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am 24. April 2014
John Cox, britischer IM und Jurist, legt hier ein Buch vor, das nicht nur eine Marktlücke füllt, sondern auch von herausragender Qualität ist und erheblich zum Verständnis der Berliner Mauer beiträgt. Seit Kramniks WM-Match gegen Kasparov hat diese Variante (1. e4 e5 2. Sf3 Sc6 3. Lb5 Sf6 4. 0-0 Sxe4 5. d4 Sd6 6. Lxc6 dxc6 7. dxe5 Sf5 8. Dxd8+ Kxd8) den Weißspielern nicht wenig Kopfzerbrechen bereitet. Speziell aggressiv eingestellte Weißspieler mögen sich oft nicht recht mit dem frühen Damentausch und den zähen Stellungen, die daraus resultieren, anfreunden. Daß die Variante allerdings weit mehr als nur eine solide Remiswaffe ist, hat die Praxis schon oft genug bewiesen. Gerade den planlos agierenden Anziehenden müßte der hervorragend erklärte erste Teil des Buches mindestens so viel an Ertrag einbringen wie den Schwarzspielern, die diese Variante in ihr Repertoire aufnehmen wollen.
Bemerkenswert an diesem (allerdings in englischer Sprache erschienen) Werk ist schon der Aufbau an sich. Anstatt den Leser gleich mit Variantengeflechten zu überfallen, werden zunächst einmal typische Motive, Stellungen und entstehende Endspiele in aller Ausführlichkeit behandelt. Die Gliederung des Materials nach bestimmten thematischen Aspekten ist schwierig, aber dennoch gut gelungen. In aller Klarheit werden hier zunächst typische Ideen und Pläne erläutert, um sich später in den Partien besser zurechtfinden zu können. Dieser allgemeine Teil nimmt fast die Hälfte des Buchs ein und ist für das Verständnis dieser Variante absolut unentbehrlich. Man fragt sich unwillkürlich, warum nicht noch mehr Eröffnungsbücher so geschrieben sind!
Erst dann präsentiert der Autor im zweiten Teil die Varianten, wobei neun der elf Kapitel der Stellung nach 8. ... Kxd8 gewidmet sind. Nebenvarianten wie 4. d3 werden in zwei weiteren Kapiteln ebenfalls behandelt, aber das Hauptaugenmerk das Autors liegt mit Recht auf der Schlüsselstellung nach 8. ... Kxd8. Mit Hilfe der gut kommentierten Partien sollte es einem Leser, der sich die Mühe macht, diese harte Arbeit auf sich zu nehmen, gelingen, nicht nur ein besseres Verständnis für diese Variante zu entwickeln, sondern auch generell seine Spielstärke zu erhöhen. Trotz des Umfangs der Varianten sei nochmals daran erinnert, daß diese meist keineswegs forcierten Charakter haben - vielmehr ist ein gutes Stellungsverständnis (siehe erstes Kapitel) notwendig, um diese Variante mit beiden Farben gleichermaßen gut spielen zu können.
Auf Vereinsebene mag diese Variante nicht besonders beliebt sein, aber mit steigendem Niveau begegnet man ihr immer regelmäßiger. Eingefleischte und ambitionierte Spanisch-Spieler werden um eine genaue Untersuchung dieser Variante wohl nicht umhinkommen - Schwarzspieler, denen die Grabenkämpfe des Geschlossenen Spaniers (zum Beispiel in der Breyer-Variante) zu zäh sind, werden hier sicherlich ebenfalls Anregungen finden, um diese Variante besser zu verstehen. Immerhin erhält Schwarz das Läuferpaar im Gegenzug für seinen Doppelbauern und seinen Wanderkönig.
Die Beschäftigung mit dem vorliegenden Material ist langwierig (das liegt aber mehr in der Natur der Variante als am gefälligen Schreibstil des Autors), aber lohnend. Das praktisch konkurrenzlose Werk kann nicht nur aufgrund seiner gefälligen Systematik, sondern auch angesichts der hohen Druckqualität überzeugen. In diesem Sinne: weiter so, Master Cox!

(Kleine Anregung: Eine Abweichung mit 4. Sc3 ins Vierspringerspiel ist manchmal gar nicht so schlecht, da in dieser Eröffnung die meisten Schwarzspieler - meiner Erfahrung nach - keineswegs so sattelfest sind wie man denken sollte! Siehe dazu auch meine Rezension über das Vierspringerspiel von Cyrus Lakdawala.)
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am 18. September 2014
Thats how opening books should be written. The book starts with typical endgames and then strategical ideas. More than half of the book considers general ideas rather theoretical lines! You learn so much about chess by reading this book! Am awaiting Cox'next book..
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