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Berliner Aufklärung [Taschenbuch]

Thea Dorn
2.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (21 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 160 Seiten
  • Verlag: Rotbuch Verlag; Auflage: 2., Aufl. (1994)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3880223505
  • ISBN-13: 978-3880223509
  • Größe und/oder Gewicht: 19,3 x 10,9 x 1,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (21 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 902.913 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Klappentext

"Thea Dorn ist gerade 29 und so hellwach selbstbewusst, dass die heute ja schnell verhängte Kennmarke 'Kultfigur' nicht als Hype erscheint."
Süddeutsche Zeitung

"Eine junge Autorin, die sich anschickt, den Olymp der deutschen Kriminalliteratur zu erobern."
Bild am Sonntag

"Thea Dorn ist Deutschlands grausamste Philosophin - tagsüber lehrt sie Moralphilosophie in Berlin. Nachts schreibt sie Krimis, die makabersten ganz Deutschlands."
Welt am Sonntag -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor

Ursprünglich als Jungfrau geplant, zieht Thea Dorn intuitiv ein doppeltes Feuerzeichen vor und kommt - vier Wochen zu früh - am 23. Juli 1970 in Offenbach zur Welt. Die Löwefrau mit Aszendent Schütze geht nach dem Abitur ins antarktische Südgeorgien, um dort das Verhalten der Kaiserpinguine zu erforschen. Später arbeitet sie als Dozentin für Philosophie an der Freien Universität Berlin und hält Seminare zu Fragen der modernen Ethik und Ästhetik. Veröffentlichungen: Sie veröffentlicht die Kriminalromane 'Berliner Aufklärung', 'Ringkampf' und 'Die Hirnkönigin' und erhält den Raymond-Chandler-Preis. Ihr Theaterstück 'Marleni' wird im Januar 2000 in Hamburg uraufgeführt. Nach einem für Feuerzeichen typischen anfänglichen Skeptizismus nähert sich Dorn durch die intensive Arbeit an den Astrokrimis der Weisheit der Sterne. 'Seit ich weiß, daß fast kein Krimiautor Fische ist, schaue ich bei manchen Menschen genauer hin.'

