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Beruf: Räuber, oder: Das Blutgericht zu Heidelberg: Vom schrecklichen Mannefriedrich und den Untaten der Hölzerlipsbande, Eine historische Reportage
 
 
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Beruf: Räuber, oder: Das Blutgericht zu Heidelberg: Vom schrecklichen Mannefriedrich und den Untaten der Hölzerlipsbande, Eine historische Reportage [Gebundene Ausgabe]

Michail Krausnick
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 156 Seiten
  • Verlag: Books on Demand; Auflage: 3 (29. August 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3837005062
  • ISBN-13: 978-3837005066
  • Größe und/oder Gewicht: 22,2 x 14 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.075.091 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Michail Krausnick
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

"Das Buch ist so spannend zu lesen wie ein Krimi. Nur: Es ist kein Krimi.
Den Mannefriedrich und die Hölzerlipsbande hat es wirklich gegeben im Odenwald.
Sie haben im Mai 1811 bei einem Postkutschenüberfall einen Kaufmann getötet,sind später gefasst und in Heidelberg mit dem Schwert hingerichtet worden.

Michail Krausnick hat nach alten Akten und Gerichtsprotokollen eine historische Reportage geschrieben, in deren Mittelpunkt ein Räuberdichter zur Schillerzeit steht: Philipp Friedrich Schütz, genannt Mannefriedrich, ein Liedermacher, Märchenerzähler und Musikant.
Seine in der Heidelberger Haft in die Kerkerwand geschriebenen Lieder erzählen
vom Leben der Vaganten und der Not der Arbeits- und Obdachlosen.
"Die Armut, die war freilich schuld,
Weil man sie nicht mehr hat geduld't.
Die großen Herrn sind schuld daran,
Dass mancher tut,
was er sonst nicht getan!"

"Beruf: Räuber", mittlerweile ein Klassiker der realistisch erzählten Räuberliteratur, erzielte in mehreren Ausgaben bei Rowohlt und Beltz&Gelberg als TB eine Auflage von rund
70 000 Exemplaren. Der historische Räuber-Krimi fand auch als Theaterstück, Hörspiel, Fernsehfilm, sowie als Musical und in mehreren Schultheaterinszenierungen ein breites Publikum.
Jetzt liegt "Beruf: Räuber" erstmals in der Reihe Rhein-Neckar-Brücke auch in einer gebundenen Hardcover-Ausgabe vor.

Über den Autor

Michail Krausnick, geb. 1943 in Berlin, lebt als freier Autor in Heidelberg. Neben Drehbüchern, Theaterstücken und Kabarett-Texten liegt sein Schwerpunkt bei historischen Sachbüchern und Biografien, Geschichten und Gedichten für Kinder.

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Format:Gebundene Ausgabe
Der schwarze Peter, dem wir das gleichnamige Kartenspiel verdanken, und der Liedermacher Mannefriedrich waren zu ihrer Zeit bekannte Räuber. 1811 töteten sie bei einem Postkutschenüberfall nahe Hemsbach im Odenwald einen Schweizer Kaufmann, 1812 wurden sie mit anderen, darunter ihrem Hauptmann Hölzerlips, in Heidelberg mit dem Schwert hingerichtet. Der vielfach ausgezeichnete Autor Michail Krausnick (u. a. Deutscher Jugendliteraturpreis, Louise Zimmermann-Preis, Wildweibchenpreis) hat die Geschichte aus alten Berichten und Gerichtsprotokollen zusammengestellt und sehr spannend erzählt. Dabei wird auch die schwierige Situation eines großen Teils der Bevölkerung in der Napoleonischen Zeit Anfang des 19. Jahrhunderts deutlich. »Gauner« und »herumschweifendes Gesindel« galten als rechtlos, für ihre Ergreifung waren Kopfprämien ausgesetzt  und das betraf bis zu einem Drittel der Bevölkerung! Der Heidelberger Stadtdirektor Dr. Pfister nutzte den Hemsbacher Raub für eine Kampagne gegen das Fahrende Volk, der Prozess und die Hinrichtung wurden publizistisch weidlich ausgeschlachtet. Krausnick schildert die Hintergründe und auch die Beziehungen der Betroffenen ausführlich; die schwierigen Verhältnisse werden verständlich und durchaus ergreifend dargestellt, ohne dass der Autor auf die Tränendrüse drückt. Die Beschreibung des Raubes, seiner Aufklärung und der Ergreifung der Täter sind spannend wie ein Krimi.
Das Buch von Krausnick, erstmals 1978 bei Rowohlt und 2000 noch einmal bei Beltz und Gelberg als Taschenbuch erschienen, ist ein Bestseller und viele tausend Mal verkauft, gerne wird es auch in Schulen eingesetzt, und der Autor konnte auf der Basis der Geschichte u. a. ein Theaterstück und mehr als einen Fernsehfilm machen. Daher ist es erfreulich, dass das Buch nun wieder erhältlich ist: in der »Reihe Rhein-Neckar-Brücke« der Regionalgruppe Rhein-Neckar des VS (Verband deutscher Schriftsteller), schön gestaltet und erstmals gebunden. Der Autor nutzte die Gelegenheit, das schon vorher mit einem umfangreichen Anhang versehene Werk, in dem es u. a. ein Gaunerlexikon und ein Rotwelsch-Glossar gibt, um weitere Bilder, Stiche und vor allem die Lieder des Mannefriedrich zu ergänzen. Allen, die sich für das Leben der Menschen Anfang des 19. Jahrhunderts in Deutschland interessieren, für Sozialgeschichte. die Situation des Fahrenden Volkes und der armen Leute oder einfach auch nur für gute Räuberpistolen, kann ich dieses Buch empfehlen!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Nicole Franke VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Dieses Buch ist ein spannend geschilderter Dokumentarbericht über einen Kutschenüberfall mit Todesfolge im Jahre 1811, die Verfolgung der Mörder und deren letztendliche Hinrichtung in Heidelberg im darauffolgenden Jahr.
Zur Schilderung der Ereignisse greift der Autor fast ausschließlich auf Berichte des heidelberger Stadtdirektors und des evangelischen Stadtpfarrers zurück. Während der Stadtdirektor als Strafverfolger über die Mörderjagd und die Verhöre berichtet, wird der Pfarrer als Seelsorger tätig und schildert die psychischen Befindlichkeiten und charakterlichen Eigenschaften vor allem von zwei der fünf Tätern.
Beide Berichte werden ettapenweise geschickt miteinander kombiniert und dabei entsteht für den Leser ein komplettes Bild der Tat und der Denkweise der damaligen Gesellschaft, aber auch über die sozialen Zustände der obdachlosen Bevölkerung und die Einstellung der Verbrecher zu ihren Taten und zu den herrschenden Gegegenheiten.
Viele themenbezogene Abbildungen, sowohl von den Mördern als auch von Heidelberg selbst, sowie ein interessanter Anhang über Räuberlieder und die Vagabundensprache komplettieren das Werk sinnvoll.
Fazit: Kaufempfehlung mit Nachdruck!
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