ZUM BUCH: Konstantin, ein junger Berliner, der sich als Geschäftsmann ausgibt, verbringt die meiste Zeit des Jahres auf Reisen. Kehrt er nach Berlin zurück, sucht er zuerst all jene Kneipen auf, in denen er Freunde treffen kann. So erfährt er, dass eine weitläufige Bekannte bei einem Autounfall ums Leben kam: Dorothee, ein blasses, uninteressantes Mädchen. Ein Saufkumpan weckt in ihm Zweifel an der Unfallversion. Kurz vor ihrem Tod habe sich Dorothee mit ihrem Lover Benny gestritten und gedroht, ihn anzuzeigen. Benny dealt mit Drogen. Konstantin sucht ihn in den Kneipen Berlins.
KURZREZENSION: Für mich handelt es sich bei diesem Buch weniger um einen Krimi sondern mehr um einen Roman, der das Leben im Prenzlauer Berg in den ersten Jahren nach der Wiedervereinigung beschreibt. Für einen Krimifan ist das Buch deshalb nur bedingt spannend, da die Tätersuche oftmals in den Hintergrund gerät und durch Kiezberichte ersetzt wird.