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Berliner Verhältnisse [Gebundene Ausgabe]

Raul Zelik
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch --  

Kurzbeschreibung

1. August 2005
Mario ist Anfang dreißig und lebt mehr oder weniger zufrieden in einer WG in Berlin, Adalbertstraße. Bis die ehemaligen Nachbarn wieder da sind: wohnungslose rumänische Bauarbeiter vom Potsdamer Platz, die vergeblich auf ihre Löhne warten. Immerhin genießen sie bis auf weiteres Asylrecht in der WG-Küche. Doch weil Mario die fettigen Pfannengerichte und das "Kusturica-Geklimper" nicht mehr erträgt, faßt er mit seinen Mitbewohnern einen Beschluß. Sie werden den Freunden zur Seite springen - und die Löhne für sie eintreiben. So wird aus der liebenswert-chaotischen Wohngemeinschaft bald ein gefürchtetes Inkasso-Unternehmen für Einsätze aller Art. Und Mario, der plötzlich feststellen muß, daß er nicht mehr so jung ist, wie er sich gerne fühlen würde, scheint sein Herz an die unkonventionelle Ladenbesitzerin Melek zu verlieren. Raul Zeliks neuer Roman - inspiriert von einem mit Detlev Buck gemeinsam geschriebenen Drehbuch - ist nicht nur eine höchst unterhaltsame Geschichte über Liebe und Anarchie, Geld und Glück. Sondern auch ein scharfes Porträt der Berliner Republik von unten.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 318 Seiten
  • Verlag: blumenbar; Auflage: 1., Aufl. (1. August 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3936738181
  • ISBN-13: 978-3936738186
  • Größe und/oder Gewicht: 19,2 x 13 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 191.188 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"So schnell und bunt und kämpferisch und lebensnah." (Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung )

"Beim Lesen [...] schnappt man kreischend nach Luft." (TAZ )

"Raul Zelik erzählt schnell und direkt. Sein Stil ist weniger literarisch als cineastisch. Sein Thema sind die meist unsichtbaren Grenzen zwischen günstigen und verpassten Gelegenheiten, zwischen Alltags- und Traumbildern." (Süddeutsche Zeitung ) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Klappentext

"Raul Zelik erzählt schnell und direkt."
Süddeutsche Zeitung

"Eines der interessantesten deutschen Erzähltalente."
WDR

"So schnell und bunt und kämpferisch und lebensnah."
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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Kundenrezensionen

4.2 von 5 Sternen
4.2 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Milieuroman über Berlin-Kreuzberg 20. Oktober 2012
Von Ruprecht Frieling TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Wer bei dem Buchtitel »Berliner Verhältnisse« glaubt, eine aktuelle Analyse des politischen Selbstbedienungsladens in Deutschlands Hauptstadt in Händen zu halten, der hat sich vergriffen. Tatsächlich geht es um eine Großstadtsatire, die in der Kreuzberger Adalbertstraße spielt.

Mario, Hauptheld des Buches und Bewohner einer Wohngemeinschaft in besagter Straße, lässt sich darauf ein, für ein paar illegale Bauarbeiter Lohn einzutreiben. Die wilden Gestalten aus seiner WG, die mit kalbsgroßen Hunden auftreten, sind als Eintreiber erfolgreich und entwickeln bald daraus einen einträglichen Nebenerwerb auf Provisionsbasis. Jedoch verliebt sich einer der Jungunternehmer, der bislang als schwul galt, in eine der Schuldnerinnen und zieht zu ihr. Damit rutscht das alternative Unternehmen in Schieflage.

Kurz darauf bemerkt die Inkasso-Brüderschaft, dass ihr Auftraggeber sie nicht nur zu eigenen sondern auch zu Schuldnern fremder Auftragnehmer schickt. Auf verschnörkelten Bahnen landet Mario so schließlich bei seinem Bruder Wolfgang. Der betreibt ein verschachteltes Netz von Bauträger- und Immobilienbüros und wird deshalb in seiner Familie als Erfolgsmensch dargestellt. Tatsächlich steht der Mann kurz vor dem Bankrott und versucht selbst, seinen Gläubigern zu entkommen. Mario kommt nun in den Geruch, gemeinsame Sache mit Kapitalisten zu machen und hat alle Hände voll zu tun, seinen Kopf aus der Schlinge zu ziehen.

