Weltbekannt wurde Al Stewart in den 70er-Jahren durch Songs wie "Year Of The Cat", "On The Border" und "Time Passages", die wahrscheinlich jeder von uns schon des öfteren gehört hat, da diese Meisterstücke bis heute regelmäßig von den verschiedensten Radiostationen gespielt werden. Wer hierbei auf den Geschmack gekommen ist, dem ist ohne jegliche Einschränkung das Album "Chronicles" zu empfehlen, welches eine hervorragende Zusammenstellung von insgesamt 14 großartigen Stücken ist, die allesamt von der Qualität und dem Hörspaß her gesehen den genannten Hits nicht nachstehen. Die Aufnahmen stammen aus den Jahren 1969 bis 1981 und bieten dem Hörer einer guten Querschnitt durch das Werk des englischen Folk-Künstlers. Die meisten Songs stammen von den bekanntesten Platten "Year Of The Cat" (1976) und "Time Passages" (1978). Besonders empfehlens- und hörenswert sind aus meiner Sicht die Live-Titel: "Soho (Needless To Say)" (stammt aus der Zeit, in der Al als noch eher unbekannter junger Künstler in Londoner Clubs aufgetreten ist und mit Art Garfunkel und Paul Simon zusammen gewohnt hat), "Roads To Moscow" (ein grandioser Titel mit wunderbarer Melodie) und "Nostradamus/World Goes To Riyadh". Die Live-Stücke gibt es übrigens ansonsten nur noch auf der in Deutschland schwer aufzutreibenden Platte "Live/Indian Summer" (1981) zu hören, so daß "Chronicles" auch im CD-Regal eines eingefleischten Al Stewart-Fans nicht fehlen darf. Für diejenigen, die sich bisher noch nicht so intensiv mit der Musik von Al Stewart beschäftigt haben, ist die CD ein hervorragender Einstieg und es gilt (sofern eine Neigung zu Gitarren- und Folkmusik besteht): diese Platte macht süchtig nach mehr!