch sehr gelungen. Mir gefällt sowieso die ruhige Avril viel besser als die rockige. Bewertung: 4/5*
6. Everything Back But You: Avrils Zitat zu dem Song: "In diesem Lied geht es um eine erfundene Geschichte über einen Kerl der auf einer Postkarte statt 'I wish you were here' (Ich wünschte du wärst hier) 'I wish you were her' (Ich wünschte du wärst sie) schreibt. So ungefähr." Der Song ist von der Melodie her nicht so mitreißend, aber der Text regt zum Schmunzeln an. Bewertung: 3/5*
7. Hot: Wie bei "Runaway" gibt es auch hier einen wunderbaren Refrain, der zum Mitrocken einlädt. Bewertung: 5/5*
8. Innocence: Mein persönlicher Lieblingstrack von "The Best Damn Thing"! Der Titel reiht sich zusammen mit "Slipped Away" und "Anything But Ordinary" (aus dem Album "Let Go") in meine Top-List ein. Der Song gefiel mir schon von Anfang an am Besten, da er melodisch und textlich sehr emotional ist, jedoch das auf - man staune - positive Weise. Bewertung: 5/5*
9. I Don't Have To Try: Mein "Skip It"-Track! Avrils Sprechgesang am Anfang des Songs ist einfach nur peinlich und der Song an sich ist eher unspektakulär und ein wenig uninspiriert. Bewertung: 2/5*
10. One of Those Girls / 11. Contagious: Knackige, kurzweilige Rockstücke, die kurz vor Ende des Albums gut platziert sind. Bewertung: 4/5*
12. Keep Holding On: Diese Ballade ist der Soundtrack zum Film "Eragon". Gefällt mir persönlich sehr gut. Bewertung: 5/5*
13. Girlfriend (German Version): Wohl als kleiner Bonus für die Fans gedacht, der abermals zum Schmunzeln anregt. Den Refrain von "Girlfriend" hat Avril in vielen verschiedenen Sprachen aufgenommen, darunter Französisch, Italienisch, Japanisch und Mandarin. Die-Hard-Fans sollten deshalb einmal im iTunes-Store vorbeischauen, da sind nämlich sämtliche Titel von "Girlfriend" verfügbar. Zusatzinfo: Bei dieser Version handelt es sich um eine explizite Fassung, die vom Text her "Dirty Lyrics" vorweist.
Bewertung: 5/5*
Zusammenfassung:
0 Songs mit 1 Stern
2 Songs mit 2 Sternen
1 Song mit 3 Sternen
4 Songs mit 4 Sternen
6 Songs mit 5 Sternen
Kritik: Avril Lavigne hat einmal behauptet, dass man "The Best Damn Thing" nicht so Ernst nehmen sollte, was ich nicht negativ verstehe: Das vorliegende Album ist eben ein reines Spaß-Album, das gute Laune verbreitet und nur bedingt zum Nachdenken über die Texte anregt. Es ist doch recht schön, dass Avril auch fröhlich sein kein. Im Vergleich mit dem eher melancholischen, jedoch großartigen Vorgängeralbum "Under My Skin" kann "The Best Damn Thing" nicht mithalten, aber es ist auch nur gering schlechter als die Debüt-CD "Let Go". Im Großen und Ganzen ist "The Best Damn Thing" nicht wirklich "The BEST Damn Thing", aber auch mitnichten "The WORST Damn Thing". Ich freue mich schon auf's nächste Album.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja
Nein
7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Wieso versteckt sich die gute Avril?, 23. März 2008
Ob der Titel Programm ist ... na wer weiß. Neu erfunden hat sich Madame Lavigne hier jedenfalls. An Stelle vieler ernsthafter Gedanken des Vorgängers Under My Skin soll, glaubt man der gesamten Aufmachung des Albums und der Vorabsingle Girlfriend, nun die punkige Spaßgesellschaft treten. Das setzt sich auch eine Weile fort, Hilfen sind dabei unter anderem I Can Do Better, Runaway, I Don't Have To Try und der Titeltrack. Erst nach mehreren, intensiven Durchläufen fallen dem Hörer die Perlen dieser Platte auf, die auf paradoxe Weise an die jüngere aber reifere Avril Lavigne erinnern. When You're Gone ist ein solches Juwel: durchdacht, gesanglich überzeugend, durch Tiefe glänzend. Innocence besticht mit ähnlichen Eigenschaften, ebenso Keep Holding On.
Schade, dass die neue Avril Lavigne nur mit den leisen Tönen wirklich überzeugen kann, in den eingängigen Melodien eher Mittelmaß erreicht (Hot, Contagious) und den Rest weniger der musikalischen Qualität als dem Image unterordnet. Bleibt die Hoffnung auf die Rückbesinnung auf die guten alten Zeiten.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja
Nein