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Bernd Rosemeyer: Die Schicksalsfahrt
 
 
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Bernd Rosemeyer: Die Schicksalsfahrt [Gebundene Ausgabe]

Peter Kirchberg
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 232 Seiten
  • Verlag: Delius Klasing; Auflage: 1 (29. September 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3768825051
  • ISBN-13: 978-3768825054
  • Größe und/oder Gewicht: 24,4 x 21,8 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 442.974 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

In den späten Vormittagsstunden des 28. Januar 1938 schoss ein silberner Rennwagen mit einer Geschwindigkeit von weit über 400 km/h über die lange, gerade Strecke der Autobahn Frankfurt Darmstadt. Er sollte einen Konkurrenz-Rekord brechen und neue Bestzeit über den Kilometer mit fliegendem Start markieren. Die Fahrt endete im Fiasko. Der Wagen geriet ins Schleudern, flog aus der Bahn, verlor Fahrer und Karosserie. Der tödlich verletzte Fahrer des Rekordwagens war Bernd Rosemeyer, das Rennfahrer-Ass der sächsischen Auto Union, der damals ungeheure Popularität genoss und dessen Name auch heute noch unvergessen ist.Fragen über Fragen gab es nach dem Todessturz: Was war die Ursache der Katastrophe? Wer hatte Schuld daran? Welchen Sinn hatten solche Rekordfahrten überhaupt? Sie sind bis heute aktuell und fordern immer wieder zu neuen Überlegungen und Untersuchungen heraus.Der Automobilhistoriker Peter Kirchberg, bekannt durch seine Veröffentlichungen zur Geschichte der Auto Union, gibt hier ein Buch heraus, in dem die Thematik aus heutiger Sicht erneut aufgegriffen und anhand vieler Dokumente dargelegt wird. Publizisten wie Uwe Day und Eberhard Reuß widmen sich dem zeittypischen Kontext der 1930er-Jahre, um den Rennfahrer auch in seinem gesellschaftlichen Umfeld zu betrachten. Martin Schröder unterbreitet eine neue These zur Unfallursache und unterstützt sie mit bisher kaum bekannten Bilddokumenten. Jürgen Pönisch hat den Lebenslauf Bernd Rosemeyers besonders unter dem Aspekt seiner sportlichen Erfolge verfasst. Der einzige Sohn des Rennfahrers, Bernd Rosemeyer jun., macht erstmals seine Sicht auf den Vater publik.Kirchberg selbst macht den Leser mit dem Grand Prix-Engagement der sächsischen Auto Union bekannt: Mit welchem Aufwand, mit welchem Ziel und mit welchem Ertrag hat sich der Kraftfahrzeugkonzern damit befasst? Die gründlich recherchierten Antworten vermitteln ein neues Bild zur deutschen Renngeschichte, und zahlreiche bisher kaum oder gar nicht öffentlich bekannte Dokumente erlauben dem Leser ein eigenes Urteil zur Unglücksfahrt Bernd Rosemeyers.

Über den Autor

Dr. Peter Kirchberg, geboren in Dresden; Technik und Verkehrsgeschichte sind die Fachgebiete des habilitierten Historikers. Der Audi AG ist er seit langem als Berater in allen Angelegenheiten der Unternehmensgeschichte und der Traditionspflege verbunden. Maßgebliche Beteiligung an der Erarbeitung des Audi-Museum-Konzeptes.

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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Dokumentation eines Mythos 21. November 2008
Von Thomas Nehlert TOP 500 REZENSENT
Bernd Rosemeyer war ohne Zweifel einer der berühmtesten und strahlendsten Sportler im Deutschland der 1930er Jahre. Von 1935 bis 1938 gehörte er als erfolgreichstes Mitglied dem Fahrerkader der Auto-Union an. Am 28. Januar 1938 verunglückte er bei einer Rekordfahrt auf der Autobahn zwischen Frankfurt/ Main und Darmstadt tödlich. Dieses von dem Automobilhistoriker Peter Kirchberg herausgegebene Buch beleuchtet den Menschen Rosemeyer unter verschiedenen sehr bemerkenswerten Aspekten. Kirchberg selbst schildert die Hintergründe und Umstände der tragisch verlaufenen Rekordfahrt und setzt sich sachlich mit den möglichen Ursachen des Unfalls auseinander. Er gibt zahlreiche Dokumente aus dem Archiv der Auto-Union wieder. Martin Schröder - ebenfalls Automobil-Historiker und Kurator des neuen Automuseums "Prototyp" in Hamburg - hat nach gründlichen und mich überzeugenden Recherchen eine eigene These zum Hergang des Unfalls aufgestellt, die sich mit mehreren Beobachtungen von Zeitzeugen in Einklang bringen lässt. Der Sohn Rosemeyers vermittelt einen persönlichen, einfühlsamen und ebenfalls lesenswerten Blick auf seinen großartigen Vater und die unvergessene Elly Beinhorn. Jürgen Pönisch hat einen mit zahlreichen Details versehenen Lebenslauf Bernd Rosemeyers aufgezeichnet, der den großen Rennfahrer auch in seinem gesellschaftlichen und politischen Umfeld zeigt. Diesem interessanten Thema widmet sich der renommierte Autor Eberhard Reuß mit seinem erhellenden Beitrag "Der unpolitische politische Bernd Rosemeyer". Dabei kratzt Reuß sicher an der Legende Rosemeyer, ohne die überragende Stellung des Rennfahrers an sich in Zweifel zu ziehen. In die gleiche Richtung zielt der Artikel von Uwe Day, der gerade diese Legendenbildung nachzeichnet und zu erklären versucht. In dem am Anfang des Buchs stehenden Beitrag würdigt Peter Kirchberg das automobilsportliche Engagement der Auto-Union im "Dritten Reich", wobei er eine Vielzahl überaus interessanter Fakten zusammengetragen hat, die den für diese Zeit unglaublichen Einsatz an Menschen, Geld und Material sowohl bei der Auto-Union als auch bei Mercedes-Benz belegen. Kirchberg verdeutlicht damit den enormen Stellenwert, der dem Automobilsport in dieser Zeit aus vielfältigen Gründen zukam. Der Herausgeber gibt die Tatsachen wieder und überlässt es dem Leser, die eigenen Rückschlüsse zu ziehen. Bei der Präsentation dieses auch hervorragend und reichhaltig illustrierten Buchs im Hamburger Museum "Prototyp" im November 2008 führte Peter Kirchberg mit Blick auf die Zeitumstände des Motorsports der 1930er Jahre nachhaltig und treffend aus: "Geschichte ist unteilbar. Wir können uns nicht nur die uns zusagenden Tatsachen heraussuchen und die unangenehmen Seiten außer Betracht lassen." Dieser Grundsatz rückt dieses in jeder Hinsicht lohnende Buch in den richtigen Zusammenhang, gilt allerdings nicht nur - wenn auch besonders -für die Zeit des "Dritten Reichs".
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