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Berlin Borderline: Ein unglaublicher Tatsachenbericht
Format: TaschenbuchÄndern
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am 2. Juni 2014
Schonungslos lakonisch schildert "Berlin Borderline" die sehr konkreten Stationen einer selbstmörderischen Höllenfahrt. Das ganze romantisierende Vokabular Marke "Rock'n'Roll Suicide" etc. kommt einem zwar immer wieder kurz in den Sinn, bleibt aber im Halse stecken. Eine unendlich oft und tief verletzte Seele kämpft zugleich ums Überleben und dagegen.

Vermutlich darf man nur die Hälfte glauben. Aber das reicht ja dann immer noch.
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am 11. Juni 2014
Zu Beginn sehen wir der Heldin bei einem Sprung aus dem siebten Stock eines Hauses zu. Und die Hilflosigkeit, die sich beim zum Zeugen werdenden Leser einstellt, wird ihn bis zum Schluss nicht loslassen. Laura, die Erzählerin, legt weder Beichte noch Bekenntnis ab - die Grenzen in ihrem immer bedrohteren Leben setzt sie selbst, gespeist aus einem Hunger nach Exzess, (Selbst)Zerstörung und, ja, Liebe. Rund 15 Jahre einer katastrophischen Karriere fliegen am Leser vorbei, und er findet die Ich-Erzählerin über diese Strecke in zahllosen teils absurden, teils tränentreibenden Situationen wieder, dass das offene Happy End am Schluß wie ein kaum zu erhoffendes Geschenk anmutet. Und das kommt alles so ganz ohne Moral daher, dass es zuguterletzt eben doch eine hat.
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am 3. Juni 2014
Die Erzählung ist nicht besonders komplex aufgebaut, immer der Zeitachse entlang, immer der nächste Katastrophe entgegegen. Negativ: stellenweise banal oder ordinär (Lektor nicht aufgepasst?), machmal Episoden nur aneinandergereiht, ohne inneren Zusammenhang. Dafür einen Stern Abzug. Positiv: da wo sie eine Geschichte in Ruhe seziert (2 oder 3 mal im Buch), da lässt Frau E. ihr Können aufblitzen: sie beherrscht die Kunst des Erzählens. Schwer das Buch wieder wegzulegen wenn man einmal angefangen hat, und das obwohl die Geschichte sehr traurig ist.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. Juni 2014
Ein riesiges Talent mit einer gewaltigen Energie streckt sich zum ersten Mal in eine lange Form, um einen extremen Lebensabschnitt zu erzählen. Schroff, ironisch, schüttet sie eine Überfülle an dramatischem Material aus, ohne es wirklich erzählerisch fein aufzulösen. Der schmissig pointierte Satire-Ton dient ihr und uns als Puffer gegenüber dem fast Unerträglichen und wirkt wie ein horvathisches Fuchteln im Fallen: Man fuchtelt mit den Gesten, die man beherrscht, um seine Würde zu bewahren, während man durchs Unheimliche stürzt. Das wirkt wie ein hilfloses Entgegenkommen, wie ein unbenötigter Service, aber in der Summe entsteht eine andere Würde. Die Würde des Wollens, des Produzierens, der Arbeit. Ich bin voller Respekt vor der Arbeit dieser Autorin, ihrem Willen ihrem Talent und ihrem Mut, und ich bin gespannt auf ihre nächsten Schritte.
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Laura E. hat echt gute Bilder gefunden und unverschönt die harte Realität ihrer Jugend beschrieben. Hat mir echt gut gefallen.
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am 4. Juni 2014
Die Kulisse des Buches bilden Szenen aus Die Kinder vom Bahnhof Zoo, vom Gefühl und Tempo her ist es allerdings eher Trainspotting. Taucht man erst einmal in die Welt der Erzählerin ein, wird man einfach mitgerissen. Locker flockig werden die absurdesten und krassesten Begebenheiten erzählt, welche einen zwar dauerhaft entsetzen, ohne einen allerdings notwendigerweise in Depression verfallen zu lassen. So war es halt, das Leben der Laura E. Wünschen würde man es keinem, aber für die Hauptdarstellerin war es Realität, in welcher sie so gut wie möglich zu Recht zu kommen versuchte. Und dies immer mit einer Prise Humor.

Empfehlung für Leser mit stärkeren Nerven.
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am 10. Juni 2014
Laura E. hat das getan, was sie tun musste. Sie hat sich nach einer biografischen Achterbahnfahrt in eine stille Ecke gesetzt und ein Buch runtergerotzt. Das merkt man dem Buch an, und das ist auch sehr gut so. In rauem, ungeschliffenem, herzlichem und ungekünsteltem Tonfall erzählt sie lakonisch, wie sie von Monat zu Monat mehr in die Scheiße driftet. Und wie sie durch ein überraschendes Ereignis dann doch die Kurve kriegt. Wenn man die ersten drei Sätze dieses Buches liest und dann die letzten drei, dann kann man sich die Tränen nicht verkneifen. Volltreffer.
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