Raul Zelik hat einen rasanten Milieuroman über Berlin-Kreuzberg geschrieben. Dabei gelingt es ihm leider nur bedingt, den Leser mit seinem Helden emotional zu verknüpfen.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Amüsant 29. Mai 2007
Von Frank 44
Format:Taschenbuch
Das vorliegende Buch hat mich des öfteren zum Lachen gebracht.

Es besticht durch lockeren Schreibstil, witzige Dialoge und gute Pointen,

z.B. "Es gab das komplette Kirmesprogramm: Autoscooter, Zuckerwatte,

Looping, Kotzen".

Mit spöttischem Unterton nimmt der Autor die schmierigen Geschäftemacher

des Grossstadtdschungels auf die Schippe.

So wird der Bruder des Helden erst bewusstlos gemacht und dann

in die Karpaten verfrachtet, damit er keinen Schaden mehr anrichten

kann. In der ländlichen Idylle ohne Strom wird er schliesslich als neuer Mensch wiedergeboren.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schreiend komische Wahrheit 7. Oktober 2009
Format:Taschenbuch
Zelik schafft es, eine völlig hirnrissige Geschichte so authentisch und spannend zu erzählen, dass sie stattgefunden haben könnte ' zumindest in dem Milieu, in dem sie spielt. Er kennt die Kreuzberger Szene aus dem eff eff, aber auch die New Economy und die Immobilienfritzen hat er gut eingefangen ' und sie alle werden zu seltsamen Schauspielern in einer glänzenden Komödie über Berlin und manche Berliner/innen. Da wird nach dem Sinn gesucht, und da werden krumme Geschäfte gemacht. Zwischen WG, Multikulti, Start-up und ein bisschen Mafia, da geht so einiges den Bach hinunter - nur das Lesevergnügen bleibt bis zur letzten Seite.
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7 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Masterpiece... 17. November 2005
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Gewitzt und scheinbar ohne Limit sich immer wieder die komischsten Geschichten und Situationen auszudenken führt Raul Zelik sein Werk hier fort. Und es wird immer besser. Sein wacher Blick für den Alltag in Berlin Kreuzberg und sein Gespür hinter die Kulissen zu schauen und sich in die unterschiedlichen Lebensrealitäten hineinzuversetzen ermöglicht ihm sehr nah an der Realität und zudem noch politisch zu erzählen.
Ich bin mit den Meisten positiven Rezensionen der Presse einig: ein Meisterwerk!
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9 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Meisterwerk? schlechtere Mittelklasse! 8. Januar 2006
Format:Gebundene Ausgabe
Wer einen guten Roman zu Berlin lesen will, ist wohl mit Alfred Döblins Berlin Alexanderplatz besser bedient. Zugegeben, das Buch ist nicht wirklich schlecht, aber es ist geprägt von der gleich Gleichgültigkeit, die der phlegmatische Mario an den Tag legt, während er sich durch die Wirrungen seines Alltags kämpft. Die Figuren sind schlecht gezeichnet, klischeeartig und vorhersehbar. Dass am Ende alle Erzählstränge zusammenlaufen überrascht weder, noch ist es besonders aufregend arrangiert.
Die zwei Sterne gibt's weil man stellenweise wirklich schmunzeln muss, nämlich dann, wenn man in die Gedankenwelt Marios einsteigt und an seiner Kategorisierung der Umwelt teilhaben darf. Den zweiten für den grenzenlosen Stupor, mit dem Mario das alles meistert (obwohl nur sein Bruder diesen Zustand später auch äußerlich erreicht..).
Insgesamt: leichte Lektüre ohne Tiefgang, ein Buch das man fertig liest, weil man denkt es könnte noch besser werden und weil die Seiten eh nicht allzu voll sind und so das Ende nie allzu weit entfernt ist.
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