Der Autor (1781-1832) war Philosoph und hinterließ als solcher ein breites Werk zu Wissenschaft, Kunst und Sozialformationen. Nach Abbruch seiner Universitätslaufbahn in Jena zog er im Jahr 1805 nach Dresden. Seine Mitgliedschaft bei den Dresdner Freimaurern (Zu den drei Schwertern) endete nach 5 Jahren aufgrund seiner ablehnenden Haltung gegenüber deren Geheimhaltungsregeln. Der Meister und in das Logenamt des Redners gewählte wurde 1882 rehabilitiert und in das Goldene Buch der Loge eingetragen.
Um seinen Lebensunterhalt bestreiten zu können, gab Krause Privatunterricht und hatte ab 1809 eine Lehrerstelle für Kartenzeichnen/Erdkunde/Deutsch an der Ingenieur-Akademie.
1813 verließ Krause die Stadt und zog nach Berlin, um an der dort neu zu gründenden Berliner Universität zu lehren. Dies wurde ihm trotz Fichtes Unterstützung verweigert. Er war Mitbegründer der bis etwa 1880 bestehenden Berlinischen Gesellschaft für deutsche Sprache, die sich zunächst dem Sprachpurismus verschrieb. Ohne Lehramt an der Universität kehrte er 1815 nach Dresden zurück und brach 1817 zu einer Reise durch Deutschland, nach Italien und Frankreich auf und studierte Kunst. 1823 verließ er Dresden und habilitierte sich im März 1824 als Privatdozent in Göttingen, wo er von 1823 bis 1830 Vorlesungen hielt und den Begriff des Panentheismus prägte.
Walthersche Hofbuchhandlung, 2. überarb. Aufl. 1807
(Reprint: Kleist-Archiv Sembner, 2010)
2 Bde in 1 Bd. (362 u. 306 S.), broschiert, 18 x 10,8 cm
Nachdruck des Stadtplanes von 1806 mit 381 gekennzeichneten Gebäuden und Gassen (48 x 41,5 cm)