Pressestimmen
"Wie hat sie das gemacht? Keine Tonbandprotokolle, sondern alles gefiltert durch das eigene Ich. Sparsame Kommentare. Immer indirekte Rede. Kein Frageschema, sondern jeder erzählt ihr, was er mag. Was er erreicht hat, was er möchte, was ihn beschäftigt. Hoffnungen, Kummer, Erfahrungen. Da sind Beruf und Liebe, selbstverständlich Krankheit, Tod, Geburt, Lachen und Trennung. Eben Leben." (Heinz Knobloch, Wochenpost)
Kurzbeschreibung
Als dieses Buch 1990 erstmals in der Bundesrepublik erschien, las es sich wie ein Bericht aus einem "fremden Land". Heute ist es faszinierender denn je und macht sinnlich erfahrbar, was das Lebensgefühl in der DDR ausmachte. Die Autorin klingelte in einem Berliner Mietshaus an allen Türen und notierte, was die Menschen ihr erzählten. Aus dem Biografischen, den Erinnerungen und Kommentaren entsteht ein Bild deutscher Wirklichkeit und deutschen Lebens, diskret und exemplarisch zugleich.