Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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39 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Der Titel sagt ja schon alles, 1. September 2003
Diese schwarze Komödie um einen verbitterten, neurotischen Autor, seinen schwulen Nachbarn, dessen Hund und eine mittellose Kellnerin trifft voll ins Schwarze. Eine bessere Besetzung hätte man für diesen Film nicht finden können. Zwar liefern alle eine wunderbare Performance ab, Jack Nicholson jedoch spielt alle an die Wand. Neben perfekten Schauspielern hat der Film einen wunderbaren Humor, glänzt jedoch auch durch Gesellschaftskritik, die zum richtigen Zeitpunkt satirisch den Zuschauer zum Überlegen anregt.
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37 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Liebe und Misstrauen ... vom exzentrischen zum größten Kompliment, 1. Mai 2008
2 Oscars für schlicht: Jack Nicholson und Helen Hunt in einer ihrer besten Rollen!
"Ich wollte nur sehen, wie du reagierst" ... der erste Schritt auf dem Wege der Gesundung
In dieser schleichenden Metamorphose der 3 Hauptakteure, einer "ekelhaft" schönen Komödie mit ungeheuren Charme und unzähligen, pointierten und von Witz und Gemeinheiten strotzenden Dialogen, zaubert Jack Nicholson, gegen alle Arten psychopatischer Hindernisse, brillant und grandios eine zarte, hintergründige und liebenswerte Menschlichkeit in das krankhaft egozentrisches Ekelpaket Melvin Udall.
Als verdammt sympathische Kellnerin verschmilzt Helen Hunt rührend innig mit der Rolle einer, ebenfalls in gewisser Art psychopathischen Mutter, Carol Connelly, deren Zuneigung und Leben allein ihrem Sohn gilt.
Bleibt noch, als der Gesellschaftsexzentriker Simon Bishop, Greg Kinnear, der köstlich und gekonnt den dritten Part in dieser Läuterung und liebeswerten Generalamnesie übernimmt, in einem urkomischen, zwischen Drama und Komödie angesiedelten Film über Toleranz und Menschlichkeit und mit einem genial angepassten Soundtrack, mit u.a. Art Garfunkel.
"Du hast einen besseren Menschen aus mir gemacht."
...ein scharfkantiger, funkelnder Diamant mit einem, für (uns) alle wohlverdienten Happyend, sicher der Kinohit des Jahres 1997, wäre da die Titanic nicht ein "2tes Mal" untergegangen;
...so blieben immer noch die 2 Oscars. 5 Oscar Nominierungen und 3 Golden Globes
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28 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Leise, bittersüße, tief emotionale Komödie der Extraklasse!!, 17. August 2002
Melvin (Jack Nicholson), ein erfolgreicher Autor von Liebesromanen, leidet an einer Zwangsneurose, hat keine Freunde und kann sein Leben nur in einem perfekt organisiertem Umfeld bewältigen. Meist griesgrämig hat er an allem und jedem etwas auszusetzen, und das auf eine besonders gemeine und zynische Art. Ganz besonders trifft es seinen Nachbarn, dem homosexuellen Simon (Greg Kinnear) und dessen Hund Adell. Er geht jeden Morgen in demselben Restaurant frühstücken und lässt sich dort immer von derselben Kellnerin, Caroll (Helen Hunt) bedienen, für die er heimlich mehr als Sympathien hegt. Unter dieser Hülle verbirgt sich aber ein liebenswerter, hilfsbereiter Mensch. Doch um diesen Tiefencharakter an die Oberfläche zu befördern bedarf es der Überwindung viele Hindernisse und Komplikationen, die den Film abwechslungsreich, humorvoll, fesselnd und überraschend machen. Wird es Melvin gelingen seine Caroll zu bekommen? Er beschließt jedenfalls, für sie ein besserer Mensch zu werden und sogar die verhassten Pillen des Psychiaters zu schlucken...Produzent, Drehbuchautor und Regisseur James L. Brooks ist es dabei gelungen, das Publikumsband zu den Hauptdarstellern fest zu knüpfen, so dass sie uns mit all ihren Fehlern, Problemen und Sorgen ans Herz wachsen. Tatsächlich sitzt man immer wieder vor diesem Meisterwerk, welches sich aus der Flut von Schnell- und Effektproduktionen so heraushebt, und ist tief emotional berührt. Dies ist natürlich auch den hervorragenden Darstellern zu verdanken, die beide völlig zu Recht je einen Golden Globe und Oscar für die beste Schauspielerleistung erhielten. Jack Nicholson steigert sich in die Darstellung seiner Neurosen mit einer solchen Leidenschaft und Intensität, dass man ihm diese ohne zu zögern abnimmt. Sein Spiel wirft einen regelrecht um und es knüpft an die Leistungen von „Chinatown" und „Kuckucksnest" an. Und auch die umwerfend spielende Helen Hunt zeichnet die Rolle der vereinsamten liebevollen Mutter beeindruckend gefühlsvoll und liefert ein perfektes Zusammenspiel mit Jack Nicholson. Greg Kinnear und Cuba Gooding Jr. runden das abgestimmte Ensemble ab. Der deutsche Titel ist übrigens aus Marketinggründen durchaus verständlich gewählt, aber etwas irreführend, wie ich finde; besser wäre „So gut es eben geht" gewesen, was Melvins Zwangserkrankung besser entsprochen hätte. Da man diesen Film immer wieder gerne sieht, lohnt sich in jedem Falle der Kauf dieser DVD, die aber nur wenige Extras zu bieten hat (zusätzliche Filminformationen, nicht mal ein Making of). Dafür sind Bild und Ton absolut auf der Höhe der Zeit.
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