Dies sind zwei Filme der Berndivent-Serie á 45 Minuten, nämlich der Monate März (Kasten) und April (King Brot), die vor allem mit vielen Filmanspielungen aufwarten können.
"Kasten": Bernd, Briegel und Chili erwachen nach einem Blackout in einem Raum ohne Fenster oder Türen. Sie wissen nicht, wie sie reinkamen und warum, doch wagen sie es natürlich, selbst einen Ausweg zu finden. Doch tödliche Fallen im Raum und Frank Stein Junior (dessen Darsteller auch in "Charlie und die Schokoladenfabrik" mitwirkte) machen ihnen das Leben schwer.
Recht eindeutige Parodie des Thrillers "Cube" mit passablen Stargästen, allen voran Michael Kessler, bekannt aus den Comedyformaten "Switch" und der letztlich schlechten "Wochenshow".
"King Brot": Das Trio wird im Auftrag von Dr. Weizenkeim (Christian Brückner) auf eine Insel gebracht, wo er um ihre Hilfe bittet, da er für sein durch Klontechnik geschaffenes weibliches Riesenbrot ein männliches Brot zur Paarung benötigt. Doch Bernd meidet diese Chance wie der Teufel das Weihwasser, wobei er doch früher oder später vom Riesenbrot entführt wird...
Eins der besten Berndivents für mich: gelungene Gags, eine schöne Urwaldkulisse, lustige Filmanspielungen (z.B. "Jurassic Park", besonders der dritte Film) und der beliebte und oft gehörte Synchronsprecher Christian Brückner als Stargast (ohnehin einer meiner Lieblingssynchronsprecher) runden das Abenteuer ab. Ebenso schön: Bernds Schlussplädoyer über geschaffenes Leben.
Sehenswert sind ausserdem (natürlich) das Hauptmenü (wiederum von Bernd moderiert) und die Extras (nebst Trailern 3 gelungene Sketche mit Chili, Briegel und Bernd als Kämpfer gegen das organisierte Verbrechen).