Wir, die Klasse 6d des Gymnasiums Icking, lasen im Deutschunterricht diesen spannenden Kriminalroman von Andreas Steinhöfel. Fast alle waren am Ende begeistert. Der Roman spielt in Berlin und handelt davon, wie drei Jugendliche in unserem Alter zufällig eine Entführung mitbekommen. Da sie keine Beweise für das Verbrechen haben, glaubt ihnen die Polizei die Geschichte nicht. So spüren sie allein den Entführern nach. Dabei aber geraten sie mitten in die abenteuerlichsten Situationen. Mit viel Glück und detektivischem Geschick meistern sie die gefährlichsten Augenblicke. Das Buch ist nicht nur spannend,sondern auch sehr interessant: Wir lernten Berlin und besonders die Museumsinsel kennen. Im Unterricht sprachen wir über die Probleme, die Jugendliche heute haben, über die Beziehungen zu den Eltern und das Thema Diebstahl. Gut gefiel uns auch, wie die Gefühle der drei Möchtegern-Detektive zueinander beschrieben werden, wie sie Freundschaft, Eifersucht und Liebe erfahren.So brachte uns die Geschichte zum Nachdenken über uns selbst. An einigen Stellen ist die Handlung jedoch nicht ganz glaubhaft, etwa wie sich Guddie auf der Plattform des Französischen Domes rettet oder Olaf den Sturz in den Kolk überlebt. Das gefiel uns nicht so sehr. Wir lernten bei dieser Klassenlektüre auch, worauf es ankommt, wenn man eine Geschichte gut erzählen will. Der Autor versteht viel davon. Wir, die Klasse 6d des Gymnasiums Icking, halten dieses Buch für sehr geeignet als Klassenlektüre.
Nathalie Last Icking