Aus der Amazon.de-Redaktion
Es stellt sich heraus, dass Madame Medusa Penny dazu benutzt, den wertvollen Diamanten, der dort versteckt ist, zu finden und zu beschaffen -- ein Stein, für den Madame Medusa alles tun würde, um ihn zu besitzen. Mit einem listigen Plan, mutiger Unterstützung, mithilfe der örtlichen Tierbevölkerung und einer Menge Selbstvertrauen versuchen Bernard und Bianca Penny dabei zu helfen, den Diamanten zu finden und Medusa zu entkommen.
Dieser etwas dunkle, klassische Zeichentrickfilm aus der Disneyfabrik von 1977 basiert auf Margery Sharps Büchern The Rescuers und Miss Bianca und enthält den oscarnominierten Song "Someone's Waiting For You" (in der deutschen Version gesungen von Wencke Myhre). In der deutschen Synchronisation werden die Rollen von einigen hervorragenden Schauspielern gesprochen, darunter Harald Juhnke als Albatros Orville. Die Fortsetzung heißt Bernard und Bianca im Känguruhland. Geeignet für Kinder zwischen 5 und 11 Jahren. --Tami Horiuchi
Amazon.de DVD-Bewertung
Auch für Erwachsene interessant ist das Bernard & Bianca-Album, das Einblick in Entwürfe und Plakatmotive zum Film gibt. Lohnenswert sind die Silly Simphony, Die drei blinden Musketiere -- erste Vorläufer der Mäusepolizei -- sowie die Dokumentation über Wasservögel aus dem großen Disney-Archiv. Schade, dass nicht noch tiefer nach verborgenen Schätzen in den Archiven gestöbert wurde! --Birgit Schwenger
Kurzbeschreibung
Movieman.de
Moviemans Kommentar zur DVD: Technisch kein Glanzlicht, aber inhaltlich eines der unterschätzten Werke aus dem Hause Disney, das ja seine Filme immer so gerne als Meisterwerke bezeichnet. Hier mag das in der Tat zutreffen, nicht zuletzt weil Altmeister Wolfgang Reitherman (Dschungelbuch) noch einmal als Co-Regisseur wirken durfte. In der Kritik wurde dem Film seinerzeit zwar technische Mängel (s.o.) vorgehalten, aber er ist mit so liebevoll angelegten Nebenfiguren gesegnet, bietet abermals einen wunderbaren weiblichen Bösewichtcharakter und zeigt in Bernard und Bianca die lieblichsten und witzigsten Mäuse aller Zeiten. Unbedingt archivieren, zumal ein Real-Tierfilm über Wasservögel enthalten ist, der seinerzeit im Kino als Vorfilm lief. Unfein allerdings ist der Layerwechsel mitten im Wort.
Bild: Die optischen Werte sind für einen Disney-Film ein wenig unter Niveau. Dies mag aber größtenteils am Produktionsprozeß des Animationsfilmes liegen, der nicht immer mit größter Sorgfalt durchgeführt wurde. So wackeln die Folien mit den verschiedenen Bildschichten zuweilen (00.32.07, Äste der Bäume) oder während simulierten Kamerafahrten ruckelt es (00.31.33). Die Schärfe der anamorphen Abtastung bleibt auch etwas hinter den Disney-Standards zurück und zeigt kaum wirklich exakte Konturen. Das alles stört wenig, da das Auge bei Zeichentrickfilmen ohnehin selbständig korrigiert und die Grundwerte durchaus solide sind.
Ton: Als Soundspektakel tritt das 5.1-Remaster nicht gerade an den Start. Seltsamerweise sind die Ambienz-Effekte größtenteils rein frontal angelegt, so daß man in danach schreienden Szenen wie Regendarstellungen (00.11.03, Regen) nicht den kleinsten Laut aus den Rearkanälen zu hören bekommt. Ebenso verhält es sich bei der Feuerwerksszene (00.34.16). Ansonsten wird eine hübsch weiträumige Front und eine recht durchsichtige Musikmischung geboten, die nicht an heutige Standards heranreicht, aber doch souverän ist. --movieman.de