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Berlin Is in Germany

Jörg Schüttauf , Julia Jäger , Hannes Stöhr    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: Jörg Schüttauf, Julia Jäger, Robin Becker
  • Regisseur(e): Hannes Stöhr
  • Komponist: Florian Appl
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0)
  • Untertitel: Englisch, Französisch, Spanisch, Türkisch
  • Region: Alle Regionen
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: absolut Medien GmbH
  • Erscheinungstermin: 17. November 2003
  • Produktionsjahr: 2001
  • Spieldauer: 93 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00008XOOF
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 61.432 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

Der große Kinoerfolg von Hannes Stöhr: Nach elf Jahren Haft wird der ehemalige DDR-Bürger Martin Schulz aus dem Gefängnis Brandenburg entlassen. Draußen wartet eine Welt, die Martin nur aus dem Fernsehen kennt. Das Neue ist da, das Alte noch nicht verschwunden. Begegnungen mit alten Freunden, neuen Bekanntschaften, das Wiedersehen mit seiner EX-Frau Manuela, sein Sohn Rokko, den er zum ersten Mal trifft - neugierig, zäh, charmant und couragiert beginnt Martin, sich die neue Welt zu Eigen zu machen. Doch die macht es ihm nicht leicht, auf die eigenen Füße zu kommen...

Movieman.de

Moviemans Kommentar zur DVD: Technisch kein Überfliger-Titel. Der zurückhaltende Tonpart und die etwas grieselige Optik passen aber gut zur Stimmung und Thematik des Filmes.Hannes Stöhrs Film ist mit einer leichtfüssigen Behutsamkeit inszeniert, die ihresgleichen sucht. Der Ton und der Inhalt liegen in einer selten zu beobachtenden Balance. So wird eine kleine Geschichte sensibel erzählt, auch indem Hauptdarsteller Jörg Schüttauf eine unwiderstehliche Präsenz und einen sanften, melancholischen Humor verbreitet.Absolut sehenswert.

Bild: Wegen recht hoher Rauschwerte neigt das Bild zu Artefakten. Es bleibt trotzdem weitgehend stabil und weist nur die Andeutung von Mattscheibeneffekten auf. Artefakte treten allerdings in schlecht ausgeleuchteten Szenen in Erscheinung (und der Film hat einige an Originalschauplätzen wie U-Bahn-Stationen gedrehte, 00.05.52). Hintergründe können sich dann schon einmal zu Klötzchen auflösen (00.30.14, Wand). Die Vordergründe bleiben aber recht ungestört. Die Shcärfe erreicht selten eine gute Tiefe und Personenabbildungen weisen oft leichte Konturenschatten auf. Ansehbar, aber nicht brillant.

Ton: Der Ton hält sich mit Effekten ziemlich zurück und direktionale Momente gibt es nur wenige, etwa bei den Stimmen aus den Gefängniszellen zu Beginn (00.03.38) und diese sind wenig eindringlich. Auch die Ambienz in der Disco-Szene bei 00.52.25 ist eher zurückhaltend. Insgesamt sauber, aber wenig lebendig. --movieman.de


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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend und lehrreich 26. September 2006
Format:DVD
"Berlin is in Germany" ist ein Film, der mit seinen gewonnenen Auszeichnungen große Erwartungen weckt. Er erfüllt diese Erwartungen durchweg problemlos.

Die Hauptfigur ist im Sommer 89 in der DDR zu einer Haftstrafe wegen Mordes verurteilt worden. Ein Urteil, das sich im späteren Verlauf des Films als politisch motiviert herausstellt.

Mehr als ein Jahrzehnt später, nach der Geburt seines Sohnes, dem Mauerfall, Vereinigung der beiden deutschen Teilrepubliken, dem wirtschaftlichen Umbruch der Ex-DDR und der Dotcom-Blase wird der Strafgefangene entlassen. Er kennt seinen Sohn nicht und die Welt, die ihn umgibt nur aus dem Fernsehen. Für ihn beginnt eine Odyssee durch eine neue Welt, die viele Probleme in sich birgt. Immer, wenn sich ihm eine neue Chance eröffnet, holt ihn seine Vergangenheit wieder ein.

Die Thematik erinnert die aus "Good bye, Lenin!", der Film wirkt aber tiefgründiger und nachdenklicher. Gesellschaftskritik lässt sich in ganz verschiedenen Formen erkennen, was allerdings jeder Zuschauer für sich selbst beurteilen sollte.

Insgesamt lässt sich festhalten, dass es ein sehr spannender und absolut sehenswerter Film ist, den man auf jeden Fall gesehen haben sollte.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen tiefgründige Milieu- und Geschichtsstudie 3. Juli 2007
Format:DVD
Mit "Helden wie wir", "Herr Lehmann" oder "Good Bye Lenin!" gibt es einige gute "Wendefilme", die an der Oberfläche kratzen und in denen mit einem komödienhaften Plot Einzelschicksale verfolgt werden. Mit "Berlin Is In Germany" wurde das Genre dieser geschichtlich für unsere Generation so wichtigen Zeit jedoch keineswegs unnötig gestreckt. Vielmehr wurde es um eine realitätsnahe Geschichte bereichert, in der gesellschaftliche Kritik nicht jedoch ausschließlich an der DDR-Vergangenheit geübt wird.

Auch hier geht es um ein Einzelschicksal, auch hier gibt es urkomische Situationen. Erwähnt seien nur die Telefonzelle als Job- und Bewerbungscenter oder der Helfer in der Not, sprich: der Game-Boy im Knast.

Martin Schulz, zu DDR-Zeiten wegen Mord verurteilt und zwei Monate vor'm Mauerfall weggesperrt, wird nach mehr als einem Jahrzehnt, nach Umwandlung seines Urteils in Todschlag, aus der Brandenburger Justizvollzugsanstalt entlassen. Der laut Urteil "zu Tode geprügelte" HGL-er erlitt in Wirklichkeit jedoch nur einen Unfall, resultierend aus einem Schubser von Schulz. Dass das Urteil seinerzeit als politisch motiviert galt, kann keineswegs darüber hinwegtäuschen, dass auch heute gilt, wer am falschen Ort zur falschen Zeit ist, hat eben die Ar***karte gezogen. Besonders schön kommt dieser Bezug im Dialog mit dem Bremer Kriminalbeamten zur Geltung, den Schulz lange für einen von "denen" hält.

Nicht nur die Wende hat er verpasst. Auch seine Frau, die zu Schulz' Haftantritt durch ihn schwanger wurde, hat ihr Leben neu geordnet und einen süddeutschen Karrieristen zur Komplettierung ihrer Familie an ihre Seite gestellt.

Aber da gibt es ja noch gute alte Freunde und unterschiedliche moralische Auffassungen über den "geeigneten" Umgang, die mal gesellschaftskonform einleuchtend klingen, aber im nächsten Moment wie chemisch behandelte Euroscheine zerbröseln.

Mit seinen kleinen Facetten (ich denke auch speziell an den Seitenhieb auf das Image des Anhangs eines Berliner Fußball-Clubs in Zusammenhang mit rechtsradikalen und ausländerfeindlichen Äußerungen) und den vielen Berliner Schauplätzen (meistens im ehemaligen Osten der Stadt) erkläre ich diesen Streifen für mich zu einem kleinen Filmjuwel und somit zum Vater des Genre, auch wenn einige Söhne älter sind.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen guter Film 23. März 2010
Von A. Rapke
Format:DVD
Sehr guter Film mit guten Schauspielern. Die Kritiken und Preise die der Film erhalten hat sagen genug......... muss man gesehen haben!
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