Diese Dokumentation erzählt die Geschichte des Ostberliner Stadtbezirks Prenzlauer Berg. Es ist eine Geschichte aus der Zwischenzeit, in der die Bewohner dieses Stadtteils lebten, arbeiteten, liebten und tranken. Verwirrt, hoffnungsvoll, sehnsüchtig, desillusioniert und mit großer Ironie, die die Angst vor dem Ungewissen des Jahres 1990 überdeckt. Die Filmemacher kommentieren nicht, das lässt Raum für eigene Gedanken. Großartig, weil dieser Film zwar eine deutsche Geschichte erzählt, aber in dieser verlorenen Poesie genauso gut in jedem anderen Teil der Welt spielen könnte... sogar in Westdeutschland, wo ich herkomme. Danke dafür.