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen "Philosophenmassaker" 29. September 2004
Von zueribueb TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Thea Dorns erster Kriminalroman "Berliner Aufklärung" (1994) beginnt makaber. Ein Philosophieprofessor wird ermordet, zerstückelt und in 54 Plastikbeutel verpackt in den Postfächern der Philosophischen Fakultät der Universität Berlin verteilt aufgefunden. Das Ganze ist natürlich nicht ganz erst gemeint und ist hochgradig ironisch. Thea Dorn parodiert damit sowohl den Hochglanz-Grusel von Hollywood-Produktionen wie "The silence of the lambs" oder "Seven" als auch primitivere Splatter-Filme. Die Ironie ist schon aus dem Titel ersichtlich, indem sie dem einschlägigen philosophischen Gattungsbegriff "Aufklärung" eine ganz neue Bedeutung verpasst.
Der Roman ist gute Unterhaltung. Spannend nimmt die ehemalige Studentin Anja die Spur nach dem Mörder auf. Dabei macht sie einen coolen Streifzug durch die Philosophenszene und das homosexuelle Leben von Berlin. Die Betrachtungen über und die Seitenhiebe auf die Philosophie sind zwar geistreich und witzig, allerdings handelt es sich häufig um Insiderwitze, die nur mit philosophischem Wissen verstanden werden können.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Philosophin ermittelt, urteilt und richtet 12. Januar 2003
Von Ewald Judt HALL OF FAME REZENSENT TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
In der Philosophenwelt an der (welcher?) Berliner Universität spielt der Kriminalroman-Erstling "Berliner Aufklärung" (Goldmann 45315 - Erstauflage 1994) von Thea Dorn, der sogar mit dem Raymond Chandler-Preis ausgezeichnet wurde. Anja Abakowitz, philosophische Studienabbrecherin, die eine "Philosophische Praxis für Lebensfragen" hat, wird (ungeklärt warum) ausgerechnet von einer Professorin, Rebecca Lux, mit der sie während ihres Studiums zu tun hatte, um Hilfe bei der Aufklärung des Mordes an Professor Rudolf Schreiner, einem Nietzsche-Verehrer, ersucht. Sie wird nämlich selbst des Mordes an ihm, bei dem er in 54 (!) Teile zerlegt und in die Postfächer des Philosophischen Instituts verteilt wurde, verdächtigt. Kurz darauf kommt auch Frau Professor Lux durch ein Messer zu Tode. Für die Polizei ist die Lösung einfach: Frau Professor Lux hat Herrn Professor Schreiner ermordet und, nachdem der Verdacht auf Sie gefallen ist, Selbstmord begangen. Anja Abakowitz glaubt jedoch nicht, daß sie Professor Schreiner ermordet hat und auch nicht an ihren Selbstmord. Daraufhin beginnt sie selbst primär im Umfeld des Philosophischen Instituts zu ermitteln. Spät, aber für sie nicht zu spät, kommt sie dem Mordmotiv und damit dem Täter auf die Spur und zelebriert ein dramatisches Finale. Insgesamt ein nicht unspannender Roman im Umfeld von Philosophen, von denen eine nicht unerhebliche Anzahl einen psychischen Knacks hat. Aufgrund der Vorschußlorbeeren hat man sich jedoch mehr erwartet.
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21 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Erzählerisches Unvermögen 5. Juni 2003
Format:Taschenbuch
Der erste Roman der Berliner Philosophie-Dozentin Thea Dorn enttäuscht.
Die Geschichte beginnt mit einem bizarren Leichenfund und schon hier offenbaren sich die beschränkten Erzählqualitäten der Autorin, sie will wohl schwarzen Humor produzieren und ergeht sich stattdessen in platten und geschmacklosen Witzeleien über zerstückelte Körper. Danach dümpelt die lesbische Heldin Anja Abakowitz durch eine langweilige Handlung, in der ein weiterer Mord geschieht, in der weltabgewandte Philosophie-Professoren ihre Eitelkeiten pflegen und Unsympathlinge durch Kehlkopfschläge, Hodentritte und Peniseinschnitte ausgeschaltet werden. Die Aufklärung der Morde tritt zusehends in den Hintergrund, und als sie dann doch noch stattfindet, interessiert sie irgendwie nicht mehr.
Zur Unfähigkeit der Autorin, einen spannenden Plot zu erzählen kommt noch das Unvermögen, Romanfiguren glaubhaft zu charakterisieren. Thea Dorns Romanpersonen leben nicht, sondern agieren nur als mit Klischees vollgestopfte Charaktermasken. Die Lesben sind tough, die Schwulen sind tuntig, die Oberfeministin ist bigott, die Professoren sind eitel und selbstgerecht - das ist die erzählerische Welt der Thea Dorn.
Wahrscheinlich soll die Holzschnitt-Handlung beim Leser Lachen erzeugen und sollen die eingefahren Klischees das eine oder andere ironische Grinsen hervorrufen, beim Verfasser dieser Rezension hat Thea Dorn nur ein Gähnen und einen Ärger über die mit diesem Pseudo-Krimi vertane Zeit provoziert. Wem allerdings der abgestandene Humor von Dietrich Schwanitz ("Der Campus") gefällt, der wird auch an diesem Roman seine Freude haben.
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Die neuesten Kundenrezensionen
3.0 von 5 Sternen Naja
Ganz spannend, aber ich mag den Stil von Thea Dorn nicht. Insofern ist meine Bewertung sicher sehr subjektiv. Ich dachte es gehört zur Allgemeinbildung
Vor 2 Monaten von anouschka veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Schnell aber unproblematisch
Ich sah einen Literaturtalk von Thea Dorn und war schier begeistert von dieser Frau. Sie konnte es intellektuell mit einer älteren Runde zu einem wirklich nicht sehr... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. Juli 2009 von Muamba
4.0 von 5 Sternen Origineller Krimi - zugleich eine Abrechnung mit der Philosophenzunft
Thea Dorn hat Philosophie studiert. Dies merkt man bei der Lektüre des Buches. Der Roman spielt im wesentlichen am Philosophischen Seminar einer Berliner Uni und in dessen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. Dezember 2006 von Finström
1.0 von 5 Sternen Dann lieber keine Satire
Völlig überzeichnete Charaktere mischen sich mit unerträglich platten Klischees aus der Welt der Schwulenszenen und der guten alten Alma Mater. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. November 2006 von J. Walter
5.0 von 5 Sternen Verteidigung einer intelligenten Satire
In vielen Rezensionen wird Berliner Aufklärung als gewalttätiger, trivialer Krimi mit vollkommen überzogenen Charakteren und einem pseudo-intellektuellem Anspruch... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. August 2006 von Nike Schröder
1.0 von 5 Sternen wenn es null Sterne gäbe, dann würde dieses Buch diese...
"Berliner Aufklärung" ist mal so richtig schlecht!!! Eigentlich läßt es sich kaum in Worte fassen, wie schlecht der Roman ist. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. August 2006 von maschruhm
1.0 von 5 Sternen Ein Komplott...
...muß hinter der Auszeichnung dieses Buches und den positiven Zeitungs-Zitaten auf der Rückseite stecken. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. Juli 2006 von Blindfisch
2.0 von 5 Sternen Interessante Milieubschreibung, sehr dünne Story
"Berliner Aufklärung" ist ein im Uni-Milieu angesiedelter Krimi, und unter diesen beiden Gesichtspunkten kann man den Roman bewerten. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. Juni 2006 von D.Marone
1.0 von 5 Sternen Wenn du glaubst es geht nicht ....
....noch schlechter, dann müßt ihr Berliner Aufklärung lesen um euch zu überzeugen, das es immer schlechter geht! Lesen Sie weiter...
Am 14. Februar 2006 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Überraschendes Ende
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, da ich von Anfang bis zum Ende im Dunkeln tappte, wer denn nun der Mörder ist und warum. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Juli 2004 von G. Verhasselt
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