| |||||||||||||||||||||||||
Produktinformation
|
Von der Autorin des Bestsellers »Die Hirnkönigin«
"Eine junge Autorin, die sich anschickt, den Olymp der deutschen Kriminalliteratur zu erobern."
Bild am Sonntag
"Thea Dorn ist Deutschlands grausamste Philosophin - tagsüber lehrt sie Moralphilosophie in Berlin. Nachts schreibt sie Krimis, die makabersten ganz Deutschlands."
Welt am Sonntag
Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden(Was ist das?)Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
|
|
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel:
|
||||||||||||||||||||||
|
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Erzählerisches Unvermögen,
Rezension bezieht sich auf: Berliner Aufklärung. (Taschenbuch)
Der erste Roman der Berliner Philosophie-Dozentin Thea Dorn enttäuscht.Die Geschichte beginnt mit einem bizarren Leichenfund und schon hier offenbaren sich die beschränkten Erzählqualitäten der Autorin, sie will wohl schwarzen Humor produzieren und ergeht sich stattdessen in platten und geschmacklosen Witzeleien über zerstückelte Körper. Danach dümpelt die lesbische Heldin Anja Abakowitz durch eine langweilige Handlung, in der ein weiterer Mord geschieht, in der weltabgewandte Philosophie-Professoren ihre Eitelkeiten pflegen und Unsympathlinge durch Kehlkopfschläge, Hodentritte und Peniseinschnitte ausgeschaltet werden. Die Aufklärung der Morde tritt zusehends in den Hintergrund, und als sie dann doch noch stattfindet, interessiert sie irgendwie nicht mehr. Zur Unfähigkeit der Autorin, einen spannenden Plot zu erzählen kommt noch das Unvermögen, Romanfiguren glaubhaft zu charakterisieren. Thea Dorns Romanpersonen leben nicht, sondern agieren nur als mit Klischees vollgestopfte Charaktermasken. Die Lesben sind tough, die Schwulen sind tuntig, die Oberfeministin ist bigott, die Professoren sind eitel und selbstgerecht - das ist die erzählerische Welt der Thea Dorn. Wahrscheinlich soll die Holzschnitt-Handlung beim Leser Lachen erzeugen und sollen die eingefahren Klischees das eine oder andere ironische Grinsen hervorrufen, beim Verfasser dieser Rezension hat Thea Dorn nur ein Gähnen und einen Ärger über die mit diesem Pseudo-Krimi vertane Zeit provoziert. Wem allerdings der abgestandene Humor von Dietrich Schwanitz ("Der Campus") gefällt, der wird auch an diesem Roman seine Freude haben. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
"Philosophenmassaker",
Von
Rezension bezieht sich auf: Berliner Aufklärung. (Taschenbuch)
Thea Dorns erster Kriminalroman "Berliner Aufklärung" (1994) beginnt makaber. Ein Philosophieprofessor wird ermordet, zerstückelt und in 54 Plastikbeutel verpackt in den Postfächern der Philosophischen Fakultät der Universität Berlin verteilt aufgefunden. Das Ganze ist natürlich nicht ganz erst gemeint und ist hochgradig ironisch. Thea Dorn parodiert damit sowohl den Hochglanz-Grusel von Hollywood-Produktionen wie "The silence of the lambs" oder "Seven" als auch primitivere Splatter-Filme. Die Ironie ist schon aus dem Titel ersichtlich, indem sie dem einschlägigen philosophischen Gattungsbegriff "Aufklärung" eine ganz neue Bedeutung verpasst.Der Roman ist gute Unterhaltung. Spannend nimmt die ehemalige Studentin Anja die Spur nach dem Mörder auf. Dabei macht sie einen coolen Streifzug durch die Philosophenszene und das homosexuelle Leben von Berlin. Die Betrachtungen über und die Seitenhiebe auf die Philosophie sind zwar geistreich und witzig, allerdings handelt es sich häufig um Insiderwitze, die nur mit philosophischem Wissen verstanden werden können. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Philosophin ermittelt, urteilt und richtet,
Von Ewald Judt (Vienna, Austria) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 1000 REZENSENT) (HALL OF FAME REZENSENT) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Berliner Aufklärung. (Taschenbuch)
In der Philosophenwelt an der (welcher?) Berliner Universität spielt der Kriminalroman-Erstling "Berliner Aufklärung" (Goldmann 45315 - Erstauflage 1994) von Thea Dorn, der sogar mit dem Raymond Chandler-Preis ausgezeichnet wurde. Anja Abakowitz, philosophische Studienabbrecherin, die eine "Philosophische Praxis für Lebensfragen" hat, wird (ungeklärt warum) ausgerechnet von einer Professorin, Rebecca Lux, mit der sie während ihres Studiums zu tun hatte, um Hilfe bei der Aufklärung des Mordes an Professor Rudolf Schreiner, einem Nietzsche-Verehrer, ersucht. Sie wird nämlich selbst des Mordes an ihm, bei dem er in 54 (!) Teile zerlegt und in die Postfächer des Philosophischen Instituts verteilt wurde, verdächtigt. Kurz darauf kommt auch Frau Professor Lux durch ein Messer zu Tode. Für die Polizei ist die Lösung einfach: Frau Professor Lux hat Herrn Professor Schreiner ermordet und, nachdem der Verdacht auf Sie gefallen ist, Selbstmord begangen. Anja Abakowitz glaubt jedoch nicht, daß sie Professor Schreiner ermordet hat und auch nicht an ihren Selbstmord. Daraufhin beginnt sie selbst primär im Umfeld des Philosophischen Instituts zu ermitteln. Spät, aber für sie nicht zu spät, kommt sie dem Mordmotiv und damit dem Täter auf die Spur und zelebriert ein dramatisches Finale. Insgesamt ein nicht unspannender Roman im Umfeld von Philosophen, von denen eine nicht unerhebliche Anzahl einen psychischen Knacks hat. Aufgrund der Vorschußlorbeeren hat man sich jedoch mehr erwartet.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel: Eigene Rezension erstellen
|
Die neuesten Kundenrezensionen |
|
Das Forum zu diesem Produkt
Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
|
Ähnliche Foren
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|