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Trotz ihrer konventionellen Story über einen zwanghaften Geizkragen (Jack Nicholson), der auf Drängen seines schwulen Nachbarn (Greg Kinnear) an seiner Persönlichkeit arbeitet, und eine Kellnerin (Helen Hunt), die ihn zu vorbildlichem Benehmen inspiriert, ist dies eine der heißesten Hollywood-Komödien der 90er Jahre. Nicholson hätte seine Rolle noch im Schlaf spielen können (der Oscar, der ihm dafür verliehen wurde, hätte eher an Robert Duvall für
Apostel! gehen sollen).
Es ist allerdings genau seine schelmische Persönlichkeit, durch die es gelingt, dieser scheinbar herzlosen Figur, die ausgerechnet ein erfolgreicher Autor von Liebesromanen ist, ein Herz zu geben. Als alleinerziehende Mutter mit einem chronisch asthmakranken jungen Sohn, verleiht Hunt dem Film Gewissen und Integrität (zusammen mit einer guten Portion trockenen Humors) -- auch sie gewann einen Oscar für ihre hervorragende Darstellung. Greg Kinnear musste mit einer Nominierung vorliebnehmen (während Co-Autor und Regisseur James L. Brooks 1997 unerklärlicherweise bei der Verteilung der Oscars gleich völlig übergangen wurde); im einstimmigen Lob der Kritiker wurde seine Leistung jedoch gewürdigt.
Es ist fraglich, ob eine Romanze zwischen Hunt und dem weit älteren Nicholson völlig realistisch erscheint, dieser Film ist jedoch intelligent genug -- und auf reizende Weise komisch genug -- um es zumindest möglich erscheinen zu lassen. --Jeff Shannon
Video Jakob Kurzinhalt
Der New Yorker Schriftsteller Melvin Udall ist ein Kotzbrocken, wie er im Buche steht. Vor allem Melvins Nachbar Simon hat unter den steten Verbalattacken zu leiden. Nur bei seinen Frühstücksbesuchen in dem stets selben Cafe wird das Rauhbein zum Schmusekätzchen, denn Melvin hegt eine geheime Bewunderung für die Kellnerin Carol. Sie ist die einzige, die den Nerv hat, Melvins Tiraden Paroli zu bieten. Durch eine Verkettung von Umständen überschneiden sich die Schicksale dieser drei ungleichen New Yorker, und bei einer unfreiwilligen gemeinsamen Autotour kommen sie sich näher. Ist Melvin etwa doch noch zu retten?
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Zwar verdient Melvin Udall seinen komfortablen Lebensunterhalt mit dem Verfassen von Liebesromanen, doch privat ist der misantrophische Zwangsneurotiker ein hundertprozentiges Ekelpaket. Das muß vor allem sein unschuldiger Nachbar erfahren, der als Homosexueller und Hundebesitzer gleich doppelt den Ärger des Gestörten weckt. Einzig der resoluten Kellnerin seines Stammlokals bringt Melvin einen Hauch von Respekt entgegen, und ihr gelingt es schließlich auch, ihn mit wahrer Liebe für die Zivilisation zu gewinnen.
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Selten präsentiert sich die Besetzung einer Hollywood-Sommerkomödie so durchgehend hochklassig wie in diesem Falle, und dennoch gelingt es einem entfesselten Jack Nicholson, jedermann, -frau und -hund an die Wand zu spielen. Für ihn und Partnerin Helen Hunt ("Twister") gab's zum Dank den Oscar, für den Kunden gibt's ein turbulentes Feuerwerk politisch höchst unkorrekter Gags mit einem romantischen Kern, der selbst felsgestählte Actionfans anrühren dürfte.
Blickpunkt: Film
Comedy um die Romanze eines neurotischen Misanthropen mit gemein-komischen One-Linern. Showcase für Jack Nicholson.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Comedy um die Romanze eines neurotischen Misanthropen mit gemein-komischen One-Linern. Showcase für Jack Nicholson.
Kurzbeschreibung
Der New Yorker Schriftsteller Melvin Udall ist ein Kotzbrocken, wie er im Buche steht. Vor allem Melvins Nachbar Simon hat unter den steten Verbalattacken zu leiden. Nur bei seinen Frühstücksbesuchen in dem stets selben Cafe wird das Raubein zum Schmusekätzchen, denn Melvin hegt eine geheime Bewunderung für die Kellnerin Carol. Sie ist die einzige, die den Nerv hat, Melvins Tiraden Paroli zu bieten. Durch eine Verkettung von Umständen überschneiden sich die Schicksale dieser drei ungleichen New Yorker, und bei einer unfreiwilligen gemeinsamen Autotour kommen sie sich näher. Ist Melvin etwa doch noch zu retten?
Produktbeschreibungen
Er wäscht seine Hände jedesmal mit einem frischem Stück Seife, niemals tritt er auf Pflasterfugen, sein Tagesablauf ist penibel eingestellt: Der New Yorker Schriftsteller Melvin ist ein exzentrischer Zeitgenosse. Seine Nachbarn fürchten ihn als griesgrämigen Kotzbrocken und Hundehasser. Jeden Tag geht er in dasselbe Cafe, beleidigt Gäste und Bedienungen. Einzig die resolute Kellnerin Carol kann dem neurotischen Ekelpaket Paroli bieten. Und Melvin zeigt Interesse! Bei einer chaotisch-komischen Autotour mit ihr und seinem schwulen Nachbarn kommt man sich näher. Wird aus Melvin doch noch ein